Freitag, 29. Juni 2007

Geschäftsmann verklagt Google wegen Internetinhalten

Erneut hat Google eine Klage am Hals. Brian Retkin, ein Geschäftsmann aus Großbritannien, wirft Google vor durch die Suchfunktion die Verbreitung von geschäftsschädigenden und beleidigenden Informationen zu fördern und zu vereinfachen. Personen die das Suchangebot der Jungs aus Mountain View nutzen, könnten leicht auf derartige Inhalte geleitet werden.

Unter anderem beanstandet der Geschäftsmann einen anonymen Beitrag in einem Forum, welches angibt, dass er Profit aus den Terror-Attacken des 11. September geschlagen hätte. Angeblich, so behauptet Retkin, würde er schon seit Jahren versuchen Google dazu zu bewegen, derartige Inhalte aus dem Index zu entfernen.

Wie der Brite von vnunet.com zitiert wird, müsse seiner Ansicht nach nun endlich jemand für die derartige Inhalte verantwortlich gemacht werden. Da das beanstandete Material allerdings anonym veröffentlicht wurde, gäbe es keinen Weg den Autor zu verklagen. Der einzige Weg sei daher, Google die Inhalte verschwinden zu lassen – und zwar für immer.

Ob die Klage Aussicht auf Erfolg hat und ob Schadensersatz vom Kläger gefordert wird ist bisher unklar. Falls Retkin allerdings gewinnen sollte, dann müsste Google mit einer riesigen Klagewelle rechnen. Schließlich finden sich unzählige kritische und vermeintlich beleidigende Inhalte im Internet, die beanstandet werden können.

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