Donnerstag, 12. April 2007

Bürgerrechtsgruppe bittet Google: Do no evil.

In Anbetracht der anhaltenden Sperrung von YouTube in Thailand meldete sich nun die Bürgerrechtsgruppe "Freedom Against Censorship Thailand" zu Wort.

In einem offenen Brief an Eric Schmidt, CEO von Google, wird kritisiert, dass Google (genauer YouTube) die Zensur durch das Kommunikationsministerium Thailands unterstütze. Und dieses obwohl der Suchmaschinengigant in einem früheren Brief an die Gruppe versichert habe, dass keine derartigen Absichten bestünden.

Google würde mit dem jetzigen Verhalten seine eigene Integrität schädigen. Darüber hinaus geschähe die Zensur in Thailand heimlich und - laut "Freedom Against Censorship Thailand" - illegal.

Die Gruppe befürchtet, dass in Zukunft etliche Videos blockiert werden, da sie die Thailändische Regierung in Misskredit bringen oder sowohl politische als auch gesellschaftliche Situationen kritisch betrachten.


"Zensur, Freunde, ist ein rutschiger Pfad. Bei einer passenden Gelegenheit wird der Zensor betrunken von seiner Macht und weiss nicht mehr, wann er aufhören soll.

(...)

Bitte unterstützen sie nicht mit der thailändische Zensur. Do no evil."

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