Samstag, 14. April 2007

Eröffnung des Google Center in Argentinien

Hier ein Video zur Eröffnung der neuen Außenstelle von Google in Buenos Aires, Argentinien, die diese Woche stattfand. Laut Googlified soll die Zentrale zunächst 1000 Mitarbeiter und 2000 weitere, in der Zukunft beherbergen. Die Googler in Buenos Aires werden für einen Großteil von Latein-Amerika und Spanien zuständig sein.


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Google-Tipps für Blogger und Webmaster

Google gibt ja gerne Tipps zu AdSense, AdWords und nun eben auch zum Bloggen und Betreiben einer Website. Insbesondere geht man in dem Text "Wie man sich ein Publikum für sein Blog aufbaut" darauf ein, wie Google Seiten indexiert, wie man sie gestalten sollte und warum Links und guter Content wichtig sind.

Hier ein kleiner Auszug ;-)

Welches der folgenden Beispiele gibt Besuchern und Suchmaschinen eher darüber Auskunft, um was es auf der betreffenden Website geht?

Option 1
Falls du vom Wahnsinn bedroht bist und am Rande der Verzweiflung stehst – schreibe dich in einen unserer Onlinekurse ein! Lerne die wirkliche Bedeutung des Wortes “unfassbar” kennen. Entdecke das Geheimnis der wahren Liebe, die den Tod besiegt! Entwickle die Fähigkeit, deine Identität nur mit Hilfe einer Maske zu verbergen. Und wenn du den Kurs erfolgreich abschließt, gibt’s ne Erdnuss. Ehrlich.


Option 2
Hier sehen Sie die Übersicht unseres Kursangebotes. Wir bieten eine umfassende Ausbildung und wertvolle Geschenke bei erfolgreichem Kursabschluss.

Megadeal - Google übernimmt DoubleClick

Nun ist's raus. Google hat zum gestrigen Schluss der US-Börsen bekannt gegeben, dass man den Internet-Werber DoubleClick für insgesamt 3,1 Milliarden US-Dollar "cash" übernommen hat. Dieses ist die größte und teuerste Übernahme in der bisherigen Firmengeschichte Googles.

"Es war unsere Vision die Internet-Werbung zu verbessern - weniger aufdringlich, dafür aber effektiver und nützlicher. Zusammen mit DoubleClick wird Google das Internet für Nutzer, Werbende und Publizierende effektiver gestalten", meinte Sergey Brin in einer Pressemitteilung, zur Übernahme.


Wie David Rosenblatt, der CEO von DoubleClick, erklärte, sei Google der perfekte Partner für die Firma. Sowohl für die Angestellten als auch die Kunden sei dieses Geschäft ein eindeutiger Gewinn. Zunächst soll DoubleClick allerdings nicht allzu sehr in die Firmenstruktur von Google eingegliedert werden, sondern als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden. Über die weiteren Pläne hält sich Google bisher bedeckt.

Als Resultate der Übernahme von DoubleClick verspricht Google:

# Für User: ein besseres Erleben des World Wide Web, durch die Verbesserung der Relevanz und Qualität von Werbeanzeigen

# Für Publizierende (Websitebetreiber): Zugang zu neuen Werbepartnern, was die Möglichkeit eröffnet den Content effektiver und gewinnbringender zu "vermarkten".

# Für Werbende und Agenturen: einen einfacheren und effizienteren Weg Werbung (Suche, und GoogleAds) zu kontrollieren und zu verwalten. Die Möglichkeit Anzeigen mit einfachen Faktoren über verschiedene Online-Medien hinweg zu optimieren.

Zwar soll die Führung beider Firmen dem Deal schon zugestimmt haben - abgeschlossen wird das Geschäft aber erst am Ende des Jahres.

Weitere Infos bei GoogleBlog, hier ein Umfangreiches Faq von Google zur Übernahme und hier ein Bericht von Heise.

Freitag, 13. April 2007

Wird Google das nächste Microsoft?

Google wird aufgrund seiner durchaus aggressiven und ehrgeizigen Wachstumsstrategie gerne attestiert, das nächste Microsoft zu sein. Oder gar schlimmer als die Redmonder zu werden.

Eines kann man kaum bezweifeln: Google ist mächtig. Sehr mächtig sogar. Schließlich 'bestimmt' Google, was ein Großteil der Menschheit im Internet findet. Google könnte Internet-Nutzer, wenn es gewollt wäre, dadurch lenken und manipulieren. Darüber hinaus besitzt Google Geld. Und davon nicht gerade wenig.

Mit seinem mächtigen Finanzpolster wusste die einst kleine Firma auch gut umzugehen. Man kaufte Unternehmen mit Potential, verarbeitete deren Produkte und stellte sie - meist kostenlos - den Nutzern zur Verfügung.

Doch bedeutet dieses, dass Google das nächste Microsoft wird? Eine riesige, kolossale und vielleicht noch mächtigere Firma - die ihre Macht vielleicht auch auf bösartige Weise missbraucht.

Ich persönlich mag das nicht glauben. Und darüber hinaus sind die Parallelen zu Microsoft ziemlich dürftig, wie etwa in dem Artikel "Why Google isn't the next Microsoft" von CNN Money geschildert wird.

So ist Google im krassen Vergleich mit dem Giganten Microsoft schon fast wieder ein Winzling, ein Zwerg. Microsoft hat weit mehr finanzielle Mittel, Mitarbeiter und Einfluss. Und eine derartige (Beinahe-)Monopol-Stellung wie sich die Jungs aus Redmond im Betriebssystem-Markt gesichert haben, ist einfach einzigartig. Um eine solch nachhaltige Situation zu erzeugen, müsste Google schon Yahoo! und Ask.com aufkaufen. Und, dass das passiert ist eher unwahrscheinlich ;-)

Weiterhin geht Google auch bei weitem nicht so aggressiv gegen die Konkurrenz vor, wie Microsoft dieses einst getan hat. Und während MS auf opulente Werbung setzt, verlassen sich die Googler auf Mundpropaganda und die Wirkung ihrer Produkte.

Im Gegensatz zu Microsoft, scheint beim Suchmaschinengiganten der User immer noch im Mittelpunkt zu stehen. Denn Qualität ist eben immer noch das beste Mittel, um sich und seine Produkte unter's Volk zu bringen.

Ich will damit jetzt nicht sagen, dass Google vor dem Rausch der Macht gefeit ist - auch das bunte Logo hat nämlich schon einige kleine Schrammen. Aber ich persönlich zweifle eben daran, dass sich die lustigen Jungs aus Mountain View zu einem bösartigen Internet Monster entwickeln - schließlich wurde das Motto "Don’t be evil!" nicht nur aus Jux und Tollerei gewählt.

Picture (CC) by jurveston.

Google setzt wieder auf Intel

Unsere Lieblingssuchmaschine Google scheint wieder auf Intel-Systeme umzuschwenken, zumindest wenn man den Quellen der DigiTimes glauben schenken kann.

Im vergangenen Jahr hatte sich Google hauptsächlich von AMD versorgen lassen. Doch nun soll man einen Vertrag mit Intel über 300.000 bis 400.000 CPUs abgeschlossen haben. Die Chipsätze will Intel übrigens gratis dazu liefern.

In Anbetracht der Stückzahlen müsste das Geschäft für beide Seiten sehr vernünftig gewesen sein.

Google: Neue Zentrale auch in Argentinien

Wie ich gerade MarketWatch lese, wird nicht nur Polen sondern auch Argentinien eine neue Google-Außenstelle beherbergen. Dieses in Buenos Aires gelegene Center sei das drittgrößte überhaupt und soll für weite Teile Latein-Amerikas zuständig sein, das haben die Googler am Donnerstag bekannt gegeben.

Wie viel Google in die neue Zentrale investierte oder wie viele Jobs entstehen würden, wurde noch nicht kommentiert.

Google bald in Polen

Laut TopTechNews plant Google in Breslau (Wroclaw), Polen, eine Filiale zu eröffnen, in der zwischen 200 und 260 Googler arbeiten sollen. Wie die Jungs aus Mountain View gesagt hätten, solle die Außenstelle ein "Center der Innovation" werden und, dass man schon bald Angestellte suchen würde. Die Eröffnung soll schon in den kommenden Monaten stattfinden.
Die Wahl des Standortes ist nicht verwunderlich. Schließlich zählt Breslau zu den am besten entwickelten Regionen Polens und kann mit zahlreichen Hochschulen und auch Forschungsinstituten aufwarten. Dementsprechend sind qualifizierte Fachkräfte und auch Breitbandanbindungen kein Problem.

Weiterhin kann sich Google im polnischen Wirtschaftszentrum auch in guter Gesellschaft fühlen. So sind unter anderem auch Siemens; SAP, LG und Hewlett-Packard in Breslau vertreten.

Google baut Marktanteil weiter aus

Zufolge einer Datenerhebung von Hitwise konnte sich Google in den USA weiter nach vorne arbeiten, und besticht seit März bei den Suchmaschinen mit einem Marktanteil von 64,1 Prozent. Im Februar soll der Wert noch bei 63,9 Prozent gelegen haben

Der Yahoo! Suche wird von Hitwise hingegen ein Anteil von 21,3 und der MSN-Suche ein Anteil von nur 9,2 Prozent zuerkannt.

GoogleEarth: Liste zensierter Orte

Bei GoogleMaps und GoogleEarth wird schon seit einiger Zeit fleißig zensiert, geblurrt und gephotoshoppt. Eine gute aber noch unvollständige Liste welche Plätze auf der GoogleErde, Opfer der künstlichen Unschärfe, schwarzer Balken oder anderer Bearbeitungen wurden, kann man bei der Wikipedia finden.

Hier einige Beispiele:

Russland:
66°16'0"N 179°15'0"E

Deutschland:
Luftwaffenbasis Rammstein

Niederlande:
Noordwijk aan Zee
Den Haag

Frankreich:
Luftwaffenbasis Reims

[via Googlified]

Donnerstag, 12. April 2007

Google Doodle: Juri Gagarin


Am heutigen Tag wird der sowjetische Kosmonaut und erster Mensch im All, Juri Gagarin, von Google mit einem eigenen Doodle geehrt. Heute nämlich, vor 46 Jahren, fand sein spektakulärer und knapp 108 Minuten langer Flug rund um die Erde statt.

In Moskau wird dieses Ereignis als "Tag des Kosmonauten" begangen.

Google Developer Day am 31. Mai

Am 31. Mai soll der diesjährige Google Developer Day stattfinden. In verschiedenen, internationalen Städten - Mountain View (USA), Sao Paulo (Brasilien), Madrid (Spanien), London (England), Paris (Frankreich), Moskau (Russland), Peking (China), Tokio (Japan), Sydney (Australien) und Hamburg (Deutschland) - werden Workshops abgehalten und neue Entwicklertools vorgestellt werden.

Dieses soll die Entwicklergemeinde näher zusammenbringen und dazu beitragen, dass sie ihre Erfahrungen teilen und eine schöne Zeit, gemeinsam verbringen können.

Für die, die nicht dabei sein können, will Google Webcasts und einen eigenen YouTube Channel zur Verfügung stellen.

[via GoogleBlog]

Bürgerrechtsgruppe bittet Google: Do no evil.

In Anbetracht der anhaltenden Sperrung von YouTube in Thailand meldete sich nun die Bürgerrechtsgruppe "Freedom Against Censorship Thailand" zu Wort.

In einem offenen Brief an Eric Schmidt, CEO von Google, wird kritisiert, dass Google (genauer YouTube) die Zensur durch das Kommunikationsministerium Thailands unterstütze. Und dieses obwohl der Suchmaschinengigant in einem früheren Brief an die Gruppe versichert habe, dass keine derartigen Absichten bestünden.

Google würde mit dem jetzigen Verhalten seine eigene Integrität schädigen. Darüber hinaus geschähe die Zensur in Thailand heimlich und - laut "Freedom Against Censorship Thailand" - illegal.

Die Gruppe befürchtet, dass in Zukunft etliche Videos blockiert werden, da sie die Thailändische Regierung in Misskredit bringen oder sowohl politische als auch gesellschaftliche Situationen kritisch betrachten.


"Zensur, Freunde, ist ein rutschiger Pfad. Bei einer passenden Gelegenheit wird der Zensor betrunken von seiner Macht und weiss nicht mehr, wann er aufhören soll.

(...)

Bitte unterstützen sie nicht mit der thailändische Zensur. Do no evil."

Mittwoch, 11. April 2007

Reanimation für LetsBuyIt.com

Mal etwas Offtopic: Wie ich gerade lese, soll LetsBuyIt.com wieder auferstehen. Das Unternehmen war 1999 gegründet worden und ermöglichte es den Usern mittels Sammelbestellungen niedrigere Preise als üblich herauszuhandeln. Je mehr Käufer, desto billiger wurde es.

Leider jedoch hatte sich LetsBuyIt.com übernommen und geriet 2001 in Geldnot. Da konnten selbst die lustigen Werbespots mit den Ameisen nichts mehr raus reisen. Potentielle Investoren sprangen ab und überließen die Firma sich selbst - seit dem dümpelte das ganze so vor sich hin.

Laut Golem.de hat sich nun aber ein neuer Besitzer der dotcom-Marke gefunden. Alladin Investments will knapp 3 Millionen Euro in die Firma pumpen und sie mit einem neuen Konzept wiederbeleben.

Yahoo! kooperiert mit Viacom

Ein böser Seitenhieb für Google: Yahoo! konnte Viacom als Großkunden für kontextbezogene Werbung angeln. Über mehrere Jahre hinweg soll Yahoo! exklusiv zunächst 33 Seiten etlicher Formate des Konzerns (darunter MTV, VH1, Comedy Central usw.) mit Anzeigen & Suchergebnissen versorgen. Ein weiterer Ausbau der Partnerschaft ist durchaus möglich.

Dass Viacom mit Yahoo! kooperiert ist aber gar nicht so verwunderlich und nach mancher Meinung sogar nötig. Wie etwa Om Malik schreibt, habe sich Viacom das Ziel gesetzt 2007 500 Millionen US-Dollar über digitale Kanäle einzunehmen. 2008 will man gar 685 Millionen US-Dollar einfahren.

Um derartige Zahlen tatsächlich zu erreichen, braucht man natürlich einen kompetenten Partner. Alleine würde Viacom dieses nämlich nicht wirklich schaffen können.

Einzige gute Wahl als Kooperationspartner war nun mal Yahoo! - mit dem neuen Werbesystem "Project Panama". Der Marktführer, Google, stand sicherlich nur bedingt zur Wahl. Schließlich liegt Viacom, wegen YouTube, mit den Jungs aus Mountain View im Klinch und dann eine Zusammenarbeit einzugehen, wäre mehr als heuchlerisch.

Studenten, was wollt ihr?

Ja, Google und die Studenten. Studenten sind nicht mehr nur die Zukunft der IT-Industrie und der Wirtschaft, oder die größten Verbraucher alkoholischer Getränke, sondern machen auch eine bedeutende Schicht der Internetnutzer aus.

Aus dem obigen Grund ist es nicht verwunderlich, dass Google nun die Studenten an US-Universitäten befragt, was sie eigentlich wollen und wie ihre Erfahrungen mit verschiedenen Email-Systemen und Online-Applikationen aussehen. Darüber hinaus haben Studierende tagtäglich Kontakt mit verschiedensten Programmen und können relativ gut beurteilen was sie benötigen und was nicht.

Zur Einholung der Meinungen hat Google eine Umfrage online gestellt, an der sich die Zielgruppe beteiligen kann.

Verwertet werden sollen die Meinungen und Resultate der Umfragen in der "Google Apps Education Edition", die für Schulen, Colleges und insbesondere Universitäten angepriesen wird.

Google investiert in Maxthon

Verschiedenen Meldungen zufolge investierte Google 1 Million US-Dollar in die Firma Maxthon International Limited, die hinter dem Browser "Maxthon" steht.

Wie man munkelt erfolgte diese Investition natürlich nicht nur aus reiner Wohltätigkeit, sondern sei Teil einer weitreichenden Strategie und der Beginn einer engeren Zusammenarbeit. Denn besonders in Asien ist Maxthon weit verbreitet - in China ist er sogar der zweihäufigst genutzte Web-Browser überhaupt.

Gerüchten zufolge will Google die Entwickler von Maxthon dazu bewegen die integrierte Standardsuche von "Baidu" und "Yahoo!" auf "Google" umzustellen, wodurch der Suchmaschinengigant seine Position sowohl in China als auch in anderen Ländern deutlich verbessern könnte.

Der Maxthon-Browser "basiert" auf dem Internet Explorer und ist besonders wegen seiner weitreichenden Anpassbar- und Konfigurierbarkeit beliebt. So lassen sich etwa sehr leicht neue Skins, PlugIns und Tools einbinden, weshalb manche schon über einen zukünftigen Google-Browser spekulieren.

Google hilft im Haushalt?

gSpy hat bei "Suggest a feature for Gmail" scheinbar einen kleinen Joke der Googler entdeckt. Außer darüber abzustimmen, dass Gmail eine bessere Kontaktliste, farbige Hintergründe oder eine To-do Liste braucht, kann man auch fordern: "Have Gmail do my laundry" - "Lasst GMail meine Wäsche waschen"

[via googlified]

Dienstag, 10. April 2007

YouTube soll Lehrer schützen

Ja, YouTube und Co. machen Lehrern und Schulen das Leben nicht gerade leichter. Auf der einen Seite konnten durch Videos teils Misstände öffentlich gemacht und so behoben werden, auf der anderen Seite fühlen sich Lehrkräfte, durch Video-Sharing, auch bedroht.

Ein unschönes Video, das im Web landet kann leicht peinlich werden und die berufliche Laufbahn eines Pädagogen zerstören oder dessen Ruf und Autorität schädigen. Aus diesem Grund fordert Education Secretary Alan Johnson, dass Videoportale gegen "anzügliche Schulvideos" ebenso vorgehen müssen, wie gegen Pornographie.

Seiten wie YouTube hätten die soziale, wie auch moralische Verpflichtung gegen die Belästigung und Diffamierung von Lehrern vorzugehen.

[via Silicom]

YouTube gibt Thailand Zensur-Nachhilfe

Immer noch soll YouTube in Thailand gesperrt sein, weshalb nun Gespräche beider Seiten stattfinden. Eine dauerhafte Sperrung des Videoservices kann schließlich keine dauerhafte Lösung darstellen.

Angeblich will YouTube der thailändischen 'Zensur' nun Nachhilfe darin geben, einzelne Videos anstatt des kompletten Angebotes zu blockieren. YouTube selbst weigert sich nämlich Videos zu löschen, die nicht gegen die eigenen Firmenrichtlinien verstoßen.

Grund für die Sperrung von YouTube durch das Kommunikationsministerium Thailands war ein kleines Video, dass den thailändischen König durch den Kakao zieht und diesen etwa mit Clownsmaske zeigt. Dieses wurde als Majestätsbeleidigung aufgefasst und stellt eine Straftat (oder soetwas) dar.

Weiteren Meldungen zufolge, will die thailändische Regierung nun aber auch Google kontaktieren und erklären, wieso manche der Videos auf YouTube untragbar wären und dass diese umgehend entfernt werden müssten.

Erst nach der Klärung der Gesamtsituation würde die Regierung die Sperrung von YouTube wieder aufheben.

Selbstmordversuch im Googleplex?

Laut einer Liste (dem Police Log), der Zeitung Mountain View Voice, hatte es am 30. März auf dem Gelände des Googleplex einen Selbstmordversuch gegeben. Weitere Informationen sind leider nicht bekannt.

[via valleywag]

Guge Pinyin: Google entschuldigt sich

Seit Kurzem bietet Google das Tool Guge Pinyin an, das die Eingabe chinesischer Schriftzeichen vereinfacht. Wie einige Nutzer allerdings feststellten, wies Guge Pinyin starke Ähnlichkeit zu einem ähnlichen Tool von Sohu.com (sowas wie Yahoo! in Chinesich ;-) auf.

Sogar einige Fehler der beiden Programme, waren identisch. Dieses beruht scheinbar darauf, dass sich Google am Wörterbuch des Konkurrenten bedient hatte.

Laut China Daily hatte Google nun die widerrechtliche Nutzung eingestanden und sich dafür entschuldigt. Man habe einige "Datenquellen genutzt, die nicht von Google stammen".

Sohu.com hatte nach Bekanntwerden von Googles "Missetat" angekündigt, rechtliche Schritte einzuleiten.

Das Beste aus der Buchsuche - über Google

Wie lange ist die Google Buchsuche schon online? Seit Mitte 2005 (bin jetzt zu faul nachzuschauen)? Trotz das dieses coole Tool schon dermaßen lange Online bereitsteht, habe ich das Gefühl, dass niemand die Buchsuche nutzt.

Nur äußerst selten stolpere ich mal über ein Blog oder eine Internetseite, das/die auf ein Buch bei Google Book Search verweist. Und das obwohl dort doch etliche - teils, fast vollständige - Bücher zum lesen bereitliegen. Und etliche davon sogar in Deutsch.

Aus diesem Grund will ich ab und an mal auf bestimmte Bücher aus der Buchsuche verweisen. Zum Start nehme ich einfach mal "Das Beste aus der Buchsuche - über Google".

Google and the Myth of Universal Knowledge: A View from Europe

55 Ways to Have Fun With Google - hier der Volldownload.

Googlepedia: The Ultimate Google Resource

Google: The Missing Manual

Google Hacks: 100 Industrial-Strength Tips and Tools

Montag, 9. April 2007

Eric Schmidt: YouTube kein Fehlkauf, Google - Ein Supercomputer?



Heute ist bei Wired ein, nicht uninteressantes, Interview mit Google CEO Eric Schmidt veröffentlicht worden. Bei diesem geht Schmidt unter anderem auf den Streit mit Viacom ein; warum YouTube kein Fehlkauf war und warum Haselnüsse so trocken sind wie man Google heute sehen sollte.

Hier ein paar kleine - frei übersetzte - Auszüge. Ich haben zwischen drin einiges ausgelassen und gehe nur auf das - meiner Meinung nach - wichtigste ein. Daher unbedingt, dass Originalinterview lesen, klar? ;-)

Ihr gingt davon aus, dass es wahrscheinlich zu Rechtsstreites kommen wird, als ihr YouTube gekauft habt. Schließlich umfasste der Deal 200 Millionen Dollar, die für Prozesskosten auf die Seite gelegt wurden. Warum also diese Übernahme, wenn sie doch soviel Ärger bringen sollte?

Weil wir's einfach fantastisch fanden. Ich denke, wir meinen, dass YouTube ein Phänomen ist, dass noch für viele Jahre andauern wird. (...) Die Menschen nutzen Videoclips einfach überall. Sie teilen sie. Sie schaffen Communities um diese. YouTubes Traffic wächst schnell. (...) Es macht aus Googles Sicht Sinn, der Betreiber der größten Seite zu sein, die diese Videos bereitstellt.

Heißt das, dass wir auf YouTube bald Video-Ads sehen werden?

Absolut. (...)

Du bist kürzlich dem Aussichtsrat von Apple beigetreten und hast über eine potentielle Partnerschaft, dieser Firma mit Google gesprochen. Welcher Art wird diese sein?

Googles Architektur, mit seinen Breitbandnetzwerk und seinen Diensten passt wunderbar zu Apples Geräten und Service. Wir sind die perfekte Lösung der Probleme, an denen sie arbeiten. (...) Sie (Apple) haben keine Data Center. Wir können dieses anbieten. Ein gutes Beispiel ist das iPhone, dass mit installierten Google Maps kommen wird.

Wie viele dieser Data Centers habt ihr Jungs gebaut?

In den Dutzenden. Es sind darunter ein paar Große, die auch zur Presse durchgesickert sind. Doch in ein paar Jahren werden die Großen, wohl die Kleinen sein.

Wie sollten wir heute über Google denken? (Als was sollten wir Google sehen?)

Seht es als erstes, als ein Werbenetzwerk. Dann als ein Endverbraucher-System - Google Apps. Und zum dritten: seht Google als einen gigantischen Supercomputer. Und die vierte Möglichkeit Google zu sehen, ist, es als soziales Phänomen zu betrachten, das die Firma, die Menschen, die Marke, die Mission und deren Werte mit einschließt - eben das alles.

Sonntag, 8. April 2007

YouTube: "Illegale Inhalte" total überbewertet

Laut einer Studie von Vidmeter ist der typische YouTube-Nutzer meist gar nicht, auf der Suche nach "urheberrechtlich geschützten Inhalten", wie etwa Ausschnitten von TV-Sendungen oder Musikvideos. Die Zugriffe auf solche Inhalte hätten in den vergangenen Monaten gar nur sechs Prozent der Gesamtzugriffe ausgemacht.

Allerdings würde knapp 18 Prozent des Gesamtinhaltes der Videoplattform aus urheberrechtlich geschützte Werke bestehen. Dieses klingt viel - und ist es eigentlich auch.

Trotzdem, so die New York Times, könnte das Ergebnis der Studie beim Streiten und Verhandeln mit Viacom, zu Gunsten von Google ausgelegt werden. Denn auch wenn ein Großteil von YouTube aus geschützten Inhalten besteht, ist das Geschäft mit diesen, bei weitem nicht so erträglich, wie bisher angenommen.

Doodle 4 Google in Deutschland?

In einem Artikel der Welt-Online wird über den "Kampf um das Google-Gesicht" berichtet. Es geht also um die Google Doodles, die verschiedenen abgeänderten Logos, die Google zu bestimmten Ereignisse, Fest- und Feiertagen hervor kramt.

Im letzten Absatz des Artikels wird erwähnt, dass es eventuell auch in Deutschland zu einem Doodle 4 Google-Wettbewerb kommen könnte, wie er vor einigen Monaten in England stattfand.

Als Hauptgewinn gab es einen Flug zur Google-Zentrale nach Mountain View (Kalifornien). Vielleicht düst da auch bald ein deutscher Nutzer hin. Denn Google erwägt derzeit, einen solchen Wettbewerb auch hierzulande auszurufen.


Dann drücken wir einfach mal die Daumen, dass es nicht nur bei der Überlegung bleibt.