Samstag, 28. April 2007

Google wegen Patentverletzung verklagt

Laut Courier-Journal soll Google wegen einer Patentverletzung durch den US-Softwareentwickler iLOR LLC verklagt worden sein. Dieser hält ein Patent auf so genannte "Veredelte Hyperlinks".

For instance, when the cursor is rolled over the link, the user gets a toolbar with options such as opening the link in a new window, opening the link with the window minimized, creating an icon that would allow the user to return or download files associated with the link for viewing later, according to iLor's patent.

Wie iLOR meint, sei dieses Patent durch Google genutzt worden, ohne eine Lizenz zu erwerben und Gebühren zu entrichten. Anschuldigungen, dass iLOR nur aus Googles Erfolg Gewinn schlagen will, wurde zurückgewiesen - das Patent sei schon vor Monaten eingereicht worden und stelle eine Erweiterung einer, schon im Jahr 2000 patentierten, Entwicklung dar.

Freitag, 27. April 2007

Google soll Links zu AACS-Keys löschen

Die Entwickler und Vertreter des Kopierschutzsystems AACS (darunter Intel, Microsoft und Disney) haben Google per Anwalt dazu aufgefordert Seiten aus dem Suchindex zu nehmen, welche AACS-Schlüssel für HD-DVDs für bereitstellen.

Insgesamt wurden, so Golem.de, 4 spezifische Seiten genannt, auf denen sich die Kombinationen aus einzelnen Buchstaben und Zahlen finden.

Um Rechtsstreitigkeiten aus den Weg zu gehen soll sich Google weiterhin dazu verpflichten derartige Seiten in Zukunft nicht mehr zu indexieren und in den Suchergebnissen aufzuführen.

Google Deutschland zensiert YouPorn

Wie ich gerade beim SEO Blog lese hat Google-Deutschland die Domain YouPorn.com zensiert. Sprich: Seiten die den Begriff enthalten werden normal angezeigt, allerdings die Domain/URL des Angebotes selbst wird nicht in den Suchresultaten gelistet.

Ein Grund für die Zensur könnte nicht nur der im urheberrechtlichen Sinne umstrittene (und zudem pornographische) Inhalt sein, sondern vor allem die Tatsache, dass es keine Alterabfrage gibt und das Angebot so Kinderleicht zu erreichen ist.

Google will Webseiten nach ihrer Geschichte bewerten

Auf ein interessantes Patent von Google ist Russell Shaw von ZDNet gestoßen. Es beschreibt wie eine Website in Bezug auf ihre Geschichte, also Veröffentlichungsdatum und Veränderung des Inhaltes gerankt werden könnte. Sprich: Google registriert wie sich eine Website nach ihrer ersten Indexierung verändert, erweitert und wie oft sie aktualisiert wird - dieses könnte die Suchengine bewerten lassen, wie aktuell die Website immer ist und wie hoch ihr Wert für den Nutzer sein könnte.

Weiterhin soll allerdings auch das Verhalten von Lins auf die Seiten stärker beachtet werden, und vor allem zu welchem Zeitpunkt diese gesetzt wurden.

Eine Seite wie die Wikipedia, deren Inahlt stets verändert und erweitert wird, wird von Google höher gerankt werden, als irgend ein alter und unveränderter Auszug aus einem Lexikon. Falls allerdings auch weit nach der Veröffentlichung auf eine Seite immer noch Links eingehen - etwa eine wissenschaftliche Abhandlung o.ä - wird Google diese Seite weiterhin hoch bewerten.

Vor allem für manche SEOs könnte ein derartiges Verfahren Probleme mit sich bringen. Nicht selten stößt man schließlich auf den ersten SERPs von Google auf Seiten, die nur aufgrund extremer Optimierung hoch gelistet werden aber vom Inhalt her seit langem keine Pflege mehr erfahren haben.

[via googlesystem]

YouTube: Videowerbung beschlossene Sache

Laut Red Herring sei die Entscheidung bei Google gefallen: Schon ab Sommer sollen in den Videos von "mehr als 1.000" Premiumanbietern (wahrscheinlich Lonlygirl 15 usw.) von YouTube Werbespots eingebunden werden. Wie diese letztlich aussehen werden, und ob sie am Anfang oder Ende der Clips erscheinen, ist noch unklar, da derzeit noch fleißig experimentiert und gebastelt wird.

Ich gehe mal stark davon aus, dass man den Werbespots wahrscheinlich nur selten über den Weg laufen wird, da nur ein geringer Teil des Angebots von YouTube von sog. Premiumanbietern gestellt wird. Auch schätze ich, dass die Länge der Werbespots hochstwahrscheinlich rechts kurz (etwa 5-15 Sekunden) ist, da diese die Nutzer sonst verärgern würden.

Donnerstag, 26. April 2007

Google: Altersabfrage für Südkorea

Wie auch schon manch andere Länder will nun auch Südkorea gegen frei zugängliche pornographische Inhalte im Netz vorgehen und etwa verschiedene Websites für die Bevölkerung sperren. Auch Google soll bei der Zensur mitmachen und für bestimmte Begriffe eine Altersabfrage einführen.

Ob diese Abfrage tatsächlich kommt ist bisher noch nicht klar, allerdings soll sich Google schon mit dem Kommunikationsministerium im Gerspräch befinden um eine angemessene Lösung für das Problem zu erörtern.

Heise.de

Matt Cutts zum Datenschutz Google

Kurz nachdem die Google Web History online ging, und somit die alte Search History ersetzte kamen erste sorgenvolle Fragen nach dem Datenschutz auf. Denn freilich ist es merkwürdig, wenn ein riesiges Unternehmen wie Google die Möglichkeit hat, alle jemals besuchten Webseiten eines Nutzers zu speichern - ein Missbrauch dieser Daten wäre einfach verheerend.

Matt Cutts, der seit langem für Google arbeitet, nahm nun Stellen und versucht Sorgen um die Daten auszuräumen. Laut ihm wären die Information bei Google besser aufgehoben, als irgendjemand anderem - von allen Suchmaschinen auf dem Markt würde Google mit den Daten über die Nutzer am vertrauenvollsten umgehen.

Meine kurze Antwort, nach 7 bis 8 Jahren bei Google, ist: Ich habe aus erster Hand erlebt wie sehr Google um die Privatsphäre der Nutzer bemüht ist. Ich glaube, wir treffen mehr Vorkehrungen und arbeiten mit mehr Sicherheitsmechanismen als alle anderen Suchmaschinen. Wie ich Google und dessen Respekt vor der Privatsphäre kenne, glaube ich dieses Feature unbesorgt nutzen zu können.

Falls man, so Matt Cutts, sich mit dem Tool jedoch nicht wohl fühlt und besorgt ist, dann sollte man es besser nicht nutzen.

Google rules the World

In einem Artikel des San Francisco Chronicle geht Verne Kopytoff auf die letzten großen Erfolge von Google, vor allem gegen Microsoft ein. So ist Google mit 528 Million Besuchern im März die mittlerweile meistbesuchte Internetseite der Welt, gegenüber 527 Millionen beim Softwareriesen aus Redmond. Auch in Sachen Markenwert musste MS eine Schelte einstecken, und Google den Thron der wertvollsten Marke überlassen.

Google wirbt bei China Telecom

Google hat einen weiteren wichtigen Schritt gen China getan, und will in Zukunft mit China Telecom kooperieren. Der Suchmaschinengigant soll laut Vertrag alsbald für über 400 Webseiten des chinesischen Internetanbieters Werbung bereitstellen und so die Online-Einnahmen des Unternehmens steigern.

Genaue finanzielle Aspekte des Übereinkommens sind nicht bekannt.

Mittwoch, 25. April 2007

Google wegen Suchergebnis verklagt

Wie Kevin Poulsen in seinem Blog bei Wired schreibt, hat eine Baufirma aus New Jersey "The Rip-Off Report" eine Seite für Firmenkritiken verklagt, da auf dieser ein Kunde kein gutes Haar an den Arbeiten des Unternehmens lässt. Doch dem nicht genug, hat das Unternehmen oder besser gesagt, dessen Geschäftsführer Raffi Arslanian, Google gleich mit verklagt, da die Kritik von 'Rip-Off' auf der ersten Seite, bei der Suche nachdem Namen der Baufirma auftaucht.

Zunächst hatte Raffi Arslanian, der Inhaber der Baufirma, 'Rip-Off' aufgefordert die Kritik von der Seite zu nehmen. Der Brief an den Rip-Off-Gründer, Ed Magedson, kam allerdings ungeöffnet zurück. Auch ein Anwaltsschreiben an Google, wonach das beanstandete Suchergebnis innerhalb von 10 Tagen aus dem Index verschwinden sollte, fand nicht wirklich Beachtung.

Aus diesem Grunde will Raffi Arslanian nun für den Schaden, der durch die Kritik und deren populäre Platzierung entstanden ist von beiden 'Verursachern' entschädigt werden. Weiterhin soll durch seine eingereichten Klagen erreicht werden, dass die unschöne Kritik für immer aus dem Netz verschwindet.

Im Gegensatz zu ähnlichen Fällen in deutschen Landen, wir die Baufirma laut Poulsen wohl wenig Aussicht auf Erfolg haben. Denn derartige Texte wie beim "The Rip-Off Report" werden ebenso wie Pornographie im Netz vom Communications Decency Act zum Großteil geschützt.

Wie böse ist Google?

"Don’t be evil!" ist wohl der bekannteste Slogen der Internet-Welt und auch der, der am meisten in Frage gestellt wird. Denn, ganz ehrlich, kann eine Firma auf lange Zeit gesehen, wirklich Grundgut sein und nichts einziges "Böses" tun? Und, was bedeutet eigentlich dieses "Sei nicht Böse!"?

Eben diese beiden Frage sind meines Erachtens wichtige Punkte um Google, gemessen an seinem Slogen aber auch allgemein einschätzen zu können.

Ich mag Google. Ich mag die Firma sogar sehr, seit dem ich vor vielen Jahren das erste mal ihre 'Website' besucht habe. Ich mochte das Qicki-Bunti-Logo und den sonst so asketischen Aufbau - die Leere - der Website, die im Gegensatz zu sonstigen Angeboten so schön gemütlich und ruhig wirkte.

Noch mehr mochte ich die Jungs von Google nachdem ich ihren Slogen "Don’t be evil!" kennen lernte. Ich fragte mich: Wer zum Teufel erlegt sich ein Motto wie "Don’t be evil!" auf? Entweder sind die von Google total bescheuert, oder einfach anders! Ich entschied mich für Letzteres, auch wenn ich heute manchen Entscheidungen von Google recht kritisch gegenüber stehe.

Aber zurück zu den beiden anfänglichen Fragen - als erstes allerdings zur Zweiten: Was bedeutet eigentlich "Sei nicht Böse!"?

Laut der Wikipedia ist "Das Böse" in der Philosophie das, was ethisch falsch ist, was abzulehnen und schlecht ist. Es ist also das Gegenteil des moralisch Guten. - Aha. Allerdings gibt's auch zu "Gut" keine genaue Definition, woraus folgt, dass auch "böse" nicht genau bestimmbar ist. Wir lernen also "böse sein" und "Böses tun" sind dehnbare Begriffen und mehr oder minder Auslegungssache.

Daraus folgt, dass auch die Googler das "Böse" oder besser gesagt das "nicht böse sein" (oder auch "Tu nichts Böses.") auslegen mussten. Wie Eric Schmidt mal sagte, "Evil, is whatever Sergey says is evil." - damit wär's wohl entschieden.

Leider wissen wir aber nicht was Sergey über's "Böse" sagt, weswegen wir uns nach unseren eigenen Maßstäben richten müssen.

Meiner Meinung nach würde "Don’t be evil!" bedeuten, dass eine Firma ihre moralischen und ethischen Grenzen absteckt und vermeidet Menschen, Nutzern, Mitarbeitern und Konkurrenten eklatanten Schaden zuzufügen. Darüber hinaus sollte man stets darauf bedacht sein, dass das Vertrauen das die Nutzer dem Unternehmen entgegen bringen geachtet, honoriert und gewürdigt wird - und natürlich gerechtfertigt ist. Weiterhin sollte man stets für Kritik offen sein - so unschön sie auch sein mag.

Kurz gesagt, eben ein Unternehmen, dass seine Konkurrenz, Kunden, Bedienstete und allgemeine ethische und moralische Grundsätze respektiert

Aber tut das Google auch? - Hiermit wären wir jetzt bei Punkt 2 oder 1, je nachdem wie man das sieht ;-)

Grundsätzlich möchte ich meine Frage mit 'Ja und Nein' beantworten. Im allgemeinen glaube ich, dass ich als Nutzer von Google respektiert werde, soweit es einem großen Unternehmen möglich ist. Zwar gibt's bei Google immer wieder kleine und große Ausrutscher was die Achtung, und den Respekt vor dem Kunden in Frage stellt - aber ich hoffe, dass sich Google diesen Fehlern annehmen wird. Wenn nämlich nicht, dann hat Google irgendwann ein böses Problem.

Was den Respekt vor der Konkurrenz angeht, da glaube ich, dass Google da keine Probleme hat. Google ist zwar mächtig und groß, aber vom Status eines Microsoft ist man in Mountain View doch noch ein weites Stück entfernt. Auch in Sachen Wettbewerb glaube ich, dass sich Google angemessen fair verhält - korrupte oder bösartige Schachzüge, wie bei einem gewissen Software-Riesen konnte ich noch nicht erkennen, auch wenn manchmal eine gewisse Dreistigkeit auszumachen war.

Dann, der Respekt vor den Angestellten. Ich glaube dazu muss man nicht allzu viel sagen, wenn man es mit dem besten Arbeitgeber der USA zu tun hat. Die Googler haben freie Kost, können in 20% ihrer Arbeitszeit ihre kreativen Ausschweifungen ausleben; von den Freizeitmöglichkeiten des Googleplex ganz zu schweigen. Leider allerdings muss man auch damit rechnen, dass nicht jeder bei Google das bekommt, was man sich erhofft oder verdient hat - bei all dem Rosa der Google-Brille darf man eben nicht vergessen: Google ist trotz allem immer noch ein annähernd 'normales' Unternehmen.

Was die ethischen und moralischen Grundsätze angeht, da wird es sehr schwierig. Ein Problem ist etwa, dass Google ein weltweit operierendes Unternehmen ist und - naja - andere Länder, andere Sitten, andere Regime, andere Freiheiten. Zensur gibt es überall, wenn auch nicht immer so ausgeprägt wie in China oder dem Iran - oder sonst wo. Wenn man als Unternehmen international erfolgreich sein will, dann muss man moralisch flexibel sein und sich den loaklen Gegebenheiten und Vorschriften anpassen oder (und das ist der schwierigere Weg) hart bleiben und sich auf langwierige Verhandlungen einlassen, so dass man sich mehr oder minder unangepasst ansiedeln kann. Ein letzter Weg hingegen wäre der, es sein zu lassen - und den Markt zu ignorieren.

Da ich verstehe, dass Google um langfristig erfolgreich zu sein, einen Markt wie China braucht, verstehe ich in gewissen Maße, dass man sich den Regeln und Vorschriften unterwarf. Aber gut, finde ich die selbst auferlegte Zensur natürlich nicht - ich finde es falsch. Und ich glaube, Google wird im gewissem Maße ebenso, Probleme mit der Akzeptanz der Situation haben - dennoch allerdings beschritt man den Weg auf den chinesischen Markt. Das ist es, was ich mit "moralisch flexibel" meinte.

... aber ist ein derartiges Verhalten auch "böse"? Ich weiß es nicht genau: Gut ist ist jedenfalls nicht.

Das Ganze hat etwas von Herr der Ringe, wo sich Saruman mit Sauron einlässt, da er nicht daran glaubt, dass die Streitkräfte Mittelerdes gegen den "dunklen Herrscher" gewinnen können.

Nun, wie ist Google letztlich in Bezug zum eigenen Slogan zu bewerten - wird man diesem gerecht?

Eine relativ schwierige Entscheidung. Aber ich glaube: Ja, im großen und ganzen wird Google dem "Don’t be evil!" gerecht, wenn natürlich auch nicht gänzlich. Hier und da sind freilich schon ein paar dunkle Schatten und hässliche Kratzer zu sehen, die man sich auf dem Weltmarkt zugezogen hat. Daher muss Google auch sehr vorsichtig sein und aufpassen, dass man sich weiterhin stark oder noch stärker an dem eigenen Motto orientiert und vor allem wieder stärker auf die User eingeht und aufmerksamer mit diesen verfährt.

Ein zweites Microsoft, so meine Ansicht, wird Google jedenfalls nicht werden.


[Pictures (CC) by Pathfinder Linden]

Homer Simpson nackt in Google Earth

Sehr lustiges Fundstück ;-)

direkter Link

[via GWB]

Dienstag, 24. April 2007

Google kooperiert mit dem American Institute of Architects

Google kooperiert zukünftig mit dem American Institute of Architects wodurch die Qualität und der Detailreichtum von Google noch weiter verbessert werden soll. Schon heute gibt es zwei neue Layer, die mehrere beeindruckende Gebäude in Google Earth einfügen.


"Als Präsident des American Institute of Architects, bin ich sehr froh unsere Kooperation mit dem Projekt Google Earth und die neuen Layer verkünden zu können, womit wir auch unser 150tes Jubiläum begehen.", schreibt R.K. Stewart im offiziellen GoogleBlog.


direkter Link

Unter den Gebäuden und neuen Konstruktionen in Google Earth befinden sich u.a. Brücken, Denkmäler, Parks und weitere Bauwerke welche für die amerikanische Bevölkerung von Bedeutung sind.

Neues Google Design testen

Schon seit einiger Zeit schraubt Google an einem neuen Design für die Suchergebnisseite, dass manch einer vielleicht sogar schon zu Gesicht bekam. Einen einfachen Weg dieses mal ausgiebig zu testen, hat Courtesy von Webbsnack entdeckt.

Hierzu geht ihr einfach auf google.com/ncr und kopiert diesen Code in die Adresszeile ...

javascript:document.cookie= "PREF=ID=fddb01133a87d314:LD=en:CR=2:TM=1177334998:LM=1177334998:GM=1:S=OOg0FEVzpPplxe9J; path=/; domain=.google.com";void(0);

... dann Enter drücken und mit Google nach einem Bergriff suchen. Schon solltet ihr das neue Design genießen können. Falls ihr Cookies aktiviert habt, bleibt euch das Design weiterhin erhalten - dementsprechend, wenn ihr es nicht weiter nutzen wollt, einfach die Cookies von Google löschen.

Ich muss sagen: Mir gefällt das neue Design recht gut. Der Aufbau ist clever und Services wie Video, Mail und Maps sind nun viel leichter zugänglich und schneller zu erreichen. Auch das DropDown-Menü ist eine sehr gute, fast schon brillante Idee.

[via Googlesystem]

Virginia Tech dominiert Google

Überraschend ist die Feststellung von Google nun wirklich nicht: Der Google Zeitgeist wird diese Wochen von den Suchbegriffen "virginia tech", "Cho Seung-Hui" und vielen weiteren Phrasen zum Amoklauf in Blacksburg dominiert.


Das Massaker an 32 Studenten und Lehrern, an der Virginia Tech in Blacksburg am Montagmorgen veranlasste die Menschen über Google nach Informationen über die Einrichtung, die Entwicklung der Geschichte und den Amokläufer Cho Seung-Hui zu suchen. Später in dieser Woche erhielt die NBC News Zentrale in New York ein Paket, welches Cho's Manifest enthielt (...)

Der Zeitgeist

1.virginia tech
2.Cho Seung-Hui
3.boston marathon
4.420
5.nbc news
6.columbine
7.kate middleton
8.Ismail Ax
9.alec baldwin
10.shia labeouf

Marktanalyst : Das Google Phone kommt

Stuart Carlaw ein Marktanalyst hat sich in einem Interview mit Pressetext zu den Gerüchten um das GooglePhone geäußert und seine Meinung dazu abgegeben.

"Wo Rauch ist, gibt es meistens auch ein Feuer", meint ABI-Research-Analyst Stuart Carlaw, "Die zum Teil recht konkreten Hinweise bezüglich Funktionsumfang und Hersteller lassen darauf schließen, dass das Google Phone früher oder später kommen wird"

Wie der Marktanalyst weiter erklärt, könne Google eine der etliche Nischen nutzen, die sich im Handy- und Telefoniebereich gebildet haben. Aus diesem Grund könne Google auch etablierten Anbietern wie Nokia, Sony Ericsson und Motorola nicht wirklich in die Quere kommen, sondern gemeinsam mit diesen existieren - da sie einfach eine unterschiedliche Klientel versorgen.

Montag, 23. April 2007

Mit Adsense gegen Malware

Eine interessante Möglichkeit die Google-Ads und Adwords zu nutzen, haben die Jungs von TorrentFreak entdeckt. Um vor, mit Spy- und Malware versuchten, Bittorrent-Clients zu warnen, starteten sie - just for fun - auf den Seiten der Anbieter Bitroll, Torrent101 und Torrentq eine Adwords-Kampagne.

Statt allerdings 'einfache Werbung' anzuzeigen, schalteten sie einen Banner, der davor warnte, dass die Software der jeweiligen Clients Malware enthalte. Laut den TorrentFreaks wären ihre Banner in 4 Tagen knapp 20.000 Mal angezeigt worden und die CTR sei überwältigend gewesen.

[via digg]

Gott, besser als Google?



[Photo (CC) by dcancel]

[via googlified]

Sonntag, 22. April 2007

Google Doodle: Earth Day 2007


Wie jedes Jahr gibt's auch zum diesjährigen Earth Day, also den Tag der Erde, ein Google Doodle.

Der Earth Day soll an Probleme wie den Klima Wandel, die Ausbeutung von Rohstoffen und eben die allmähliche Zerstörung der Erde erinnern und die Bewohner des Planeten dazu anregen über diese Thematik nachzudenken.

YouTube will Nutzerdaten sammeln

Nachdem schon die Web History für einigen Datenschutz-Unmut in so manchen Blogs sorgte und besorgte Datenschutzgruppen gegen den DoubleClick-Deal vorgehen, könnte sich Google nun die nächste Schelte einfangen. Denn wie Heise.de berichtet, plant Googles Videoportal YouTube in Zukunft verstärkt Nutzerdaten zusammeln.

Mit deren Hilfe will man herausfinden welche potentielle Zielgruppe sich auf YouTube bewegt. Und basierend auf diesem Wissen könnten Werber gezielt Kampagnen starten, die eine "authentische Verbindung" zu den YouTubern bieten.

Laut der Marketingfrau des Videoportals, Suzie Reider, sei YouTube keinesfalls ein Kindergarten, soviel stehe fest. Derzeitigen Schätzungen zufolge wären 60% der Nutzer 35 und älter - und demzufolge eine relativ kaufstarke Schicht.