Dienstag, 17. Juli 2007

Datenschutz: Google-Cookies werden abgeändert

Nachdem Google kürzlich heftige Kritik von Datenschützern einstecken musste, hatte man angekündigt, den Umgang mit den Informationen der User zu überdenken. Herauskam bisher, dass die Server-Logs nun "schon" nach 18 Monaten anonymisiert werden, statt sie wie bisher, so lange zu bewahren, wie sie es wirtschaftlich nützlich waren.

Als nächstes sollen nun die Cookies von Google an der Reihe sein, welche schon häufig Kritik einstecken mussten. Die kleinen Dateien sind bei Google sog "PREF Cookies". Diese sind mit einer einzigartigen ID versehen und speichern unter anderem, woher der Cookie kam, wann du das letzte Mal bei Google warst und ermöglichen darüber hinaus, die Einstellungen für die verschiedenen Google-Dienste zu bewahren.

Bisher (und das wurde von etlichen Datenschützern bemängelt) hat ein Google-Cookie eine Lebensdauer von 31 Jahren – also bis zum Jahre 2038. Selbst die Cookies, welche die CIA mit ihrer Website verteilt sind "nur" 10 Jahre haltbar, falls sie vorher nicht durch die Browsereinstellungen gelöscht werden.

Nun, so schreibt Google, will man den Umgang mit den Identifikationskeksen etwas abändern. In den kommenden Monaten wird die Lebensdauer der Google-Cookies radikal gekürzt werden – und zwar von den benannten 31 Jahren auf 2 Jahre.

Dieses sei ein weiterer Schritt, im Teil eines Planes, den Usern mehr und mehr Anonymität zu gewähren.

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