Samstag, 21. April 2007

Datenschützer gehen gegen DoubleClick-Deal vor

Am Donnerstag hat die US-Datenschutzorganisation EPIC (Electronic Privacy Information Center) zusammen mit der US PIRG (U.S. Public Interest Research Group) und dem CDD (Center for Digital Democracy) eine Beschwerde (.pdf) bei der Federal Trade Commission der USA vorgelegt. In dieser wird die Übernahme des Online-Werbers DoubleClick durch Google thematisiert und eine gründliche Untersuchung des 3,1-Millionen-Megadeals gefordert.

Insbesondere fordern die Datenschützer, die Möglichkeit Googles zu untersuchen, die Daten der User zu speichern, zu analysieren und daraus Profile zu erstellen. Weiterhin drängt EPIC darauf, dass die Federal Trade Commission Google verpflichtet sich an anerkannte Industrie- und Regierungsstandards in Sachen Datenschutz ( etwa den OECD Privacy Guidelines) zu halten und einen entsprechenden Plan vorzulegen.

"Googles Akquisition von DoubleClick gibt einem Unternehmen Zugang zu mehr Informationen über die Internetaktivität der Nutzer als irgendeiner anderen Firma in der Welt (...) Derzeit gibt es kein anderes Datenschutzproblem das schwerer wiegen würde (...)"
Bis zur Lösung der aufgezeigten Probleme, so EPIC und Gefolgschaft, fordere man den Deal zwischen Google und DoubleClick nicht zu genehmigen.

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