Freitag, 11. Mai 2007

Google-Hauptversammlung: Mehr Software ... weniger Microsoft

Während der Hauptversammlung von Google hatte CEO Eric Schmidt angekündigt, dass man sich zukünftig stärker auf Online-Software konzentrieren wolle. Schließlich, so Schmidt, heiße es "Google - Search, Ads and Apps" ... und das Apps habe mal bisher eher vernachlässigt.

Dieses bedeutet auch, dass Google in Zukunft noch härter mit Microsoft konkurrieren wird. Denn bislang fehlt zum kompletten Google Office noch einiges. Und auch sonst werden die Produkte der Jungs aus Mountain View sicher mit Programmen von MS in Konflikt kommen.

Weiterhin hatte Eric Schmidt erklärt, man werde auch in Zukunft nicht ausschließen, weitere größtere Deals zu tätigen. Man sei stets offen, gute Firmen (wie YouTube, DoubleClick usw.) in Boot zu holen. Dieses sei Notwendig um das Portfolio auszubauen und stelle den Teil der gegenwärtigen Wachstumsstrategie.

Im Laufe der Versammlung soll, so The Inquirer, ein Aktionär gefragt haben, wie man vermeiden will, dass Google ein zweites Microsoft wird. Larry Page hat daraufhin geantwortet, dass Google eine ganz andere Art Unternehmen sei ... man fühle sich immer noch, wie ein Start Up. So würden etwa alle Googler Linux verwenden. "Es ist frei. Du kannst damit machen, was du willst. Das steckt tief in der DNA."

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