Samstag, 21. April 2007

Google Mac Blog wurde gehackt!

Wie Philipp schreibt sei der offizielle Google Mac Blog gehackt worden. Der Eindringlich hatte allerdings nur die folgenden, wirren Worte hinterlassen...

Yo!

Yo! This is crazy.. I tried to register this and I could! :)

- Vishal

Wie lange die Nachricht auf dem Blog zu lesen war ist leider unklar, ebenso wie der Blog oder besser gesagt Blogger gehackt werden konnte. Ein Beweisphoto des Scherzes gibt's hier.

Google Pages erstellen Sitemaps

Jens' Aussage trifft's genau:

AUWEIA! Da hat Google aber einen richtigen Bock geschossen.

Bei Google Pages wird nämlich, wie nun ConsumingExperience schreibt, automatisch eine Sitemap generiert, auf der alle hochgeladenen Dateien samt URL aufgelistet sind. Falls also jemand Bilder dort hostet, die nicht gerade die ganze Welt sehen soll, sollte dieser schnellstens reagieren.

Datenschützer gehen gegen DoubleClick-Deal vor

Am Donnerstag hat die US-Datenschutzorganisation EPIC (Electronic Privacy Information Center) zusammen mit der US PIRG (U.S. Public Interest Research Group) und dem CDD (Center for Digital Democracy) eine Beschwerde (.pdf) bei der Federal Trade Commission der USA vorgelegt. In dieser wird die Übernahme des Online-Werbers DoubleClick durch Google thematisiert und eine gründliche Untersuchung des 3,1-Millionen-Megadeals gefordert.

Insbesondere fordern die Datenschützer, die Möglichkeit Googles zu untersuchen, die Daten der User zu speichern, zu analysieren und daraus Profile zu erstellen. Weiterhin drängt EPIC darauf, dass die Federal Trade Commission Google verpflichtet sich an anerkannte Industrie- und Regierungsstandards in Sachen Datenschutz ( etwa den OECD Privacy Guidelines) zu halten und einen entsprechenden Plan vorzulegen.

"Googles Akquisition von DoubleClick gibt einem Unternehmen Zugang zu mehr Informationen über die Internetaktivität der Nutzer als irgendeiner anderen Firma in der Welt (...) Derzeit gibt es kein anderes Datenschutzproblem das schwerer wiegen würde (...)"
Bis zur Lösung der aufgezeigten Probleme, so EPIC und Gefolgschaft, fordere man den Deal zwischen Google und DoubleClick nicht zu genehmigen.

Google News wird in Web-Suche integriert

Laut SearchEngineLand wird es bald wieder eine größere Veränderung in der Google-Suche geben. Nicht wie bisher sollen Meldungen aus Google News, die Bezug zum Suchbegriff haben, in einer OnBox über den Suchergebnissen, sondern zusammen mit diesen angezeigt werden. Will heißen: Die OnBox verschwindet und relevante News werden gemixt mit den Standard-Suchresultaten angezeigt.


Wie Marissa Mayer erklärte, sei die stärkere Integration der Google News das Resultat einer neuen Technik die Google entwickelt habe. Diese erlaubte "tiefer zu graben" und wirklich relevante Stories zu finden und zu listen, anstatt sie nur Keyword bezogen als Dreingabe über den den Resultaten anzuzeigen.

Außer den relevanten News sollen auch Links zu weiteren Quellen gruppiert angezeigt - ebenso wie auch Bilder, die den Nachrichten zugehörig wären.

Mit Einführung der "neuen Suche" sei nächste Woche zu rechnen.

Freitag, 20. April 2007

Google startet Web History

Nun war's soweit: Google hat sein neues Feature, die Web History, gestartet. Mit dieser kann der Nutzer von Google aufzeichnen lassen, welche Webseiten er besuchte und diese wenn nötig schnell wieder finden.

Die Web History wird die Search History ersetzten, und sowohl Google-Suchen, als auch eben besuchte Websiten aufzeichnen. Um das Feature zu nutzen muss man einen Google Account haben und die Google Toolbar mit aktivierten PageRank haben, daraufhin muss man bei seinem Google Account noch erlauben die besuchten Seiten tatsächlich aufzeichnen zu dürfen. Und dann kann's los gehen.

Allerdings: Ich persönlich werden den Service sicher nicht nutzen und habe die Web History pausiert, da mir das aufzeichnen besuchter Websiten nun doch etwas zu weit geht. Zwar kann eigentlich außer mir keiner auf die Daten zugreifen, aber trotzdem ... das muss nicht sein.

Seine Spuren im Netz so bereitwillig aufzeichnen zu lassen, geht für mich nun einfach zu weit.

Google kauft Videokonferenz-Software

Google kauft munter weiter ein. Nun hat der Suchmaschinengigant eine Videokonferenz-Software erworben, die von der schwedischen Firma Marratech entwickelt worden war. Diese soll den Googlern Videokonferenzen erlauben, wo auch immer sie sind - so lange eine Internetanbindung vorhanden ist.

Weiterhin, so schreibt Douglas Merrill von Google, will man von dem Einfallsrichtung der Entwickler von Marratech lernen.

Google verzeichnet Rekordumsatz

Im Gegensatz zu Yahoo! hat Google seine Anleger nicht enttäuscht, sondern deren Erwartungen sogar übertroffen. Der Gewinn und Umsatz sind im ersten Quartal 2007 erheblich gestiegen, so, dass die Jungs aus Mountain View einen Nettogewinn von knapp 1 Milliarde US-Dollar festschreiben konnten. Noch im Vorjahr lag der Wert bei knapp der Hälfte.

"Das globale Wachstum unserer Suche und der Werbesparte als auch unser Ziel neue Partnerschaften zuschließen, stärkte die Resultate im ersten Quartal", so Eric Schmidt, "Die anhaltende Expansion unseres Netzwerkes erlaubt uns das Erleben des Nutzers durch neue Möglichkeiten und Programme zu verbessern."

Der Marktwert Googles beträgt mittlerweile rund 150 Milliarden US-Dollar.

Donnerstag, 19. April 2007

Schlechte Woche für Yahoo!

Yahoo! scheint wirklich eine äußerst schlechte Woche erwischt zu haben. Erst enttäuscht das Unternehmen trotz des neuen Werbesystems "Projekt Panama" mit einem nicht unerheblichen Gewinnrückgang im ersten Quartal 2007 und nun kam noch eine Klage eines chinesischen Gefangenen hinzu.

Wegen seiner Inhaftierung hat der Regimekritiker Wang Xiaoning sich mit einer Menschrechtsgruppe zusammen geschlossen und Klage gegen den Internetriesen eingereicht. Der Vorwurf des Mannes lautet "Beihilfe zur Folter". Schließlich verdankt es Xiaoning der Herausgabe von Email-Daten, dass ihn die Polizei ausfindig machen und einbuchten konnte - und wie der Chinese verlauten ließ, sei es ihm bei seiner Gefangenschaft nicht gerade allzu gut ergaben.

Wang Xiaoning hatte sich gegen die Regierung Chinas ausgesprochen und Kritik am geltenden System geäußert. Weiterhin hatte er demokratische Reformen und ein Mehrparteiensystem gefordert, was ihm letztlich zu 10 Jahren Gefängnis verhalf.

Wie Yahoo! allerdings erklärte, sei man gezwungen gewesen die Daten herauszugeben und mit den Behörden zu kooperieren.

Themenabend bei Arte: Google, Microsoft und Apple

Wer morgen Abend noch nicht's vorhat, der sollte es sich einfach mal vor der Flimmerkiste gemütlich machen, und Arte einschalten. Am 20. April läuft nämlich ein Themenabend, der sich mit Google, Microsoft und Apple befasst.

Ab 22:10 Uhr läuft erstmal "Wer hat Angst vor Google?" und 23:45 Uhr wird mit "Die Silicon Valley Story " der Themenabend fortgesetzt. Nach der Sendung, ab dem 21. April steht die Dokumentation über Google bei Arte für 7 Tage Online zu Verfügung.

Froogle zu verwirrend - Name wurde geändert

Froogle, Googles Suche für Produkte und Waren, hat schon etlichen Internet-Nutzern geholfen passende Waren zu finden und diese günstig zu erwerben. Doch, laut dem offiziellen GoogleBlog, habe der Name 'Froogle' so manchen User etwas verwirrt, da er nicht beschreibt was die Suche eigentlich tut.

Aus diesem Grund wurde Froogle nun in 'Google Product Search' bzw. 'Google Produktsuche' umbenannt.

Mittwoch, 18. April 2007

Thailand: Nach YouTube nun auch Mashable gesperrt

Wie Pete Cashmore mitgeteilt wurde, wurde ihm und seinem Blog Mashable die zweifelhafte Ehre zuteil, nach YouTube nun ebenfalls in Thailand geblockt zu werden. Höchstwahrscheinlich geschah dieses, da Mashable über die Sperrung YouTubes berichtete und dazu auch noch die umstrittenen Videos zeigte.

Wie auch YouTube wird die Adresse von Mashable in Thailand nun auf die Seite des Kommunikationsministeriums umgeleitet.

Kommt das Google Phone 2008?

Es gibt neues zum Google Phone. Laut der taiwanesischen Seite DigiTimes habe die Firma High Tech Computer (HTC) mit der Produktion des Google Phone begonnen, so dass es es Ende 2007 ausgeliefert werden könne und 2008 weltweit zu bekommen sei.

Die Hersteller der Komponenten, welche DigiTimes als Quelle anführt, hätten ein Produktionsvolumen von 1 Million Geräten angegeben. Zudem sei bekannt, dass das Google Phone UMTS und EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) unterstützen würde und freilich GMail, Google Maps als auch die Google-Suche integriert wären.

Als möglicher Kooperationspartner, so schätzen Experten, hätte Google den Mobilfunkanbieter Orange gewinnen können. Jedoch sollen natürlich auch Verhandlungen mit anderen potentiellen Partnern stattfinden.

Noch ein Hinweis: die DigiTimes ist schon öfters (so weist auch engadget hin) Auslöser und Verbreiter von Gerüchten geworden. Manche von diesen haben sich bewahrheitet, anderen hingegen eben nicht - daher sollte man vorsichtig sein, als wie glaubhaft man die Mitteilung beurteilt.

Durch YouTube entlarvt: Teenager verprügelten Mitschüler

Mit einem Video auf YouTube haben sich zwei Teenager aus Neuseeland ziemlichen Ärger eingehandelt. Das Filmchen zeigte sich nämlich wie sie einen Klassenkameraden verprügelten, so 2GB.

Auch weitere Schüler die der Attacke auf den Jungen tatenlos zugesehen haben sollen durch die Polizei zur Rechenschaft gezogen werden.

Google: we øwn your identity



Sehr nettes T-Shirt.

[picture (CC) by Bo2007]

[via googlified]

Mehr zu Google Google Presentations - Übernahme von Tonic Systems


Nach dieser gestrigen Kurzmeldung nun etwas mehr über Googles kommendes Präsentationsprogramm.

In ihrem offiziellen Blog schreiben die Jungs aus Mountain View, dass man versuchte es so lange als möglich geheim zuhalten, aber man auch froh sei, dass es endlich raus sei.

Wir werden bald eine neue Erweiterung in der Google Docs & Spreadsheets-Familie begrüßen dürfen: Presentations (ein Präsentationsprogramm).

Im gleichen Zug begrüßten die Googler auch die Neuzugänge ihrer Firma, die Mitarbeiter des frisch aufgekauften Unternehmens Tonic Systems (ein Neuzugang auch für meine Liste). Tonic Systems ist/war eine Firma aus San Francisco, USA und Melbourne, Australien, die - und wie könnte es anders sein - sich auf Präsentationprogramme und Datei-Konvertierung spezialisierten und so eine großartige Erweiterung für die Google-Produkte darstellen.

Ihre Produkte boten unter anderem Tonic Systems Builder, Tonic Systems Filter, Tonic Systems Transformer, Tonic Systems Viewer, und JarJar Links. Ähnliches ist also auch bei Google Presentations zu erwarten, dass noch im Sommer 2007 erscheinen soll.

Zwar ist die Seite von Tonic Systems mittlerweile durch eine Übernahme-Erkärung von Google ersetzt worden, aber eine "Demo" des zukünftigen Google Produktes kann man sich über den Zugang zu Cache trotzdem runterladen und anschauen.

Dienstag, 17. April 2007

GoogleOffice bald komplett: Präsentationsprogramm bestätigt

Nun ist's offiziell: Google CEO Eric Schmidt hat laut ZDNet auf der Web 2.0 Expo bestätigt, dass sich zu Google Docs und Spreadsheets nun auch ein Präsentationsprogramm ala PowerPoint gesellen wird. Damit wäre dann die Basisausstattung eines GoogleOffice komplett.

"Wir glauben nicht, dass es eine Konkurrenz zu Microsoft Office ist. Meine Meinung ist, viele Firmen in diesem Bereich arbeiten an Produkten wie diesen oder anderen Varianten die diese, sich hervorhebende, Architektur nutzen."


Update: Mehr zu Google Google Presentations - Übernahme von Tonic Systems

Wie man Google Apps benutzt

Rajen Sheth von Google zeigt in einem 17 Minuten langem Video wie man Google Apps benutzt. Rajen geht hauptsächlich auf die Integration von Gmail mit anderen Produkten ein.


direkter link

[via googlesystem]

Google: Übernahmen und Investitionen - Eine kommentierte Liste

Ich habe mir heute mal etwas Zeit genommen und eine Liste der bisherigen Übernahmen und größeren Geschäfte von Google aufgestellt. Die Liste basiert auf einer ähnlichen Aufstellung von Wikipedia, allerdings habe ich diese durch einige Kommentare erweitert und will sie in der kommenden Zeit auch noch etwas weiter ausbauen.

Freilich ist die Aufstellung noch nicht perfekt, etwas verwirrend und einige kleine und größere Fehler sind auch noch vorhanden, aber als Basis ist sie schon mal gut. Wer Fehler findet oder Vorschläge hat, kann sich gerne in den Kommentaren melden.

Wichtige Quellen für die Liste waren Heise.de, GoogleWatchBlog, SearchEngineWatch, SearchEngineLand uvm.

Hier geht's zur Liste.

Update: Mittlerweile hat die Liste einige Updates erfahren und sollte tatsächlich alle (bekannten) Übernahmen abdecken.

JotSpot-Gründer: Google ist ein Nerd-Paradies


Gerade findet in San Francisco die Web 2.0 Expo (15-18, April 2007) statt. Auf dieser wurde unter anderem Joe Kraus, der Gründer von JotSpot, etwas ausgefragt und über Google ausgequetscht. Wie Kraus techworld.nl zitiert wird, sei er froh, dass Google JotSpot gekauft habe, denn so wären die Jobs seiner 28 Mitarbeiter gesichert gewesen und das Risiko eines typischen StartUps verflogen.

Darüber hinaus habe sich der Gründer keine bessere Firma als Käufer vorstellen können. Google sei geradezu ein "Paradies für Nerds", wie Joe Kraus gesagt haben soll.

So munter die Aussage von Kraus auch klingt, sie hat dennoch einen etwas schalen Beigeschmack. Schließlich haben erst vor kurzem die Gründer des Social-Networks dodgeball Google vollkommen frustriert verlassen und sich über die mangelnde Weiterentwicklung ihres Projektes beklagt.

[Photo CC by duncandavidson]

Urheberrechtsfilter für YouTube bald fertig

Wie ZDNet schreibt, erklärte Eric Schmidt auf der Konferenz der National Association of Broadcasters, dass YouTube kurz davor sei ein Filtersystem einzuführen, das urheberrechtlich geschützes Material automatisch erkennt. Videos könnten also schnell als "Urheberrechtsverletzung" identifiziert und anschließend umgehend gelöscht werden.

Nachdem dieser Video-Filter namens "Claim your Content" schon seit langem angekündigt war, sei man laut Eric Schmidt nun kurz davor diesen "anschalten" zu können.

Schmidt äußerte sich weiterhin zu den kürzlichen Vorwürfen Microsofts, zur Übernahme von DoubleClick, indem er ein ironisches "Microsoft?" von sich gab und feststellte, dass die Vorwürfe grundfalsch wären.

dodgeball-Gründer verlassen Google

Ich gebe zu: Obwohl dodgeball zu Google gehört, habe ich mir dieses Social-Network für Mobilfunknutzer nie richtig angeschaut. Das mag daran liegen, dass man schon kurz nach seiner Übernahme im Mai 2005 so gut wie nichts mehr darüber hörte, was entweder daran lag, dass Google das Interesse verloren hat oder man dodgeball zu wenig Potential zu gestand.

Jedenfalls verlief sich das Projekt irgendwie im Sand und keiner interessierte sich mehr wirklich dafür. Selbst in der Wikipedia ist nur ein mehr als kläglicher Eintrag zu dodgeball zu finden.

Aus diesem Grunde entschlossen sich nun Dennis Crowley und Alex Rainert, die Gründer des mobilen Social-Network, Google zu verlassen - etwas das man nun wirklich nicht alle Tage hört.

"Die ganze Erfahrung war für uns unglaublich frustrierend - besonders als wir sie nicht überzeugen konnten, dass dodgeball es wert wäre weiterentwickelt zu werden und wir zusehen mussten wie andere StartUps Innovationen im Bereich mobile + social space voran brachten."

Dennis Crowley will sich nach seiner Kündigung nun area/code anschließen, wohingegen Alex Rainert bei IconNicholson als Creative Strategist anfangen will. Ob man von beiden also mal wieder ein eigenes großes Projekt erwarten darf, bleibt fraglich.

Falsche Löschaufforderungen: YouTube entfernt hunderte Videos

Ein australischer Teenager hatte am Wochenende bei YouTube für ziemlichen Aufruhr gesorgt. Im Namen des TV-Senders ABC (Australian Broadcasting Corporation) schickte der junge Australier eine Löschaufforderungen an YouTube und forderte Ausschnitte der Sendung "Chaser's War on Everything" umgehend zu entfernen.

Die Jungs von YouTube reagierten umgehend auf das Schreiben des 15jährigen aus Perth und löschten hunderte Clips, die das Urheberrecht des Fernsehsenders verletzen würden.

Wie sich allerdings herausstellte, handelte es sich bei der Löschaufforderungen nur um einen Scherz, den sich der Teenager erlaubt habe. ABC habe zu dem Tun des Jungen keine Verbindung und würde die Ausschnitte aus verschiedenen Sendungen gar als Werbung für ihr Programm sehen.

[via Mashable]

Montag, 16. April 2007

Deal mit Clear Channel bestätigt

Nachdem die New York Times schon vorab über den Deal zwischen Google und Clear Channel berichtete, wurde die Kooperation heute offiziell bestätigt. Die Werbeform die Google über die Radiosender des Rundfunkgiganten verbreiten wird, nennt sich übrigens "Google™ Audio Ads".

"...es ist ein Meilenstein für uns. Diese neue Kooperation mit der führenden US-Radiogruppe gibt unseren Kunden einen garantierten Zugriff auf die führenden AM- und FM-Radiostationen in den ganzen USA und macht es weit einfacher für sie ihre Zielgruppe mit Radiowerbung zu erreichen."

Meinungen und Analysen zur DoubleClick-Übernahme - Eine Liste

GigaOm - Why Google bought DoubleClick

Handelsblatt - Google in Verteidigungsnöten

ZDNet - Why Google will NOT rule the world!

WebProNews - Has Google Crossed the Line?

MarkHopwood - Google bought Doubleclick ... why?

Microsoft nimmt riesiges Data Center in Betrieb

Nachdem in den letzten Jahren Google wie wahnsinnig, überall in den USA Data Center und Serverfarmen errichtet hat, zog Microsoft nun nach - allerdings eine Nummer größer. Nahe dem verschlafenen Städtchen Quincy (knapp 5.000 Einwohner), Washington hat der Softwareriese das derzeit größte Data Center überhaupt hochgezogen. Laut Silicon.com habe es die Fläche von 7 Fußballfeldern und zeige so die übermächtige Ambition Microsoft's wieder eine wichtigere Rolle im Web spielen zu wollen.

Heute - am Montag - soll das riesige Rechenzentrum in Betrieb genommen werden. Mehrere tausend Computer sollen dann ihre Arbeit aufnehmen und mit 48 Megawatt soviel Strom verbrauchen, wie 40.000 Eigenheime.

Neben Microsoft haben auch Yahoo!, Sabey Corperation, und Ask.com Projekte in der Umgebung von Quincy laufen. Hauptgrund für die Baulust ist das freie und billige Land und der kostengünstige Strom durch den Columbia River.

Update: Laut der englischen Wikipedia soll die Serverfarm von Microsoft knapp 150.000 Rechnern ein Zuhause bieten, und kann später auf bis zu 800.000 Rechner aufgestockt werden.

Gratulation zum 80ten, Papst Benedikt XVI.

Auch wenn ich nicht gläubig bin, so wünsche ich trotzdem unseren Papst Benedikt XVI. (aka Joseph Alois Ratzinger) alles Gute zum 80. Geburtstag.

Google verkauft Radiowerbung für Clear Channel

Laut der New York Times[2] hat Google einen Deal mit dem Radio-Riesen Clear Channel abgeschlossen, der über 1.200 Radiosender in den USA unterhält. Google sollen insgesamt etwas unter 5 Prozent der kommerziell verwertbaren Sendezeit für 675 Radiostationen zu Verfügung gestellt, um diese über ein eigenes System an Werbekunden zu vermarkten.

Zunächst sollen hauptsächlich 30 Sekundenclips als mögliche Werbeform angeboten werden.

Der Deal soll über mehrere Jahre laufen und soll heute offiziell bestätigt werden.

Übernahme von DoubleClick: Konkurrenten fordern genaue Prüfung

Nach der Übernahme der Werbefirma DoubleClick durch Google haben sich nun die Konkurrenten zu Wort gemeldet, so das Wall Street Journal. Microsoft, AT&T, Time Warner als auch einige andere Firmen warnen, dass Google durch die letzte Akquisition eine Vormachtstellung im Bereich der Online-Werbung erreichen würde.

Aufgrund dessen, so Microsoft und Co., solle die Übernahme genaustes durch das Justice Department und die Federal Trade Commission geprüft werden. Man hofft, dass es zu einer Prüfung auf Grundlage des Sherman Antitrust Act komme, der eine Beschränkung des Marktes durch Monopolstellungen und Marktmacht verhindern soll.

Sonntag, 15. April 2007

Spamt Google?

Eine gewisse Sandy Kemsley aus Kanada meint, den Beweis zu haben, dass Google die Postanschriften seiner User weiter verkauft oder zumindest ungefragt weitergibt. In ihrem Photoalbum bei Flickr zeigt sie eine Werbebroschüre für ein sog. Internet Income Training, bei dem sie lernen könne, wie sie mit ebay, Yahoo!, Google und co. online Geld verdienen kann.

Geschickt worden sei die Briefsendung an die Adresse ihres Weinclubs. Und diese, so Sandy, sei nur bei Google Adsense in Zusammenhang mit ihrem Namen gelistet.


Als ich diesen postalische Werbung an diese Adresse bekam, da wusste ich das die Firma die "nichts Böses tut" meine Adresse und meinen Namen an den Drecksack verkauft hat, der dieses geschickt hat.

Wie dieser "Beweis" von Sandy zu bewerten ist, das wage ich derzeit noch nicht zu beurteilen. Aber seltsam, ist das auf jedenfalls schon, falls Sandys Adresse tatsächlich nur bei Google Adsense gelistet worden war und auch ihre anderen Aussagen wahrheitsgemäß sind.

[via googlified]

Photo (CC) by Sandy Kemsley.