Montag, 9. Juli 2007

SocialStream – Googles Social Network?

Wie's ausschaut könnte ich mit einer meiner Vermutungen richtig liegen: Google hängt sich an den Social Networking-Trend ran und sponserte im letzten Jahr ein recht ambitioniertes Projekt namens SocialStream, das von der Carnegie Mellon University betrieben wird.



Dieses Projekt hatte sich kein geringeres Ziel gesetzt als, die Idee des Social Networking "zu überdenken und neu zu erfinden". Im Großen und Ganzen geht’s darum: Durch APIs anderer Sozialer Netzwerke und Web2.0-Angebote (MySpace, Friendster, Flickr und Co.) sollen die Daten, Freundeslisten und Inhalte eines Users an einem zentralen Ort gemeinsam verfügbar gemacht werden. Auf diese Weise sollen die Dienste und Angebote effektiver und kommunikativer genutzt werden können, wodurch die Nutzung im allgemeinen vereinfacht wird.

Das Kernfeature ist, dir zu erlauben Accounts bei mehreren Social Networks zu haben aber die Informationen über deine Kontakte an einem einzigen Platz zu sammeln.

SocialStream bietet eine unwiderstehliche Erfahrung, da es den Content über mehrere Netzwerke hinweg zusammenbringt, so, dass ein Nutzer einen einzelnen Platz hat, um Neues zu entdecken und zu kommunizieren.

Hierfür soll es auch möglich sein über SocialStream in alle eingebundenen Netzwerke zu publizieren. Etwa in MySpace einen Beitrag zu schreiben oder ein Bild bei Flickr zu kommentieren.

Die Idee klingt freilich interessant und die Tatsache das Google dieses Projekt unterstützt, lässt vermuteten, dass SocialStream durchaus enormes Potential hat. Ob, wann und vor allem von wem SocialStream gestartet wird, das ist natürlich noch offen.

[via googlesystem]

1 Kommentar:

Wilfried hat gesagt…

Da zeigt sich wieder mal, wie smart Google ist. Statt noch mal eine eigene Community aufzubauen, macht es doch mehr Sinn, die bestehenden anzuzapfen. Man vernetzt alle wichtigen Communitys, gibt dem User die Übersicht und die Tools damit er via Google sozial aktiv sein kann und hat über Nacht die grösste Community der Welt aus dem Hut gezogen.
War Google nicht mal mit dem Wahlspruch "Don't be evil?" angetreten. Allzuweit sind sie davon nicht mehr entfernt.