Montag, 15. Oktober 2007

Umweltschutz!


Lasst uns heute Mal kurz über die Umwelt reden. Laut Google bzw. Wikipedia ist Umwelt "die nähere oder weiter entfernte Umgebung, die einen direkten oder indirekten Einfluss auf dieses Lebewesen und seine Lebensbedingungen ausübt".

Ich selbst bin kein großer Umweltschützer und tue mich schon mit Mülltrennung schwer. Dennoch gehöre ich aber zu den Menschen, die eine Cola-Dose aufheben, welche auf einem Waldweg liegt, um sie anschließend in den nächstgelegenen Mülleimer zu entsorgen. Das mag kein großes Engagement sein, aber es beruhigt ungemein. Und wenn jeder so handeln würde, könnte man schon etwas in Sachen Umweltschutz bewegen. Denn wie man so sagt: Kleinvieh macht auch Mist.

In etwas größeren Dimensionen geht’s da bei den HiTec-Riesen der Welt zu..

Allem voran Google versucht sich als grünes Unternehmen zu etablieren und unterhält verschiedene Programme rund um den Schutz der Umwelt. So nutzt man in Mountain View Solarenergie und unterstützt Climate Savers Computing, ein Programm in dem man zusammen mit den Branchengrößen Intel, Dell, EDS, HP, IBM, Lenovo und Microsoft das Ziel verfolgt, bis zum Jahr 2010 50 Prozent weniger Energie zu verbrauchen. Darüber hinaus werden bei Google die Mitarbeiter mit einem Shuttle-Bus abgeholt, um nicht das eigene Auto nutzen müssen und in der Cafeteria werden Speisen aus biologischen Anbau aus der Umgebung angeboten. Auch Apple, Yahoo! und der Google-Konkurrent Microsoft engagieren sich in diesem Bereich.

Auch wenn die Programme unserer Suchmaschinen- und Webdienstanbieter sicherlich nicht die Erde retten werden, so sind sie doch ein guter Anfang. Viele Firmen könnten sich ein Beispiel daran nehmen und ebenfalls etwas "grüner" denken, schließlich ist Umweltschutz nicht mehr nur etwas für Hippies und Blumenkinder ... sonder spart auch Geld und stärkt das Image.


Dieser Post ist ein Beitrag zum Blog Action Day.

Picture (CC) by Justin Brockie

Samstag, 13. Oktober 2007

GoogleFokus macht dicht!

Ich bin gestern zu einem (wahrscheinlich) endgültigen Entschluss gekommen: Ich werde GoogleFokus dicht machen. Die ganzen Gründe zu erläutern würde einige Zeit dauern, weshalb ich das hier vermeiden möchte.

Aber ... keine PANIK! Das ist nicht das Ende: In den kommenden Tagen wird redmondSpy, ein Blog über Microsoft, seinen Betrieb aufnehmen. Auch hier wird es weiterhin auch um Google gehen, genauer gesagt, um Microsofts Bestreben, Google auf den Schlips zu treten. Artikel die Google im Speziellen behandeln, werde ich in Zukunft beim GoogleWatchBlog einstellen, der seinen Namen alle Ehre macht.

Der letzte Artikel im GoogleFokus wird (wahrscheinlich) am 15. Oktober veröffentlicht werden – dieses geschieht im Rahmen des Blog Action Day, der auf das Thema Umwelt und Umweltschutz aufmerksam machen soll. Der GoogleFokus wird nichtsdestotrotz weiter online bleiben und als Archiv für Interessierte zugänglich sein.

Aber nun zu meinem neuen Projekt: redmondSpy wird sich mit 'der großen Firma aus Redmond', also Microsoft, beschäftigen und insbesondere dessen Versuche, Google einzuholen dokumentieren. Microsoft hat im Zuge dieses Wettrennens in den letzten Monaten einige interessante Aktionen gestartet, die durchaus erwähnenswert sind und mein Interesse weckten. Daher halte ich diesen neuen Blog für eine gute Idee und eine Möglichkeit für einen interessanten Neustart.

Freitag, 12. Oktober 2007

Google-Gründer kauften weiteres Flugzeug


Miguel Helft von der New York Times schreibt aktuell, dass die Google-Gründer nun ein weiteres Flugzeug gekauft haben. Hierbei handelt es sich um eine Boeing 757, die ihren bestehen Flug-Fuhrpark (aus einer Boeing 767 und zwei Gulfstream V) erweitern soll.

Auch dieses Flugzeug soll Start- und Landerechte für den NASA-Flugplatz Moffett Field nahe dem Googleplex erhalten haben und kann demzufolge auch von der US-Raumfahrtbehörde genutzt werden.

Laut einem Sprecher von Google besitze oder betreibe das Unternehmen aus Mountain View selbst kein Flugzeug und habe keine geschäftliche Beziehung zur Firma H211, die als eigentlicher Besitzer der Flugzeuge geführt wird. Dieses legt nahe, dass die Flugzeuge tatsächlich nur eine Angelegenheit der Google-Gründer, Larry Page und Sergey Brin, und des Google-CEO, Eric Schmidt, sind. Diese wollten die Angelegenheit allerdings nicht kommentieren. Auch H211 soll bisher keine Angaben zu den Flugzeugen oder dem Abkommen mit der NASA gemacht haben.

Picture (CC) by egmb757lover

Strange Stuff: Google Garage


Momentan steht auf dem Gelände des Googleplex eine "Google Garage", die mit einigen Rollwagen und sonstigen Kram bestückt ist. Welchen Sinn sie erfüllt ist ungewiss, aber ich schätze, dass es etwas mit Googles letztem Geburtstag zu tun hat. Vielleicht soll sie den amerikanischen Garagen-Mythos symbolisieren, wie GWB meinte, ... oder etwas ähnliches. Die Garage in der 'Google' seinen Anfang nahm gehört dem Unternehmen aus Mountain View ja schon (genau wie HP).

Mehr Bilder der Garage gibt's bei Dustin Diaz.

Picture (CC) by donlbe

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Google Patent: Data Center in a Box!

Google hat das Patent auf ein sog. "mobiles Data Center" anerkannt bekommen, welches aus einem Schiffsfrachtcontainer, Servern und einem speziellen Kühlsystem besteht.

Laut arstechnica war das Patent schon 2003 eingereicht worden und erinnert stark an das Project Blackbox von Sun, das ein Data Center auf Rädern beschreibt – ebenfalls bestehend aus Container, Servern usw. Im Gegensatz zu Googles "mobile Data Center" ist Suns Blackbox allerdings schon Wirklichkeit und nicht nur ein theoretisches Konzept. Die ursprüngliche Idee soll jedoch keine von beiden Firmen gehabt haben, angeblich stammt diese nämlich von Brewster Kahle vom Internet Archive.

Wenn die Idee nun nicht neu ist, fragt arstechnica, warum patentiert Google sie dann? Höchst wahrscheinlich um späteren Rechtsstreits vorzubeugen. Falls Google die "Data Center in a Box" tatsächlich irgendwann bauen würde, und jemand das Patent an diesem Prinzip hält, könnte derjenige Google verklagen – Patentverletzung. Derartiges ist in letzter Zeit schon mehrmals passiert. Darüber hinaus gehört es bei größeren Firmen mittlerweile zum Guten Ton so viele Patente wie möglich anzuhäufen ...

Aber würde Google dieses Patent irgendwann auch wirklich nutzen? Vielleicht! Mit mehreren Einheiten dieser mobilen Rechenzentren könnte Google entstehende Filialen versorgen, bis sie mit einem festen Aufgebot an Computern, Servern etc. versorgt sind. Auch der Verkauf oder Verleih der Container-Server wäre möglich, etwa für Messen usw. Dass dieses allerdings in allzu naher Zukunft geschieht, bezweifle ich momentan.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

YouTube: Affen arbeiten an Serverfehlern


Momentan scheint's bei YouTube kleinere Probleme zu geben. Mehrmals habe ich gerade einen "500 Internal Server Error" zu Gesicht bekommen.

Das ganze hat allerdings auch etwas gutes, denn die kleine Zeile unter der eigentlichen Fehlermeldung ist durchaus erheiternt ...

A team of highly trained monkeys has been dispatched to deal with this situation. Please report this incident to customer service.

Picture (CC) by ChrisL_AK

Dienstag, 9. Oktober 2007

Google hat Twitter-Konkurrent Jaiku gekauft!

Erneut hat Google zugeschlagen. Wie es heißt, hat Google die Microblogging-Plattform Jaiku übernommen. Dieses wird nun auch im offiziellen Blog des Twitter-Konkurrenten bestätigt.

Jaiku bietet, ähnlich wie Twitter, einen Microblog samt SMS-Service und Instant Messaging für Mobiltelefone usw.

Der Service von Jaiku soll zunächst wie gewohnt weiterlaufen. Allerdings soll die Registrierung neuer User eingeschränkt werden, um sich auf den Zusammenschluss von Jaiku und Google fokussieren zu können. Das Einladen von Freunden zu Jaiku soll aber weiterhin möglich sein.

Wie in einem FAQ zur Übernahme erklärt wird, begrüße Google das neue Familienmitglied und wolle in den kommenden Monaten daran arbeiten, Jaiku weiter zu entwickeln und in mehreren Richtungen auszubauen. Wie viel die Übernahme Google gekostet hat ist, wie fast immer, geheim.

Google sperrt AdSense für Google-Fan-Blog

Ich muss sagen, ich war ziemlich erstaunt, als ich bei GWB las, dass man Stefan, den Mann hinter GoogleKarten, die AdSense-Nutzung für seinen Blog untersagte. Grund für die Schelte: Er hatte die Marke Google genutzt, was gemäß den Programmrichtlinien nicht zulässig ist.

Publishern ist es nicht gestattet, Google-Marken auf Websites zu verwenden, auf denen Google-Anzeigen geschaltet werden. Zu den Google-Marken gehören Google-Logos, Screenshots oder andere unverkennbare Features. Darüber hinaus ist es Publishern nicht gestattet, Google-Anzeigen auf Websites zu platzieren, die Google-Marken in der Website-URL führen. Das Gleiche gilt für Websites, die Google-Seiten auf ihren Websites anzeigen, hierzu gehören auch Suchergebnisseiten.
Das ganze mag ja durchaus richtig sein, aber – und das müsste Google doch wohl am besten wissen – ist es praktisch unmöglich geworden, die Marke nicht zu verwenden. Etliche Blogs, Websites, Nachrichtenmagazine berichten über den Onlinebereich und damit zwangsläufig auch über Google – und nutzen Google AdSense um Werbeeinnahmen zu generieren. Der einzige verständliche Kritikpunkt, da gebe ich GoogleWatchBlog uneingeschränkt Recht, ist, dass das Wort Google in der URL von Stefans Blog vorkommt ... was aber nicht 'DAS Problem' sein sollte, da man dieses bei Blogger leicht ändern kann.

Nichtsdestotrotz wurde Stefan erstmal auf die Finger geklopft und die Einbindung von AdSense für die beanstandete Domain (und den Blog) erstmal gesperrt. Sein Account bei AdSense läuft dagegen weiter, was man Google durchaus hoch anrechnen darf.

Stefan hat gegen die Schelte von Google schon Einspruch eingelegt. Das Ergebnis dürfte interessant werden und darüber entscheiden, ob so mancher Blog – in seiner jetzigen Form - weiterhin bestehen bleibt. Ich habe demonstrativ AdSense bis auf unbestimmte Zeit aus diesem Blog entfernt.

In diesem Sinne...
Don't Be Evil

Montag, 8. Oktober 2007

Das Google Phone ist kein Handy: Es ist ein Betriebssystem!

Nachdem die letzten Gerüchte um das Google Phone (es komme in zwei Wochen auf dem Markt) Gerüchte blieben, war es nun einige Zeit ruhig. Doch nun wirft die New York Times mit neuen Infos um sich: Demzufolge sei das mysteriöse Google Phone wahrscheinlich kein Gerät für den Endverbraucher, wie etwas das iPhone, sondern vielmehr ein Betriebs- und Applikationssystem für Mobiltelefone. Eigene Handys, so die Informationen von "mit der Sache vertrauten Leuten" und Analysten, wolle Google – offensichtlich (und leider) – nicht auf den Markt bringen.

Nichtsdestotrotz soll die Google Phone-Software, welche auf Linux basiere, ein ganz großer Wurf sein. Denn diese soll stark auf Werbung getrimmt sein, so, dass Google seine Marktherrschaft in Sachen Onlinewerbung weiter auf den mobilen Sektor ausdehnen kann. Darüber hinaus soll das System allerdings nicht nur in Googles Tasche wirtschaften, sondern auch dem Kunden zugute kommen. Mit den Werbeeinnahmen sollen nämlich die Kosten für Gespräche, SMS usw. gedrückt werden.

Zuguterletzt sollen aber auch die Handy- und Mobilfunkanbieter etwas von Googles Plänen haben. Denn im Gegensatz zu den Konkurrenten wie Symbian OS und Windows Mobile wird das Google Mobile OS – samt Browser, Google Maps, usw – vollkommen umsonst sein, falls man den Quellen und Einschätzungen der New York Times trauen darf. Daran würden Microsoft und Co. schwer zu knabbern haben.

Es könnte also sein, dass man beim Handykauf in Zukunft einen Google-Tarif angeboten bekommt. Günstig telefonieren, SMSen aber dafür Werbung ertragen. Warum nicht?

Sonntag, 7. Oktober 2007

Google Experimental als Standard-Suche

Bei Google Experimental kann man seit längerer Zeit experimentelle Funktionen testen, welche irgendwann ihren Weg in die Google-Suche finden könnten. Wer nicht darauf warten mag, hat nun die Möglichkeit eine der experimentellen Google-Suchen zur Standardsuche für Google.com zu machen.

Hierfür muss man nur auf die Seite von Google Experimental und sich mit "Join this Experiment" das gewünschte Experiment aussuchen, welches dann zur Standardsuche gemacht wird. Natürlich kann man dieses auch jederzeit, mit einem Klick auf "Leave", wieder rückgängig machen.

[via googlesystem]

Freitag, 5. Oktober 2007

Bildersuche: Nun mit 'extra-large'

Es gibt eine kleine aber interessante Neuerung für die Bildersuche von Google (allerdings zunächst nur in der englischen Version). Außer nach kleinen, mittleren und großen Bilder kann man nun auch nach extra großen - extra-large - Bildern suchen lassen.

Bilder in den Größen über 1000 x 1000 Pixel sind mittlerweile keine Seltenheit mehr, sondern gehören seit dem DigiCam-Boom zu Standardgrößen in Flickr & Co.

[via blogoscoped]

Donnerstag, 4. Oktober 2007

50 Jahre Sputnik


Heute vor genau 50 Jahren wurde mit dem Mini-Satelliten Sputnik 1 die Ära der Weltraumfahrt eingeleitet. Zwar gab der erste künstliche Satellit, der von sowjetischen Boden ins All geschossen wurde, nur ein Piepsen von sich ... aber dieses reichte um die ganze Welt in Erstaunen zu versetzten. Aus diesem Grund gibt’s heute bei Google auch das passende Doodle!

Links und Lesenswertes ...

5 Milliarden-Klage gegen Google abgewiesen!

Wie GoogleWatchBlog bemerkte, war die Klage von Dylan Stephen Jayne gegen Google abgewiesen worden. Der Mann aus Pennsylvania hatte Google auf insgesamt 5 Milliarden US-Dollar verklagt, da er durch die Firma seine persönliche Sicherheit gefährdet sah.

Seine Behauptung: Wenn man den Schriftzug bzw. Namen "GOOGLE" auf den Kopf stellt und etwas vertauscht, lässt sich (mit viel Fantasie) seine Sozialversicherungsnummer erkennen. Dieses könne ihn zu einen Ziel für Terroristen machen, die im Internet nach potentiellen unschuldigen Opfern ausschaue halten würden.

Richter James Munley hat die merkwürdige Klage nun kürzlich abgewiesen, da Jayne nicht glaubhaft versichern und belegen konnte, dass Google auch nur im Ansatz fahrlässig gehandelt habe. Selbst wenn die Sozialversicherungsnummer des Klägers gemixt das Wort "GOOGLE" zeige, sei dieses (Zitat) "keine Verletzung eines Gesetztes oder der Verfassung". Google kann nicht für "versteckte Codes" verantwortlich gemacht werden, die in Sozialversicherungsnummern entdeckt werden.

Falls Jayne wirklich um seine Sicherheit fürchten sollte, hat er sich mit seiner Klage bestimmt keinen Gefallen getan. Mittlerweile hat er es nämlich (unter dem Banner "Notable People") in die Wikipedia geschafft.

Berkeley: Lernen per YouTube

Die University of California Berkeley veröffentlicht in Zukunft regelmäßig Aufzeichnungen von Vorlesungen bei YouTube. Das Anfangsmaterial das seinen Weg ins Netz finden wird (bzw. teilweise schon hat) umfasst knapp 300 Stunden Wissen rund um Chemie, Biologie, Physik usw. Die bisherigen Uploads könnt ihr hier ansehen.

[via smh]

Mittwoch, 3. Oktober 2007

What's Google Maps?


Schön trashig, albern und irgendwie etwas gaga, was Google da anschleppt. Das Video, 'What's Google Maps?', dass die essentiellen Möglichkeiten von Google Maps erklärt, ist so schlecht, dass es schon wieder gut ist.

Google Doodle: Tag der Deutschen Einheit


Heute feiern wir, ja und auch Google, den Tag der Deutschen Einheit!

Dienstag, 2. Oktober 2007

Google.de nicht erreichbar

Offensichtlich gibt’s bei Google.de gerade einige Probleme. Beim Versuch auf die Domain zuzugreifen bekomme ich den Fehler "Fiberlink Global Remote F5 West" angezeigt. Google.ch, *.com, *.co.uk usw. sind dagegen erreichbar.

Reality Check: Yahoo! Search 2.0


Nachdem erst kürzlich Microsoft seine Windows Live Suche aufgebohrt hat, hat nun Yahoo! gleichgezogen. Wie auch die Redmonder erklärte Yahoo!, aus dem schönen Sunnyvale, dass es sich beim Update keines Falls nur um eine Schönheits-OP sondern um eine umfassende Verbesserung und Überarbeitung der Suchmaschine handle.

Zeit für einen kurzen Reality Check

  • Wie Yahoo! gegenüber der LA Times mitteilte, wäre folgendes verbessert worden:
  • Die Yahoo!-Suche sei 'aufpoliert' worden.
  • Suchergebnisse würden schneller geliefert werden (...)
  • (...) und relevanter ausfallen als dieses bei Google der Fall wäre.
  • Darüber hinaus sei eine bessere Suggest-Funktion ("Yahoo! Search Assist" ) eingebaut worden, die relevante und verwandte Suchmöglichkeiten (-phrasen) auflistet.
  • Es sollen verstärkt Resultate aus dem Bilder und Videobereich in die Ergebnisse einfließen. Ebenfalls sollen auch Daten aus dem Eventkalender upcoming.org genutzt werden.
Auf den ersten Blick wirkt die neue Seite von Yahoo!-Search tatsächlich moderner und auch etwas asketischer als vorher. Ein magerer Farbverlauf am oberen Ende, ansonsten sind nur die Suchbox und das bekannte Yahoo!-Logo vorhanden. Eindruck: Sehr hübsch und zeitgemäß.

Bei einem Klick auf 'Images', 'Video' oder 'Shopping' wird man allerdings wieder mit dem altbackenen Design überrascht. Dieses sollte zumindest bei der Bilder- und Video-Suche behobenen werden. Ansonsten ist's erträglich.

Bei den Suchergebnissen, so zumindest mein erster Eindruck, scheint sich tatsächlich einiges getan zu haben. Vieles wofür ich mich vorher durch einige Seiten klicken musste landet bei Ergebnissen nun weit vorne. Anderes (wie etwa MFA-Seiten, SPAM) ist dagegen nun weitestgehend verschwunden. Auch die Geschwindigkeit scheint sich wirklich um einige Stufen erhöht zu haben – Das gefällt!

Ebenfalls meldet sich, wie von Yahoo! versprochen, die Suggest-Funktion aka Yahoo! Search Assist zu Wort und offeriert kräftig Vorschläge von denen einige sofort und etliche weitere nach einem Klick auf einen Pull Down-Button angezeigt werden. Bei geöffnetem Search Assist erfolgen die Vorschläge live beim Eingeben eines Suchbegriffs, was Zeit spart und – dank Ajax - gut aussieht!

Wie bei Google sind auch bei Yahoo! nun Videos in den Suchergebnissen vorhanden und können auch auf der SERP sofort angesehen werden. Auch Bilder werden auf der Ergebnisseite, oberhalb der Resultate, angezeigt. Hierbei zehrt Yahoo! kräftig aus der hauseigenen Photo Community Flickr, was den Ergebnissen tatsächlich zu Gute kommt.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass Yahoo! wirklich gute Arbeit geleistet hat. Die neuen Gimmicks sind ein weiter Schritt nach vorne, wobei Suggest-Funktion und Videos in den Suchergebnissen bei Google schon Standard sind. Nichtsdestoweniger macht die Yahoo! Suche nun deutlich mehr Spaß als vorher und könnte so tatsächlich einige Prozente am Suchmarkt zurückerobern.

'Crumbled Cookies': Schutz gegen den gläsernen User?

Die (noch nicht vollendete) Übernahme von DoubleClick durch Google lässt Datenschützern die Haare ergrauen. Selbst Regierung und die US-Handelskommission müssen sich mit dem Milliarden-Deal beschäftigen. Doch nun schlägt Google beruhigende Töne an und will die Angst vor einem Daten sammelnden Moloch dämpfen, der den gläsernen Netz-User schaffen wolle.

"Crumbled Cookies", so der Vorschlag von Google, sollen zukünftig genutzt werden und die Privatsphäre des Nutzers schützen. Diese Cookies dienen laut El Reg, wie auch normale Cookies, dazu, Informationen zu speichern, sollen es aber unmöglich machen, verschiedene gesammelte Daten auf eine bestimmte Person (bzw. einen Computer) zurückzuführen. Wie dieses genau von statten gehen soll ist noch ungewiss.

Wie Google's Chief Legal Officer, David Drummond, erklärte, habe man mit verschiedenen Gruppen aus dem Datenschutz- und Verbraucherschutzbereich zusammengearbeitet um verschiedene Ideen zu erarbeiten. Die Befürchtungen und Sorgen würden sehr ernst genommen-

Montag, 1. Oktober 2007

Links und Lesenswertes ...

Ist Google wirklich Gott?


Google findet alles! Dieser Überzeugung sind viele, denn subjektiv betrachtet kann man mit Google tatsächlich jeden Kram, der im Internet herumschwirrt, ausfindig machen. Man bekommt Antworten auf so ziemlich jede Frage, findet Bilder von fast jedem Ort der Welt und kann sich über Google News über das aktuelle Weltgeschehen informieren. Aber auch Google Groups, Gmail und Google Docs sind nicht zu verachten.

Manche Experten sind der Ansicht, dass Google schon seit langem mehr ist, als nur eine Suchmaschine und ein multinationales Unternehmen. Nicht umsonst sprechen einige von der 'Generation Google'. Google ist ein soziokulturelles Phänomen und hat als solches derweil eine Stellung eingenommen, die mit Personen wie Paris Hilton und Bill Gates vergleichbar ist. Die bekannte Suchmaschine hat den Einzug ins tägliche Leben, die Medien und, ja, auch die Kultur gefunden.

Einigen ist dieses allerdings nicht genug und gehen daher noch einen Schritt weiter: Google ist Gott! - Das meinen zumindest die Anhänger des – offensichtlich satirischen und von Matt MacPherson aus Kanada gegründeten - Googleismus. (bzw. Googlismus - engl. Googlism), dem Glauben der Church of Google. Diese Religion, im groben vergleichbar mit der des fliegenden Spaghettimonster, erklärt, dass Google das sei, was der Definition eines Gottes am nächsten kommt.

Übernatürliche Götter lehnt der Googlismus ab, da sie wissenschaftlich nicht beweisbar wären. Google dagegen existiert und hätte angeblich den Titel "Gott" bzw. "Göttin" verdient. Sie, die Suchmaschine Google, vereine mehrere Charakteristika, welche traditionsgemäß übersinnlichen oder göttlichen Entitäten zugeschrieben werden. Und im Gegensatz zu anderen Göttern könnte man diese Charakteristika bei Google stichfest und vor allem sichtbar nachweisen, sagen die Googleisten.

Als Beweise der Göttlichkeit Googles werden insgesamt 9 Punkte angeführt:

  • Nr. 1 - Google ist allwissend: Google sei das, was einem allwissenden Wesen am nächsten kommt. Google indiziert über 9,5 Milliarden (wahrscheinlich schon mehr) Webseiten, mehr als alle anderen Suchmaschinen und ordnet sie per PageRank. Darüber hinaus macht Google uns, den Sterblichen, diese Webseiten und Daten auf einfache Weise zugänglich.
  • Nr. 2 – Google ist allgegenwärtig: Google sei praktisch allgegenwärtig. Milliarden von Seiten aus jeder Ecke der Welt hat Google – per Crawler - erfasst. Und per Internetanschluss, WiFi könne Google von überall auf der Erde angesteuert werden.
  • Nr. 3 – Google beantwortet Gebete: Tatsächlich kann man zu Google beten, per Suchanfrage. Man kann der Suchmaschine jede Frage und jedes Problem aufbürden, das man will. Und eine Antwort bekommt man immer, ob man nun nach Krebsheilmethoden, Gesundheitsinfos oder was auch immer sucht. Ob man Suchanfragen als Gebete sehen kann? Die Googleisten sehen das jedenfalls so.
  • Nr. 4 – Google ist (möglicherweise) unsterblich: Da Google kein echtes physisches Lebewesen ist, könnte Google unsterblich sein. Der Algorithmus der Suchmaschine ist über etliche Server verteilt und falls einer ausfällt führt ein anderer den Dienst weiter. Google sei theoretisch unsterblich.
  • Nr. 5 – Google ist 'unendlich': Das Internet als solches kann ewig weiterwachsen und auf diese Weise könne Google auch ewig weiter wachsen und der Index eine unendliche Größe annehmen.
  • Nr. 6 – Google erinnert sich an alles: Google cached etliche Webseiten und speichert diese auf den eigenen Servern. In dem man Infos, Inhalte und Webseiten ins Netz stellt, kann man (bzw. die eigenen Gedanken etc.) durch Google ewig weiterleben. "Google Afterlife", wenn man so will, sagt der Googleismus.
  • Nr. 7 – Google kann nichts Böses tun: Der wichtigste Punkt der Unternehmensphilosophie von Google ist "Don’t be evil!", was bedeutetet, dass die Firma Umsatz machen will, ohne Böses zu tun.
  • Nr. 8 – Google wird verehrt: Zufolge von Google Trend ist der Suchbegriff "Google" populärer als "God", "Jesus", "Allah", "Buddha" usw. Offensichtlich wenden sich die Menschen öfter an Google, als an traditionelle Götter, meint die Kirche von Google.
  • Nr. 9 – Beweise für Googles Existenz existieren (im Überfluss): Für die Existenz von Google gebe es mehr Beweise, als für die Existenz eines jeden anderen Gottes. "Wenn Sehen Glauben bedeutet", meinen die Googleisten, "dann surfe zu www.google.com und erfahre die Macht von Google. Glaube ist hierfür nicht nötig."

Auch wenn nur Satire, treffen einige Punkte tatsächlich ansatzweise(!) zu. Wobei Google natürlich nicht allwissend im typischen Sinne ist oder sein kann. Doch dass Google einen unbeschreiblichen Datenberg an Texten, Bildern usw. angehäuft hat, ist nicht zu bestreiten. Auch die Omnipräsenz lässt sich nicht ganz von der Hand weisen, auch wenn dieses nach der Definition der Church of Google auch für etliche andere Webseiten zutreffen würde.

Hapern tut's allerdings bei der Unsterblichkeit, der Immortalität, denn diese setzt voraus, dass ein 'Organismus' eine "zeitlich unbegrenzte Lebensfähigkeit" (Wikipedia) besitzt oder die Vorstellung einer "unendlichen, nicht determinierbaren Existenz" erfüllt. Je nachdem ob man die Unsterblichkeit im biologischen, philosophischen oder theologischen Kontext sieht.

Biologische Unsterblichkeit fällt bei Google eigentlich schon deshalb weg, da Google kein biologisches Lebewesen ist. Lassen wir diese Kleinigkeit einfach mal bei Seite, ergibt sich dennoch ein interessantes Bild:
Biologische Unsterblichkeit ist bei einigen sehr einfachen mehrzelligen Lebensformen, beispielsweise der Seegurke, nach Auffassung mancher Wissenschaftler theoretisch unter idealen Bedingungen möglich. In der Natur sterben diese Tiere indes zwangsläufig früher oder später eines unnatürlichen Todes.
Etwa das gleiche würde auch bei Google – und den Highlander - zutreffen können. Falls Google Inc. nicht pleite geht und alles wie gehabt weiter läuft (Techniker warten die Server und Data Center, Programmierer arbeiten usw.) könnte Google theoretisch ewig weiter laufen. In diesem Sinne könnte man Google und die Menschen die daran arbeiten als einen riesigen Organismus betrachten, der sich stets weiterentwickelt und regeneriert.

Bei der philosophischen und theologischen Untersterblichkeit wird die Sache schon etwas schwieriger, denn hier geht’s (zumeist) um 'echte Immortalität', jener Unsterblichkeit welche über das materielle und biologische Dasein hinaus geht ... "unsterbliche Seele" usw. Dieses würde voraussetzten, dass Google eine Seele, einen Geist besitzt, der nach dem Abschalten aller Google Server und jeder Google-Anwendung weiterlebt. Und das ist sicherlich nicht gegeben, schätze ich mal.

Es sieht also letztlich so aus, als wäre es um die tatsächliche und beweisbare Göttlichkeit von Google nicht allzu gut bestellt, da viele Punkte nur bedingt zutreffen (können). Aber das ist bei 'Gott', dem fliegenden Spaghettimonster, dem unsichtbaren rosafarbenen Einhorn oder Russells Teekanne auch nicht anders.

In diesem Sinne ...
I'm Feeling Lucky!

Google, Data Center und das Erfolgsrezept

In der New York Times erschien gestern ein Artikel von Pascal Zachary, der sich mit der Innovationsfreudigkeit und Kreativität der großen HiTec-Unternehmen auseinander setzte. Hierbei warf Zachary auch die Frage nach Googles Erfolgsrezept auf. Ist es der Algorithmus hinter der Suche oder die Weise mit der Google seine Server organisiert um schnellstmöglich eine Antwort liefern zu können?

Ich würde sagen, eine Mischung aus beidem. Google liefert immer noch sehr gute Ergebnisse, was mittlerweile aber auch Microsoft, Ask.com und Yahoo! tun. Aber ohne genügend Rechen- und Breitbandpower würde der Algorithmus wohl nichts nützen. Darüber hinaus investierte Google mit seinen Data Centern in die Zukunft nach einer Vormachtstellung in Sachen Suche.

Falls tatsächlich irgendein Underdog Google vom Thron stoßen sollte und eine Aufholjagd erfolglos verläuft, dann kann das Unternehmen aus Mountain View immer noch aus seiner Rechenpower Kapital schlagen. Abnehmer hierfür werden sich immer finden.

Sonntag, 30. September 2007

Google: International Cleanup Weekend

Google macht auf Saubermann: Am 13. und 14. Oktober wollen die Googler, deren Freunde, Familie, Bekannte – und eigentlich jeder, der mitmachen möchte – Parks, Strände und andere öffentliche Orte vom Müll befreien. Zusammen, so schreibt Google, hofft man den Blick der Menschen für ihre Umwelt und ihre Nachbarschaft und Umgebung zu ändern.

Wer mitmachen will, der kann sich hier eintragen!

Freitag, 28. September 2007

Goolge hat Mobile Social Network Zingku übernommen

Google folgt seinen eigenen Prophezeiungen und breitet sich weiter im mobilen Markt aus: Nun hat man in Mountain View die Übernahme des Mobile Social Network und Service-Anbieters Zingku abgewickelt, wie auf der Website des StartUps angegeben wird.

Zingku, von dem ich zuvor nie etwas gehört habe, ist scheinbar so etwas wie Twitter oder Pownce für Mobiltelefone. Man bekommt eine eigene kleine Website auf der man Texte, Bilder usw. veröffentlichen kann, hat die Möglichkeit mit Freunden zu chatten, kann aber auch Feeds für's Handy abonnieren und sich an eigene Termine erinnern lassen. Ein Allrounder für's Handy, quasi.

Zur Zeit ist die Registrierung neuer Mitglieder ausgesetzt. Zingku informiert allerdings, dass die bestehenden Nutzer sich keine Sorgen machen müssen. Ihre Accounts, so denn sie denn wollen, sollen problemlos zu Google transferiert werden. Falls dieses nicht gewünscht wird, wird der Account auf Anfrage gelöscht und Google bekommt keine Informationen oder Daten des Nutzers übertragen.

Was Google für das StartUp bezahlt hat, ist nicht bekannt.

[via googlesystem]

Donnerstag, 27. September 2007

Reality Check: Windows Live Search 2.0


Vor kurzem ging die neue Version von Windows Live Search online. Die soll, so Microsoft, nicht nur oberflächlich überarbeitet worden sein, sondern auch mehr unter der Haube haben. Technologisch sei man nun auf gleicher Höhe mit Google.

"Google war uns voraus, aber wir glauben, dass wir mit dieser Version aufgeholt haben und in einen effektiven Wettbewerb bei der Suchqualität treten können", so Satya Nadella von MS.

Zeit für einen kurzen Reality Check

Was Microsoft bei Windows Live Search (2.0) verbessert haben will:

  • Laut heise.de haben die Redmonder vor allem den Index aufgebohrt. Um wie viel ist nicht bekannt, allerdings soll man mit einer 300 – 400 Porzent-Vergrößerung rechnen können, was durchaus beachtlich wäre. Der Großteil der Updates soll schon bald vollzogen sein.
  • Auch das Ranking, also die Relevanz der Suchergebnisse, sollen verbessert worden sein. Behilflich ist hierbei ein Verfahren namens RankNet, welches wohl dem PageRank (golem.de) ähneln dürfte. Auch sollen Filter besser erkennen können, was der Nutzer eigentlich will.
  • Gleichfalls versucht auch Microsoft eine Art Ultimate Search zu schaffen und will Ergebnisse aus verschiedenen Rubriken (Video-Suche etc.) mit der Websuche zusammenführen.
  • Der Videoindex von Live.com soll ebenfalls ein Index-Update erfahren haben und weit mehr Ergebnisse liefern als vorher. Die Präsentation derselben soll auch verbessert worden sein.
  • Weiterhin gibt’s noch etliche kleinere Neuerungen für spezielle Suchen, die im Oktober eingeführt werden. So werden bei der Suche im lokalen Bereich oder im Repertoire Unterhaltung, Shopping und Medizin/Gesundheit teils Ergebnisse aus speziellen Beständen gespeist – etwa aus der Datenbank der kürzlich übernommenen Firma Medstory.
  • usw.
Aber fangen wir mal los: Das neue Design von Live.com kommt puristisch und typisch microsoftig daher. Klare Linien, eine umrahmte Suchbox mit einem leichten Farbverlauf. Schick und deutlich hübscher als zuvor. Kurz und knapp: Kühl aber sexy!

Die Suchergebnisseite hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht verändert, was etwas merkwürdig wirkt. Auch versucht Microsoft immer noch einem Live Search als Standardsuchmaschine an zudrehen, was zumindest mich schon etwas stört.

Bei der Suche selbst kann ich nach einige Suchläufen keine signifikante Verbesserung bzw. Veränderungen erkennen. Offensichtlich, so lassen die Ergebnizahlen vermuten, ist der neue Index noch nicht eingespielt. Allerdings werden vereinzelt bereits Videos in die Suchergebnisse eingebunden und auch die Erweiterte Suche wartet mit einigen Verbesserungen auf.

Interessant ist etwa die Option Ergebnisreihenfolge, mit der man die, wie der Name sagt, die Reihenfolge der Ergebnisse nach Aktualität, Popularität (Häufig besucht) und Übereinstimmung mit dem Suchbegriff ordnen lassen kann. Eine tolle und nützliche Funktion, die zumindest dem erfahrenen Sucher gefallen wird!

Auch die Videosuche, die derzeit nur in der US-Version funktioniert, ist ganz passabel geraten, auch wenn Google Video einen Tick besser ist.

Trotz dass noch nicht alle Verbesserungen und Funktionen integriert sind, so muss ich zugeben, ist das neue Live.com doch ganz nett geraten. Zwar sollte hier und da noch etwas geschraubt werden, aber im Prinzip passt schon mal alles. Mit dem neuen Index und den kommenden Zusätzen könnte Windows Live Search durchaus eine interessantere und nützlichere Suchmaschine werden. Dass Live Search allerdings Google das Leben schwer macht, davon ist nicht auszugehen.

Links und Lesenswertes ...

Sicherheitsleck: GMail-Hack leitet Mails weiter!

Wie im Blog GNUCitizen.org von Petko Petkov zu lesen ist, weist GMail (aka GoogleMail) offensichtlich eine nicht unerhebliche Sicherheitslücke auf. Über diese kann der Hacker Mails an den Nutzer unerkannt an eine weitere Email-Adresse weiterleiten lassen.

Funktionieren tut das folgendermaßen:
Wenn der User sich in GMail einloggt und gleichzeitig eine präparierte Webseite öffnet, kann ein sog. Cross Site Request Forgery eingeleitet werden – die Seite fürt ein "multipart/form-data" aus. Hierdurch kann der Hacker die Filtereinstellungen von GMail anpassen und etwa Mails mit Anhängen an seine eigene Adresse weiterleiten lassen.

Mit einem ähnlichen Trick war es einst auch möglich gewesen, die Kontakte der Gmail-User zu stehlen. Bis das Sicherheitsleck gestopft ist, wird also geraten regelmäßig seine Filtereinstellungen zu kontrollieren.

[via blogs.zdnet.com]

Offiziell: Google wird 9 Jahre alt!


Wie ich erst kürzlich geschrieben habe, ist die Sache mit Googles Geburtstag etwas kompliziert: So war dieser anfänglich stets am 7. September und dann, warum auch immer, auf den 27. September verlagert worden. Dieses Jahr findet er, der 9. Geburtstag, wieder am 27. September statt, wie man am feschen Google-Doodle sehen kann.

Ob's zu diesem feierlichen Tag etwas besonderes für die Nutzer geben wird, bleibt abzuwarten. Zumindest auf'm offiziellen Google Blog hat man noch keine Mitteilung zum Geburtstag abgegeben.

Also – zum zweiten Mal:
Herzlichen Glückwunsch, Google!

Mittwoch, 26. September 2007

Will Google Sirius Satellite Radio übernehmen

Wie bei TechCrunch zu lesen ist, macht derzeit ein neues Google-Gerücht die Runde: Angeblich will 'die kleine Firma aus Mountain View' Sirius Satellite Radio übernehmen. Sirius ist einer von zwei großen Satellitenradioanbietern der USA. Das Unternehmen betreibt knapp 200 Kanäle und kooperiert mit ABC, CNBC, Fox, Bloomberg, BBC und hat unter anderem auch die Radioikone Howard Stern verpflichtet.

Montag, 24. September 2007

My World – Googles 3D-Social Network

Ob Google bald tatsächlich die Zukunft des Social Networking einleiten wird, sei mal dahingestellt. Zweifelsohne arbeitet man in Mountain View aber an etwas großen, etwas sehr großen, möchte ich sogar sagen. Doch was es ist, dass weiß freilich niemand, außer Google selbst (und vielleicht einigen Putzfrauen, die nach der Arbeit aber wieder in den Schrank gesperrt werden).

Wie es schon seit einiger Zeit heißt, könnte Google an einer komplexen virtuellen Welt werkeln: Einem Metaversum, wie es Michael Arrington nannte, ähnlich der Welt von SecondLife oder dem kommenden PlayStation Home. Aufbauend auf Google Earth könnten tausende Avatare durch eine künstliche Welt wandern, mit einander chatten, - mit der Technik von SocialStream – Kontakte, Freundeslisten, Bilder, Bookmarks und Adressen aus verschiedenen Netzwerken austauschen. Und während dessen würde Google, dank der Übernahme des In-Game-Werbeexperten AdScape, kräftig Gewinne einfahren, ohne die Nutzer zu belästigen.

Womöglich könnten schon bald die ersten Beta-Tester dieses ominöse GoogleVerse zu Gesicht bekommen. Studenten der Arizona State University (ASU) wurden befragt, ob sie ein neues Produkt, genannt My World, einer 'bekannten Internetfirma' testen wollen, das 'später in diesem Jahr öffentlich starten' wird. Nötig sei hierfür – offensichtlich - ein Gmail-Account und die Unterzeichnung einer Geheimhaltungsverpflichtung.

Aber wie gesagt, 'könnten'! Zumindest mir fällt es etwas schwer, sich vorzustellen, dass Google tatsächlich ein zweites SecondLife kreiert. Mit Google würde ich eher klassische Soziale Netzwerke oder einen Aggregator für diese (SocialStream) in Verbindung bringen. Dass man dieses mit einer virtuellen 3D-Umgebung gut aufbereiten könnte, will ich allerdings nicht gänzlich ausschließen. Schließlich hat uns Google schon öfters überrascht.

Suchmaschinen vorgestellt: AlltheWeb!

Wenn man an einen Google-Konkurrenten denk, dann meist an Windows Live Search, die Yahoo!Suche, Ask oder (bisher noch geheimnisumwitterte) StartUps wie Poweset! und Cuill. Der Name AlltheWeb fällt dagegen kaum, was eigentlich auch nicht sonderlich verwunderlich ist. Schließlich kennt kaum einer diese Suchmaschine, obwohl sie einige Vorteile gegenüber Google hat.

AlltheWeb war 1997 in Norwegen ins Leben gerufen worden und durchaus konkurrenzfähig gewesen. Im Laufe der Jahre hatten die Norweger Google sogar mehrmals in Sachen Aktualität, Index-Größe etc. überholt, aber dennoch kaum Bekanntheit erlangt. Mittlerweile gehört AlltheWeb zu Yahoo!.

Auch heute noch bietet AlltheWeb einige Vorteile gegenüber Google. So bekommt man unter anderem eine recht gute Audio-Suche geboten, ebenso ein ganz annehmbare Video-Suche und es gibt die Möglichkeit, die Seite per CSS-Datei komplett anzupassen. Auch sonst kann man vieles auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen.

Seit kurzem testet AlltheWeb Livesearch, ein neuartiges Design, samt Echtzeitsuche und Suggest-Funktion, welches an das überarbeitete Ask.com erinnert. Zwar wird man auch damit nicht gegen Google ankommen, demonstriert aber eine zeitgemäße Einstellung.

AlltheWeb mag heute kein ernsthafter Google-Konkurrent mehr sein, bietet aber immer noch interessante Möglichkeiten. Wer Google also überdrüssig sein sollte, wird dort auf jeden Fall gut bedient.

Suchergebnisse: Gut
Suchoptionen: Sehr gut
Anpassbarkeit: Sehr gut
Benutzerfreundlichkeit: Gut
Design: Gut
Gefahr für Google: Gering

Sonntag, 23. September 2007

Google ist 174,8 Milliarden US-Dollar wert!

Damit hat sich Google sicherlich selbst überrascht: Nachdem die Google-Aktie auf 560,10 US-Dollar gestiegen ist, ist das Unternehmen aus Mountain View rund 174,8 Milliarden US-Dollar wert. Damit hat man sowohl Intel, IBM als auch Hewlett-Packard überrundet.

Gegen Microsoft kommt Google allerdings noch nicht an. Mit 269,4 Milliarden US-Dollar ist der Software-Mogul aus Redmond noch ein ganzes Stück wertvoller als Google.

[via SpOn]

Edward Ho – Nun bei Google!

Firma, wechsle dich. Nachdem in letzter Zeit einige bekannte Mitarbeiter Google verließen, hat nun ein bekanntes Gesicht bei Google angeheuert. Der Entwickler von Yahoo! Pipes, Edward Ho, hat in Mountain View eine neue Stelle gefunden und vor knapp einer Woche angetreten. Was Edward Ho bei Google machen wird, ist noch geheim ... allerdings werde zumindest ich Großes erwarten.


[via googlified]

Samstag, 22. September 2007

Kurios: Google auf 5 Milliarden Dollar verklagt!

Gegen Google sind ja derzeit so einige merkwürdige Klagen anhängig, aber das Folgende schlägt alles: Dylan Stephen Jayne aus dem schönen Pennsylvania hat Google auf 5 Milliarden(!) US-Dollar verklagt, da die Suchmaschine seine persönliche Sicherheit gefährde.

Google habe sich "Verbrechen an der Menschheit" schuldig gemacht, da – und nein, das ist kein Scherz - Jayne's Sozialversicherungsnummer, wenn man sie auf den Kopf stellt und die Zahlen etwas vertauscht, etwas ergeben, dass aussieht wie das Wort "GOOGLE". Wie El Reg schreibt, sei dieses tatsächlich möglich, allerdings nur mit viel Fantasie. Auch das Basketball-Team Philadelphia 76ers soll etwas mit der Sache zu tun haben, aber was genau, ist unschlüssig.

Da, so Dylan Stephen Jayne, auch er "die Verpflichtung zum Kampf gegen den Terrorismus" und "das verfassungsrechtliche Recht auf Datenschutz" habe, habe er die Klage gegen Google eingereicht. In dem sich der Suchmaschinengigant dreist den Namen Google gab, sei er, Jayne, in unglaubliche Gefahr gebracht worden. Terroristen würden nämlich das Netz nach Sozialversicherungsnummern von unschuldigen Amerikanern durchstöbern. Man habe ihn also praktisch zum Abschuss freigegeben.

Jayne fordert daher Schadensersatz in angemessener Höhe: Insgesamt will er 5 Milliarden US-Dollar für die Gefährdung seiner persönlichen Sicherheit von Google haben.

Freitag, 21. September 2007

Google: Schäuble muss weg


Ohne Worte.

Donnerstag, 20. September 2007

Neuer Google Service: Google Shared Stuff!


Google scheint dem Web2.0 immer näher treten zu wollen. Still und leise hat das Unternehmen aus Mountain View nämlich einen Social Bookmarking Service gelauncht. Dieser nennt sich – zumindest bisher - Google Shared Stuff und ist, im Gegensatz zu Google Bookmarks, tatsächlich auf soziale Integration und Kollaboration ausgelegt.

Shared Stuff bietet die Möglichkeit ein umfangreiches Profil anzulegen, Bookmarks zu veröffentlichen, diese per Email zu versenden und Kommentare anzuhängen. Im Grunde ähnelt Shared Stuff also annähernd dem Service del.icio.us.

Der Umgang mit Googles neustem Service ist spielend einfach: Auf einer Hilfe-Seite wird erklärt, dass demnächst auf den Google-Seiten ein Email/Share-Button integriert sein wird, welchen aber auch alle anderen Webseiten integrieren können. Darüber hinaus kann man diesen Button – etwa von der Hilfe-Seite - per Drag&Drop in die Bookmarks des Browser legen und ihn von dort aus nutzen. Mit einem Klick auf den Button öffnet sich ein Pop-Up – samt Skript -, dass euch die Möglichkeit gibt, die aktuelle Seite in Shared Stuff zu bookmarken, per Mail zu senden oder – unter dem Punkt More - auch bei Facebook, Furl, del.icio.us usw. zu veröffentlichen.

Der Ansatz von Google Shared Stuff ist interessant. Allerdings werde ich weiterhin del.icio.us nutzen, wobei der Email/Share-Button es natürlich erlaubt beide Bookmarking-Seiten auf einfache und schnelle Weise zu bedienen.

Falls Google den Service weiter ausbaut und es schafft, eine Community darum aufzubauen, dann kann Google Shared Stuff durchaus ein Erfolg werden. Das Potential ist auf jeden Fall vorhanden!

Weitere Infos und Links:
Populäres auf Shared Stuff!
GWB erklärt Google Shared Stuff

[via googlesystem]

Mittwoch, 19. September 2007

Google offenbart Gadgets Ads

Nachdem im Mai die sog. Google Gadgets Ads erstmals erwähnt wurden, hat Google deren Existenz nun offiziell bestätigt.

Im Gegensatz zu Text- und Imageanzeigen stellen die Gadgets Ads eine interaktive und flexible Werbemöglichkeit dar. So können diese etwas mit Feeds, wechselnden Bildern, Videos, Flash-Spielen etc. ausgerüstet werden. Derzeit werden die neuen Werbeanzeigen nur im Rahmen eines Beta-Tests einigen erlesenen AdWord-Werbern angeboten. Darunter Größen wie Pepsi-Cola, Intel, Honda, Six Flags usw. Bisher sollen diese von der neuen Werbeform sehr angetan sein, da diese die Interaktion mit der Zielgruppe fordert und dynamischer gestaltet.

Auf einer Beispielseite von Google werden einige der derzeitigen Gadgets Ads vorgeführt. Und tatsächlich sind einige von diesen recht kreativ und interessant geraten. Etwa ein Anzeige von Nissan, die Verkehrsinfos liefert, oder ein Flash-Spielchen von Intel, das auch recht amüsant geraten ist.

Header, wechsel dich.

In den kommenden Wochen werde ich wahrscheinlich öfters mal den Header wechseln. Einfach, weil ich bisher keinen gefunden habe, der mir richtig gefällt.

Dienstag, 18. September 2007

AdSense for Mobile: Werbung für's kleine Netz

Da mobile Geräte, wie Google sagt, ein immer bedeutenderer Zugang zu Informationen werden, gibt’s Googles Werbesystem AdSense nun auch für Websites, welche speziell für's mobile Web entwickelt wurden. Das ganze nennt sich AdSense for Mobile und ist in der Funktionsweise mit dem Werbesystem für's "Große Web" identisch.

Weitere Infos bei Golem.de...

Googles Präsentationssoftware ist gestartet!


Lange genug hat's gedauert, aber nun ist's soweit: Googles Power Point Konkurrent Google Presently ist gestartet und kann von jedem genutzt werden.

Das neuste Mitglied des Google Office erinnert tatsächlich stark an Microsofts Präsentationssoftware, ist aber weitaus schlanker und bietet nicht alle Möglichkeiten, welche man aus Power Point gewohnt ist. Dennoch ist Google Presently eine vollwertige und professionelle Präsentationssoftware: Es können verschiedene Themes und Layouts ausgewählt werden. Auch das Einfügen von Bildern, Texten und das Formatieren der jeweiligen ist ohne weiteres möglich ... mehr braucht man eigentlich auch nicht.

Und schließlich, so Attila Bodis von Google, sind Präsentationen da um verteilt und verschickt zu werden. Und dieses sei mit dem neusten Feature von Google Docs problemlos und einfach zu gestalten. "Google Docs hilft dir Präsentationen auf simplen Wege zu organisieren, zu verteilen zu präsentieren und ... das alles nur mit einem Webbrowser. Wenn's Zeit für die Präsentation ist, dann müssen die Teilnehmer nur auch einen Link klicken und schon folgen sie dem Präsentierenden durch die Slideshow."

Bei Google hoffe man, dass Googles Präsentationssoftware als eine willkommene Erweiterung anerkannt wird. Man könne es kaum erwarten weitere Features und Verbesserungen einzubringen.

Dass Google mit Presently allzu schnell Power Point-Gefilde erobern wird, mag ich erstmal bezweifeln. Aber etliche Nutzer wird die Präsentationssoftware trotzdem rasant finden. Denn sie ist einfach, funktional und vor allem (fast) jederzeit zugänglich: Insbesondere der Nutzer, der sich keine teure Bürosoftware leisten will und seine Festplatte nicht unnötig belasten möchte, wenn er 'mal eine Präsentation gestalten' möchte, wird an Googles neustem Office-Produkt Gefallen finden.

Aber auch für die professionelle Nutzung ist Presently gut geeignet. Insbesondere die Kollaborationsfunktion, bei der über Mails Mitarbeiter zu gemeinsamen Arbeit an der Präsentation oder auch Zuschauer eingeladen werden können, hat zweifelsohne eine rosige Zukunft!

Montag, 17. September 2007

Fehler: Iran hat Google blockiert!


Kurzzeitig, so verschiedene Medienberichte, hatte der Iran Google und Google-Dienste wie etwa GMail gefiltert. Stattdessen bekam man eine Seite zu sehen, welche darauf hinwies, dass die angeforderte Seite "verboten" sei. Dieses war auch von öffentlicher Stelle bestätigt worden.

Wie mittlerweile mitgeteilt wurde, habe es sich bei der Blockierung von Google allerdings nur um einen Fehler gehandelt. Google und Co. sind derweil wieder erreichbar.

Sonntag, 16. September 2007

Google Street View verstößt gegen kanadisches Recht


Ein weiterer Schlag für Google Street View: Das aufsehenerregende Feature für Google Maps verstößt offensichtlich gegen geltendes kanadisches Recht.

Wie die kanadische Datenschutzbeauftragte Jennifer Stoddart in einem Brief an Google mitteilte, würde eine Ausdehnung von Street View auf kanadische Gefilde Probleme mit sich bringen. Denn, wie sie erklärt, sei das Ablichten von Personen ohne deren Einwilligung, auch wenn sie dadurch zum Gegenstand einer Panoramaphotographie werden, für Unternehmen durch den Personal Information Protection and Electronic Documents Act untersagt. -- Kurz gesagt: Google müsste von jeder abgelichteten Person eine Einwilligung einholen, bevor ein Bild veröffentlicht (oder gar geschossen) wird.

Die Bilder von Google Street View, so Stoddart, seien hochwertig genug, um Personen zu identifizieren und eine 'persönliche Information' im Sinne des Datenschutzrechtes darzustellen.

Und selbst, wenn die entsprechende Person ihre Zustimmung zur Ablichtung erteilt, hat sie im nach hinein das Recht, die persönlichen Daten – in diesem Fall das Photo – einzusehen und die Nutzung zu begrenzen. Auch die nachträgliche Abänderung und die Korrektur – möglicherweise – falscher oder missinterpretierbarer Daten kann durch die betreffende Person gefordert werden.

Für Google bedeutet dieses, dass die Möglichkeit, nach der Veröffentlichung Bilder aus Street View zu entfernen – wie dieses in den USA gehandhabt wird -, nicht genügen würde. Schon vorher müssten mögliche datenschutz- und persönlichkeitsrechtverletzende Aspekte ausgeschlossen werden.

Google hat mittlerweile auf das Schreiben der kanadischen Datenschützerin reagiert und festgestellt, dass man sich stets an die lokalen Rechte der Länder und Staaten halten werde. Bei Google Street View arbeite man mit verschiedenen Organisationen zusammen, um Probleme mit dem Persönlichkeits- und Datenschutzrecht auszuschließen.

[via PCWorld]

Samstag, 15. September 2007

Google.com wird 10!

Nach dem die Firma Google nunmehr neun Jahre alt ist, kann am heutigen Tag, den 15. September, die Domain Google.com ihren 10. Geburtstag feiern. Denn am 15. September 1997 hatten Larry Page und Sergey Brin eben diese Domain registriert.

Mehr dazu bei AFP...

Freitag, 14. September 2007

Links und Lesenswertes ...

Mit Google zum Mond: Der Google Lunar X PRIZE!

Google will ins Weltall: Zusammen mit der X PRIZE Foundation haben die Jungs aus Mountain View einen Wettbewerb - den Google Lunar X PRIZE - ausgeschrieben, bei dem es darum geht, ein privates Forschungsfahrzeug auf den Mond zuschicken und damit mindestens 500 Meter auf der Oberfläche unseres Trabanten zurück zulegen. Dabei sollen darüber hinaus Videos, Bilder und Daten gesammelt und zur Erde geschickt werden.

Demjenigen, der dieses bis zum 31. Dezember 2012 schafft, winken 20 US-Millionen Dollar Preisgeld. Für den Zweitplatzierten gibt’s immerhin noch 5 Millionen US-Dollar. Und wer Bonus-Missionen – Strecke von mehr als 5000 Meter zurücklegen, Überbleibsel von Apollo-Mission photographieren, Wasser/Eis entdecken etc. - erfüllt, kann noch 5 Millionen US-Dollar mehr einstreichen.

Falls kein Teilnehmer seine Aufgabe bis zum Ende des Jahres 2012 erfüllt, wird der Wettbewerb um 2 Jahre verlängert. Allerdings wird das Preisgeld daraufhin auf 15 Millionen US-Dollar gestutzt, was Ruhm und Ehre allerdings nicht mindern würde.

Wie's in einer Pressemitteilung heißt, richtet sich der Google Lunar X PRIZE an Unternehmer, Ingenieure und Visionäre auf der ganzen Welt. Sie sind dazu aufgerufen, bei der Rückkehr auf den Mond mitzuwirken und die Oberfläche des Erdbegleiters und dessen Umwelt zum Wohle und Nutzen der gesamten Menschheit zu erforschen. "Wir sind davon überzeugt, dass Teams auf der ganzen Welt zur Entwicklung neuer Robotertechnologien und Technologien zur virtuellen Präsenz beitragen, die die Kosten der Weltraumerforschung drastisch senken werden.", meint Dr. Peter H. Diamandis, Vorsitzender und CEO der X PRIZE Foundation.

Es gehe diesmal nicht um das Streben nach "Flaggen und Fußabdrücken" ...


Dieses Mal fliegen wir zum Mond, um dort zu bleiben. Der Mond ist das Sprungbrett ins Sonnensystem und liefert Lösungen für einige der dringendsten Umweltprobleme auf der Erde – Energieunabhängigkeit und Klimawandel. Regierungen auf der ganzen Welt haben bereits die Bedeutung der Monderforschung erkannt, und nationale Raumfahrtbehörden aus den Vereinigten Staaten, Russland, China, Indien, Japan und europäischen Nationen möchten in den nächsten zehn Jahren Sonden auf den Mond schicken.

Heutzutage besteht die Grenze privater Unternehmungen im Halo der Kommunikationssatelliten im geostationären Orbit 24.000 Meilen über unserem Planeten. Der Google Lunar X PRIZE motiviert Privatunternehmen dazu, in andere Sphären vorzudringen, um an diesem großen Abenteuer teilzunehmen.


Alan Eustace schreibt im offiziellen Google Blog dazu, dass sich Google am X PRIZE beteiligt, weil's cool ist. Schon immer habe der Vorstoß ins All neue Technologien und große Durchbrüche hervorgebracht. Auch der X PRIZE, so meint Alan, könne Neues mitsichbringen und Großes bewirken– etwa in Sachen Robotertechnologie!

Dass sich Google am X PRIZE beteiligt, zeigt erneut Googles Faible für den Weltraum und den Drang, an großen Projekten mitzuwirken. Dass erst kürzlich Google Sky seine Premiere feierte und Google Moon aktualisiert worden war, scheint also kein Zufall zu sein.

Falls in Zukunft noch mehr "spaceiges" auf uns zukommt, überraschend wäre es nicht...

Anmerkung zur X PRIZE Foundation: Die X PRIZE Foundation ist ein gemeinnütziges Institut, dass sich der Förderung von Bildung und Innovation verschrieben hat. Sie organisierte schon von 1996 bis 2004 den Ansari X-Prize, der den ersten privaten suborbitalen Raumflug zur Folge haben sollte – Preisgeld waren 10 Millionen US-Dollar gewesen.

An dem Wettbewerb hatten mehrere private Unternehmen und Privatleute mit gut gefüllten Portemonnaies teilgenommen – darunter etwa: Armadillo Aerospace mit John Carmack (dem Gründer von id-Soft; der Vater von Doom), die russische Firma Space Adventures und Scaled Composites, welche den Wettbewerb mit dem SpaceShipOne gewann.

Donnerstag, 13. September 2007

Googles NASA-Parkplatz kostet 1,3 Millionen US-Dollar

Wie gestern schon geschrieben, hat Google das Recht zugeschrieben bekommen, seine kleine Boeing 767 auf dem Moffett Federal Airfield der NASA zu parken. Der International Herald Tribune hat nun raus bekommen, wie teuer Google der Parkschein kommt!

Insgesamt, so heisst's nun, muss Google 1,3 Millionen US-Dollar pro Jahr hinblättern, um den nur 7 Minuten Fahrzeit entfernten Abstellplatz und Hangar nutzen zu können. Dieses sei vergangenen Monat in einem Vertrag mit der Firma H211* festgehalten worden. Darüber hinaus bekommt die NASA die Rechte zugeschrieben, auf den Flugzeugen, die von H211 verwaltet werden, außer der Boeing 767 sind das noch zwei Gulfstream V, Instrumente zu wissenschaftlichen Zwecken zu installieren.

"Es war eine Möglichkeit für uns, einige der Fix-Kosten zur Wartung des Flugfeldes zu decken", gab Steven Zornetzer von der NASA an.

Die Einwohner vom schönen Mountain View sollen die Situation derweil nicht so rosig finden. So sorgt man sich über eine mögliche Lärmbelästigung durch die Flugzeuge und geht sowieso schon seit Jahren gegen das Moffett Federal Airfield vor, um die Fluganzahl möglichst gering zu halten.

Google wollte sich zu der Situation nicht äußern und verwies lediglich darauf, dass es sich hier um eine persönliche Angelegenheit der Gründer von Google handle. Diese waren wiederum nicht zu einen Kommentar in den Medien bereit.

* Bei der Firma H211 handelt es sich – offensichtlich - um ein Unternehmen, welches der Interessenvertretung der Google-Führung dient – nichts ungewöhnliches in den USA. So werden etwa die Flugzeuge von Google – die eigentlich nur von der Führung von Google genutzt werden – über diese Firma betrieben. Dieses macht die Nutzung und Abrechnung einfacher und bietet darüber hinaus versicherungstechnische und steuerliche Vorteile.

Viele US-Firmen lassen ihren Fuhrpark auf eine eigenständige Firma laufen. Ähnlich wie beim BwFuhrparkService der Bundeswehr, welcher die Verwaltung der Fahrzeuge unserer Streitkräfte übernimmt.

Dienstag, 11. September 2007

Die Google NASA-Connection: Googles Boeing 767 parkt auf Regierungsgelände

Google scheint in der NASA, der US-Raumfahrtbehörde, einen guten Freund gefunden zu haben. So arbeitet man in Sachen Datenverarbeitung, Google Earth & Sky schon ziemlich erfolgreich zusammen und scheint sich nun auch mit Parkplätzen aufzuhelfen.

Wie zunächst Valleywag schrieb, war der berüchtigte Google Jet, eine Boeing 767, kürzlich auf dem Moffett Federal Airfield nahe Mountain View gesichtet worden. Dieses wäre nichts Besonderes, wenn dieser Flughafen nicht der NASA gehören würde und eigentlich für die private Nutzung gesperrt ist.

Der San Francisco Chronicle bestätigte nun die Beobachtungen und dass Google offensichtlich beschränkte Landerechte zugestanden worden waren. Auch einen Hangar sollen die Google-Gründern gleich angemietet haben, um das Flugzeug unter zustellen.

Bei den Behörden sorgt die Thematik derweil für Kopfzerbrechen. So sorgt man sich um die mögliche Lärmbelästigung und stellte daher eine Anfrage an die NASA, um die Situation zu klären.

Google gegen ACCC: Richter will Beweise für Irreführung

Gestern musste Google - oder besser, einige Vertreter von Google - vor dem Australian Federal Court erscheinen. Grund: Die Klage der Australian Competition and Consumer Commission (ACCC), die der Suchmaschine Irreführung und Täuschung durch die Google AdSense-Anzeigen vorwirft.

Laut der ACCC sind die sogenannten "sponsored links", auf der Google-Suchergebnisseite, nicht eindeutig als Werbung erkenntlich. Darüber hinaus würden die Anzeigen teils irreführende Titel und ebensolche Detailangaben enthalten. Daraus folgend würde Google die australischen Handels- und Wettbewerbsbestimmungen verletzten.

Wie es ausschaut, war der vorsitzende Richter James Allsop von den Aussagen und vorlegten Dokumenten der ACCC alles andere als überzeugt. Er bezeichnete die Vorwürfe und Ausführungen der australischen Wettbewerbsbehörde als "schleierhaft", "unverständlich" und hat aufgefordert, die Täuschung der Nutzer durch Google genauer zu belegen – bis dahin ist der Fall bis zum kommenden Monat vertagt worden.

Bild-Zeitung: Interview mit Eric Schmidt

Bei Bild gibt’s heute den ersten Teil eines Interviews mit Eric Schmidt, Googles CEO. Schmidt geht darin unter anderem, wie schon mehrmals zuvor, auf die Wichtigkeit des mobilen Marktes ein und erklärt, dass "jeder nur noch ein internetfähiges Handy haben [sollte], mit dem alles geht, was wichtig ist." - Offensichtlich eine Anspielung auf das Google Phone, wenn man es so deuten mag.

Darüber hinaus prophezeit der Google-Chef, dass das Internet in Zukunft noch schneller aber auch sicherer werden würde. Und sogar Kriege, so meint er, könne das Netz verhindern, da es keine Ländergrenzen kennt und es daher unmöglich ist, ein Land total abzuschneiden oder zu isolieren. Dieses würde das Geschäft für Diktatoren deutlich erschweren.

Montag, 10. September 2007

Neue Konkurrenz für Google: Cuill

Neben Powerset taucht nun ein weiterer potentieller - und zudem geheimnisvoller - Konkurrent für Google auf. Dieser nennt sich Cuill (gesprochen wie "cool" bzw. "kuhl") und wurde erst kürzlich von einem kleinen Team aus der Taufe gehoben. Zu diesem gehören unter anderem die Suchmaschinenexperten Tom Costello, Russell Power und Anna Patterson.

Zusehen gibt’s auf der Seite von Cuill derzeit noch nicht viel. Auch mit Details hält man sich noch zurück: Allerdings versprechen die Macher, dass sie eine Technik (einen Robot) entwickelt haben, die Webseiten schneller und günstiger scannen und indizieren kann, als dieses derzeit mit Googles Technologie möglich ist. Und die Macher müssen es ja wissen, schließlich haben Patterson und Power ehemals für Google gearbeitet.

Außer der schnelleren Indizierung von Webseiten soll es, so schreibt TechCrunch, auch einige weitere – aber nicht näher benannte – Verbesserungen und Vorteile gegenüber derzeitigen Internetsuchmaschinen geben. Weiteres ist über das neue StartUp aus Menlo Park nicht bekannt.

Wie üblich, so gibt Michael Arrington weiter an, gibt es derzeit einige Gerüchte, dass Google an der kleinen Firma interessiert sei. Offenbar will man die Suchtechnologie aufkaufen, bevor sie jemand anders bekommt oder die Suchmaschine Cuill irgendwann 2008 an den Start geht.

Google kooperiert mit Capgemini

Google hat sich einen weitere starken Partner herangezogen: Die Management- und IT-Beratungsfirma Capgemini soll in Zukunft dafür sorgen, dass die Google Apps eine weitere und bessere Verbreitung auf Firmenrechnern großer Unternehmen finden.

Bisher haben sich vor allem mittelständische Unternehmen und einige Universitäten für die Google Apps entschieden. Großunternehmen halten sich bei dem Umstieg auf Googles Produkte bisher eher zurück – was wohl vor allem am jungen Alter und dem Zweifel an der Sicherheit der Office-Alternativen liegen mag.

Capgemini soll das ändern, was aufgrund der Klientenzahl der IT-Beratungsfirma nicht schwer sein sollte. Die Firma hilft Großkunden dabei zu entscheiden, welche Softwarelösungen für ihre Interessen am besten geeignet und finanziell am günstigsten wären.

[via Cnet]

Sonntag, 9. September 2007

Online-Übersetzer von Microsoft


Offenbar will Microsoft Google und Yahoo! Babelfish Konkurrenz machen. Denn jetzt startete der Windows Live Translator mit welchem man Texte von Englisch nach Deutsch, Niederländisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Koreanisch, Chinesisch, Japanisch und Russisch und umgekehrt übersetzten kann.

Kleines Manko: Die Texte sind bisher auf 500 Wörter begrenzt.

Die Qualität der Übersetzungen – zumindest von Englisch nach Deutsch und Deutsch nach Englisch – sind recht passabel und in etwa mit denen von Google Übersetzten vergleichbar.

Freitag, 7. September 2007

9 Jahre Google: Herzlichen Glückwunsch!


Heute vor neun Jahren, am 7. September 1998, wurde in Menlo Park, Kalifornien von zwei begabten Studenten, Larry Page und Sergey Brin, ein kleines Unternehmen mit dem merkwürdigen Namen "Google" gegründet.

Ihr Produkt: Eine Internetsuchmaschine!

Viel Aussicht auf Erfolg hat man der kleinen Firma damals nicht zugestanden. Doch zu Unrecht, wie man heute sieht. Denn heute gehört Google zu den erfolgreichsten weltweit agierenden IT-Unternehmen und ist wohl die meist genutzte Suchmaschine, die es gibt.

Der Erfolg von Google wird offensichtlich noch lange anhalten, auch wenn man in Zukunft sicherlich auf ebenbürtige Gegner treffen wird.

In diesem Sinne:
Herzlichen Glückwunsch, Google!

PS. Es gab (und gibt) ab und an, immer wieder etwas Verwirrung um den Geburtstag von Google - mal war es offiziell der 7., mal der 27. September. Selbst Google scheint sich da nicht ganz einige zu sein. Falls es heute also noch kein Doodle geben sollte, dann spätestens am 27. September.

Donnerstag, 6. September 2007

Groovle: Google mit Sexappeal!


Die Idee hinter Groovle ist so simpel, dass sie schon fast etwas lächerlich einfach ist. Groovle nutzt die Custom Search Engine von Google und kombiniert sie mit der Möglichkeit Bilder hinter die Startseite zu legen.

Dabei kann man auf ein Resort aus verschiedensten Photos – Promis, Tiere, Sport, Weltraum etc. - zurückgreifen oder eigene Bilder hochladen und einbinden.

[via techcrunch]

Google Reader: Nun mit Suchfunktion!


Fast unbemerkt hat Google eine Suchfunktion in den Google Reader integriert. Endlich! Denn darauf haben viele schon ewig gewartet.

Und was soll man sagen? Ganz einfach: Die Suche ist toll! Man kann alles, einzelne Folder, einzelne Feeds, Starred Items und Shared Items durchsuchen. Besser geht’s kaum.

Darüber hinaus existiert nun auch die Möglichkeit, die Seitenleiste verschwinden zu lassen. Recht nützlich, wenn man mal etwas mehr zu lesen hat.

Mittwoch, 5. September 2007

Jim Carrey auf YouTube: Freiheit für Aung San Suu Kyi


Spaßmacher Jim Carrey diesmal ganz ernst: Der bekannte Hollywood-Schauspieler, der eigentlich durch witzige Filme wie Ace Ventura, Bruce Allmächtig oder Lemony Snicket bekannt ist, offenbarte auf YouTube seine nachdenkliche Seite.

Er fordert die YouTuber in einem Video auf, an einer Kampagne des Human Rights Action Center teilzunehmen, das die Befreiung von Aung San Suu Kyi in Myanmar (ehem. Burma) fordert. Kyi ist eine Politikerin und Trägerin des Friedensnobelpreises, die seit mehreren Jahren von der Militärführung arretiert wird.

Proteste der EU und der USA gegen diese Maßnahme waren bislang wirkungslos.

[via AFP]

Yahoo! übernimmt das Werbenetzwerk BlueLithium

Yahoo! strauchelt seit einiger Zeit und scheint in Sachen Online-Werbung und Web2.0 nicht wirklich einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Wie's ausschaut, ist man aber bemüht dieses zu ändern und hat nun einen weiteren Aufkauf getätigt: Für 300 Millionen US-Dollar hat die Firma aus Sunnyvale das - britischstämmige - Werbenetzwerk BlueLithium übernommen.

BlueLithium war 2004 gegründet worden, hat sich aber mittlerweile zum fünftgrößten Werbenetzwerk der USA gemausert. Ob das Yahoo! allerdings den nötigen Schub in die richtige Richtung bringt, bleibt abzuwarten.

Schon im April hatte Yahoo! eine größere Übernahme getätigt. 680 Millionen US-Dollar hatte man damals für den Werbevermarkter Right Media bezahlt.

[via Golem.de]

Links und Lesenswertes ...

Dienstag, 4. September 2007

Was die Google Street View-Flotte kostet!


Nach dem Start von Google Street View hat man auf den Straßen der USA so einige Fahrzeuge gesehen, die für die Verbilderung von Googles neustem Feature verantwortlich sind: Darunter der NewBeetle von Immersive Media, ein Van mit einem riesigen Aufbau auf dem Dach und letztlich der Chevy Cobalt, mit dem ich mich hier beschäftigen will.

Von den CCCCs – also Chevy Cobalt Camera Cars, wie sie Gizmodo nannte - existieren mindestens 30 Stück. Ein neugieriger Einwohner hatte sie bei Google in Mountain View entdeckt, photographiert und die Photos an Gizmodo geschickt.

Wie gesagt, handelt es sich bei den Fahrzeugen also um das Model Chevy Cobalt. Als Neuwagen kosten dieser zwischen 13.500 (ohne alles) und 18.000 US-Dollar (mit allem drum und dran) je Stück. Da ich annehme, dass Google nur die Mindestausstattung gewählt hat, kommen wir bei 30 Wagen auf 405.000 US-Dollar. Mit einem, bestimmt gewährten Rabat, von 5% sind es immerhin noch 384.750 US-Dollar.

Überraschend teuer fällt die Kamera für die CCCCs aus. Diese – genannt LadyBug bzw. LadyBug2 - kostet nämlich, je nach Ausführung, Model und Anbieter, zwischen 9.995 (ohne Zusatzgeräte) und 20.500 US-Dollar (samt technischer Grundausrüstung). Dafür hält das hübsche Stück Technik aber auch Wind und Wetter stand und schießt bei einer Auflösung von 1024x768 Pixeln bis zu 30 Bilder pro Sekunde – und dieses mit 6 Linsen gleichzeitig.
Ich nehme auch hier mal einen Fix-Preis, ~ 20.000 US-Dollar pro Kamera (mit Ausrüstung etc.), an, was bei 30 Stück 600.000 US-Dollar macht.

Dann haben wir noch den mehr oder minder provisorisch wirkenden Aufbau, bei den Fahrzeugen: Dieser wird pro Fahrzeug mit knapp 60 US-Dollar zu Buche schlagen, Vielleicht auch etwas mehr oder weniger. Insgesamt also 1.800 US-Dollar, über den Daumen gepeilt.

Und zum Schluss: 1,50 US-Dollar für eine Packung Küchenbeutel, zum Abdecken der Kamera, wenn's Auto steht und regnet.

Unterm Strich macht das 986.551,50 US-Dollar für die Anschaffung der Google Street View Flotte. Benzin, Fahrer und Duftbäume usw. nicht mit gerechnet.

Diese Rechnung bitte nicht zu ernst nehmen ;-) Erstens könnten die ganzen Fahrzeuge auch nur gemietet sein und zweitens ... sind die Rechnungen nur grobe Schätzungen.

Google Street View-Auto in Nashville


Anthony Trumbo, einem Blogger aus Nashville, ist es gelungen ein Auto aus der Street View-Flotte zu photographieren, als es auf einem Parkplatz abgestellt war. Wie Anthony schreibt, habe das Fahrzeug nahe einem Appartementkomplex gestanden und sei mit einem "seltsamen Aufbau" bestückt gewesen.

Seit einigen Tagen sei das Auto nicht von seinem Parkplatz entfernt worden.

[via googlified]

Picture (CC) by Anthonut

JotSpot - nun Google Wiki

Erinnert sich noch jemand an JotSpot? Genau, den cleveren Wiki-Dienst, der von Google aufgekauft worden war. Schon Mitte des Jahres hatte Google angekündigt, dass man die Applikationen zu den Google Apps hinzufügen möchte.

Nun, so heißt es, soll JotSpot unter dem neuen Namen Google Wiki der Welt enthüllt werden.

Montag, 3. September 2007

Google Presentations: Start in dieser Woche?

Vom 5. bis 7. September findet in San Francisco die Office 2.0 Conference statt, auf welcher auch Google zugegen sein wird. Wie GoogleSystem spekuliert, wäre diese Konferenz perfekt für den Start von Googles Präsentationssoftware, welche für diesen Sommer angekündigt worden war.

Samstag, 1. September 2007

Google hostet News nun selbst!

Wie im Google News Blog angekündigt wird, wird Google in Zukunft etliche Nachrichten direkt – also auf der eigenen Seite – hosten. Dieses werden Meldungen von den Nachrichtenagenturen AP (Associated Press), AFP (Agence France-Presse), der UK Press Association und der Canadian Press sein. Außer den nackten Meldungen sollen auch Bilder angezeigt und Videos oder auf Umfragen verlinkt werden.

Das ganze sieht dann in etwas so aus.

Außerdem merkt Google noch an, dass die angesprochenen Nachrichtenagenturen bisher nicht von den Traffic, den Google auf Seiten der Abnehmer lenkte, profitieren konnten. Dieses sei einer der Gründe für das Hosten bei Google. Dieses legt nahe, dass die Meldungen später eventuell mit Werbung versehen werden könnten ... denn nur so könnten die Agenturen tatsächlich "profitieren".

Google Calendar per Embedded-Code integrieren

Google Calendar soll man in Zukunft, wie auch seit kurzem Google Maps, einfach in Homepages, Blogs, etc. einfügen können. Wie Google System schreibt, wird das neue Feature nur Schrittweise eingeführt. Ich zum Beispiel komme noch nicht in den Genuss, Googles Kalender per Embedded-Code irgendwo integrieren zu können.

Freitag, 31. August 2007

Heute Ruhetag.

Heute ist mal Ruhetag. Oder zumindest so etwas in der Art.

Donnerstag, 30. August 2007

YouTube will Nazi-Videos löschen!

Google hat sich die Kritik aus Deutschland über Nazi-Videos auf YouTube offensichtlich zu Herzen genommen und will sämtliche derartige Filme schnellstmöglich entfernen. Google-Sprecher Kay Oberbeck sagte zu Stern.de, es sei selbstverständlich, dass YouTube Interesse daran hat, illegale und volksverhetzende Videos von der Plattform zu entfernen.

Darüber hinaus appelliere man an die YouTube-Nutzer, auf entsprechende Videos zu achten und diese zu melden. Hinweise würden Tag und Nacht von Mitarbeitern geprüft werden. Nichtsdestotrotz sei kein natürlich System perfekt und man müsse es in Zusammenarbeit mit den Nutzern noch weiter verbessern.

Oberbeck erklärte übrigens, auf die Frage, wie es eigentlich so weit kommen konnte, dass so viel Propaganda über Monate hinweg auf Youtube zu sehen war, den Punkt, den ich schon angesprochen hatte.

"Ein Aspekt ist sicherlich auch darin zu sehen, dass youtube.com eine amerikanische Plattform ist, die nicht in einer deutschen Version vorliegt. Prüfungen hinsichtlich der Illegalität von Videos erfolgen daher auch auf Grundlage der amerikanischen Rechtslegung."