Donnerstag, 5. Juli 2007

Verbraucherschutzorganisation BEUC gegen DoubleClick-Übernahme

Zu den bisherigen Kritikern der DoubleClick-Übernahme durch Google gesellt sich nun auch die Verbraucherschutzorganisation BEUC, die European Consumers' Organisation. Auch diese kam nun, wenn auch mit Verspätung, zur Überzeugung, dass die Übernahme des Onlinewerbers eine Gefahr für den Datenschutz darstelle und darüber hinaus die Wahlmöglichkeiten der Verbraucher und Internetnutzer hinsichtlich der Web-Inhalte deutlich einschränke.

Aus diesem Grund, so schreibt die Time, appelliert die BEUC an die EU, zu überprüfen, auf welche Weise die Akquisition den Datenschutz gefährden könnte. Insbesondere sollte hierbei kontrolliert werden, welche Möglichkeiten Google hätte, das Nutzerverhalten im Internet zu protokollieren.

Nie zuvor habe eine einzige Firma derartige Möglichkeiten gehabt, Informationen darüber zu sammeln und auszuwerten, was ein Nutzer im Internet tut.

In etwa die gleichen Vorwürfe und Befürchtungen hatten auch das Electronic Privacy Information Center) und die US PIRG (U.S. Public Interest Research Group) geäußert. Auch sie fürchten, dass Google in Verbindung mit DoubleClick zu viele Möglichkeiten habe, private Nutzerdaten zu sammeln und auszuwerten, um sie anschließend kommerziell zu nutzen.

Ob diese Angst begründet ist, darüber kann man bisher keine Aussagen machen. Denn welche Daten Google wie nutzt, ist bisher nicht bekannt.

1 Kommentar:

Marius hat gesagt…

Langsam macht man sich wirklich sorgen. Ünbegründet werden solche Gruppen schließlich nicht rummeckern.