Freitag, 18. Mai 2007

YouTube durch Militär geblockt: Man würde sich Zensur unterwerfen

Kürzlich hat das US-Verteidigungsministerium YouTube, MySpace und einige weitere Videoportale für Soldaten im Auslandseinsatz sperren lassen. YouTube regierte nun auf die Maßnahme und bezweifelte die Richtigkeit der Begründung, dass das Militär Probleme mit der Netzlast und dem erheblichen Traffic habe.

"Sie meinen, es ist ein Trafficproblem, dabei haben sie das Internet doch erfunden. Ich kann da kein Problem erkennen.", meinte Chad Hurley.

YouTube will nun versuchen die Angelegenheit mit dem Pentagon zu verhandeln um herauszufinden, wo die Probleme nun wirklich liegen. Sicherlich könnte man so einen Kompromiss schließen, wobei man auch Inhaltsfilter nicht als Lösung ausschließen werde.

Besser gesagt: YouTube würde sich mehr oder minder freiwillig einer Zensur durch das Pentagon unterwerfen. Dass man das allerdings gut heißen kann, wage ich zu bezweifeln.

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