Dienstag, 11. September 2007

Google gegen ACCC: Richter will Beweise für Irreführung

Gestern musste Google - oder besser, einige Vertreter von Google - vor dem Australian Federal Court erscheinen. Grund: Die Klage der Australian Competition and Consumer Commission (ACCC), die der Suchmaschine Irreführung und Täuschung durch die Google AdSense-Anzeigen vorwirft.

Laut der ACCC sind die sogenannten "sponsored links", auf der Google-Suchergebnisseite, nicht eindeutig als Werbung erkenntlich. Darüber hinaus würden die Anzeigen teils irreführende Titel und ebensolche Detailangaben enthalten. Daraus folgend würde Google die australischen Handels- und Wettbewerbsbestimmungen verletzten.

Wie es ausschaut, war der vorsitzende Richter James Allsop von den Aussagen und vorlegten Dokumenten der ACCC alles andere als überzeugt. Er bezeichnete die Vorwürfe und Ausführungen der australischen Wettbewerbsbehörde als "schleierhaft", "unverständlich" und hat aufgefordert, die Täuschung der Nutzer durch Google genauer zu belegen – bis dahin ist der Fall bis zum kommenden Monat vertagt worden.

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