Mittwoch, 13. Juni 2007

Datenschutzkritik: Google antwortet

Wie es aussieht machen die Bedenken der Datenschützer Google zu schaffen. Erst meldeten die Datenschützer der EU bedenken bei Google an und dann wird man auch noch von der Bürgerrechtsorganisation Privacy International gebrandmarkt --- dass das dem Image nicht gerade zuträglich ist, das sollte klar sein.

Nun meldete im Offiziellen Google-Blog der Peter Fleischer, der Datenschutzbeauftragte von Google, zu Wort.

Wie Peter Fleischer meint, habe Google über die Jahre hinweg alles getan um den Usern zu ermöglichen, zu sehen und zu kontrollieren, welche Daten sie von sich preisgeben. Nun wolle man noch einen Schritt weitergehen und die Server-Logs schon nach 18 statt wie bisher 24 Monaten anonymisieren – nicht löschen. (...) Zwar wären kürzere Aufbewahrungszeiten auf jeden Fall gut für den Datenschutz, aber eben teils schlecht für Sicherheit, Innovation und einige weitere wichtige Punkte. Dennoch glaubt man, dass man auch mit diesem Zeitrahmen den Anforderungen der Datenschützer und den eigenen Interessen gerecht werden kann.

Darüber hinaus denkt man darüber nach, die Cookies zu überarbeiten, da auch diese – und besonders deren Langlebigkeit – Kritik hervorgerufen haben. Was man verändern wolle, werde in den kommenden Monaten angekündigt werden.

Kommentare:

Malte hat gesagt…

Ob man Cookies akzeptiert oder nicht liegt doch in der Hand des Users, wieso muss Google da etwas ändern?

Michael hat gesagt…

Ganz einfach, Malte. Du entscheidest zwar ob du Cookies nutzt, aber du brauchst sie nunmal um die Google-Dienste zu nutzen. Und es liegt im Ermessen von Google, was in den Keksen drinsteht und gespeichert wird, und vor allem wie lange es gespeichert wird. Und für manche speichert Google einfach zu viel und zu lange.