Google hatte in den vergangenen Wochen und Monaten eine schwere Zeit. Erst die Anschuldigungen und Vorwürfe in Sachen Übernahme von DoubleClick und dann noch mehrere Datenschützer, die die Datensammelwut beanstandeten. Im Forbes Artikel "More Evil Than Google?" wird allerdings angesprochen, dass so mancher Konkurrent von Google deutlich 'böser' sei, als die Jungs aus Mountain View.
Danny Sullivan etwa meint, dass stets mit dem Finger auf Google zu zeigen eine faule Reaktion wäre. Man müsse stattdessen die gesamte Industrie und die Regierung betrachten. Darüber hinaus habe Google nie persönlich Daten veröffentlicht oder wäre unvorsichtig mit diesen umgegangen.
AOL dagegen hatte vergangenes Jahr 500 MB an Logfiles von Anfragen an die AOL-Suche veröffentlicht. Angesichts von teils ziemlich persönlichen Suchanfragen, wie dem eigenen Namen und der Sozialversicherumgsnummer, waren durchaus Rückschlüsse auf die suchende Person zu ziehen.
Mittwoch, 4. Juli 2007
Ist Google wirklich so böse?
Eingestellt von
Michael
um
12:44
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Kommentare:
Nie persönliche Daten veröffentlich? Da gab es doch was mit FTP-Zugängen der User die bei YouTube offengelegt worden waren.
Aber es stimm schon, Google bekommt viel Kritik ab die sich eigentlich an die gesamte Industrie richten müsste.
Mit den FTP-Daten hast du recht. Allerdings ist das eine wirklich merkwürdige Geschichte. Ich bezweifle nämlich, dass Google von dieser Lücke wusste.
... aber ein Kritikpunkt ist's freilich.
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