Montag, 4. Juni 2007

Street View: Google sieht zu viel!


In den vergangenen Tagen gab es im Internet heftige Diskussionen um Google Street View, einem Service mit welchem man virtuelle Fahrten durch etliche Straßen der USA unternehmen kann. An sich ist das ganze eine Tolle Sache. Doch nachdem erste, zweifelsohne lustige Bilder die Runde machten, auf denen etwa ein Mann zu sehen ist, der aus einem StripClub kommt oder ein Teenager der am Straßenrand pinkelt ... machten sich die ersten ernsthafte Gedanken.

Ich weiß leider nicht wie das in den USA geregelt ist, aber zumindest in Deutschland gibt es das Recht am eigenen Bild. Dieses sichert mir die Entscheidung darüber, wie, wann, wo und ob überhaupt ein Bild von mir veröffentlicht wird. Ausgenommen sind nur Personen im öffentlichen Interesse und Personen der Zeitgeschichte.

Falls also Google Street View in Deutschland ankommen sollte, dann könnte dieses Google durchaus Probleme bereiten. Schließlich werden es nicht alle Personen gut finden, wenn sie photographiert werden, wenn sie auf den Bus warten, durch die Stadt schlendern oder gerade ein Sonnenbad nehmen.

Doch es ist ja nicht nur so, dass man auf öffentlichen Straßen und Plätzen photographiert wird. Nein, auch in Fenster kann Googles Kamera auch schauen. So sorgte erst kürzlich die Geschichte einer Frau für Aufregung, die meinte, dass Google ihre Katze photographiert habe, während diese auf dem Fensterbrett ihrer Wohnung saß. Die Möglichkeit in fremde Wohnung zu spähen ist also durchaus vorhanden und dieses wird den Datenschützern sicherlich gar nicht gefallen.

Dass Google Street View ein nettes Feature ist, dass wird keiner bestreiten können. Doch im gewissem Maße sieht Google hiermit schon etwas zu viel.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

This site has a large selection of interesting StreetView finds:

http://www.mapmole.com