Montag, 10. September 2007

Neue Konkurrenz für Google: Cuill

Neben Powerset taucht nun ein weiterer potentieller - und zudem geheimnisvoller - Konkurrent für Google auf. Dieser nennt sich Cuill (gesprochen wie "cool" bzw. "kuhl") und wurde erst kürzlich von einem kleinen Team aus der Taufe gehoben. Zu diesem gehören unter anderem die Suchmaschinenexperten Tom Costello, Russell Power und Anna Patterson.

Zusehen gibt’s auf der Seite von Cuill derzeit noch nicht viel. Auch mit Details hält man sich noch zurück: Allerdings versprechen die Macher, dass sie eine Technik (einen Robot) entwickelt haben, die Webseiten schneller und günstiger scannen und indizieren kann, als dieses derzeit mit Googles Technologie möglich ist. Und die Macher müssen es ja wissen, schließlich haben Patterson und Power ehemals für Google gearbeitet.

Außer der schnelleren Indizierung von Webseiten soll es, so schreibt TechCrunch, auch einige weitere – aber nicht näher benannte – Verbesserungen und Vorteile gegenüber derzeitigen Internetsuchmaschinen geben. Weiteres ist über das neue StartUp aus Menlo Park nicht bekannt.

Wie üblich, so gibt Michael Arrington weiter an, gibt es derzeit einige Gerüchte, dass Google an der kleinen Firma interessiert sei. Offenbar will man die Suchtechnologie aufkaufen, bevor sie jemand anders bekommt oder die Suchmaschine Cuill irgendwann 2008 an den Start geht.

Kommentare:

tex hat gesagt…

Ich kann mir im Moment kaum vorstellen, dass eine Startup-Firma eine Technologie auf den Markt bringt die Google deutlich bedrängen könnte. Das liegt für mich einfach den riesiegen Datenmengen über die Google verfügt und mit denen sich mit Hilfe von ein bischen Mathe sehr lustige Dinge anstellen lassen. Ich nenne nur die Maschinetranslation und die "Did you mean..."-Funktion.

Anonym hat gesagt…

Das ist doch mal richtig interessant. Ehemalige Googleworker schaffen eine Konkurrenz zum ehemaligen übermächtigen Arbeitgeber.

! Ich sage es euch, das wird eine gaanz große Story!

Andreas hat gesagt…

Und was, wenn es sich dabei einfach um Konkurrenz aus dem eigenen Google-Haus handelt...? ;o)