Samstag, 9. Juni 2007

Street View: Google reagiert

Wie es aussieht hat Google mittlerweile die Bedenken der User in Bezug auf Google Street View ernst genommen und reagiert. Mehrere Aufnahmen sind aus Google Maps verschwunden und lassen nur noch die Nachricht "This Image is no longer available" auf ihre einstige Existenz hinweisen.

Unter anderem ist etwa das bekannte Tanga-Bild verschwunden, dass bei Digg, in etlichen Foren und Linklisten die Runde machte.

Weiterhin bietet Google derweil auch einen Meldeservice für die Street View-Aufnahmen. Über den Links "Report inappropriate image" können Betroffene "anstößige", "Persönlichkeitsrechte verletzende" und "besorgniserregend" Bilder bei Google anzeigen.

Dass diese Vorkehrungen und Maßnahmen die Sorge von Datenschützern eindämmen werden ist allerdings nicht anzunehmen.

Google fordert bessere Einwanderungspolitik

Google versucht stets die Besten der Besten zu rekrutieren. Dass es dabei nicht ausbleibt, auch außerhalb der USA nach Arbeitskräften zu suchen sollte klar sein. Doch Google hat nun, wie wahrscheinlich auch andere Firmen, ein Problem: Die Einwanderungspolitik der USA ist recht strikt und die Vergabe von Arbeitsvisa relativ gering.

Nun forderte Googles Personalchef Laszlo Bock deshalb den Einwanderungsausschuss des US-Repräsentantenhauses dazu auf, die bisherigen Praktiken zu überdenken. Die Einwanderungspolitik der Vereinigten Staaten würde einer technologiegetriebenen Volkswirtschaft nicht gerecht werden und Unternehmen bei der Suche und Gewinnung von qualifizierten Arbeitskräften zu stark einschränken.

[via]

Donnerstag, 7. Juni 2007

YouTube: Neue Embedded Player!

Einige werden es sicherlich schon bemerkt habe: YouTube hat mal wieder an seinem Embedded Player geschraubt, so, dass nun jedes mal (nach dem Starten des Videos) wenn man mit dem Mauspfeil die Fläche des Players streift, mitten im Bild, "Related Videos" aufpoppen. Ergänzt wird das ganze durch jeweils einen fetten Pfeil an der linken und rechten Seite.


It's fun to play with and lets you discover new, related videos without leaving your site. Just hover over the video after pressing "play" and watch the magic unfold...

Bisher scheinen die Meinungen über dieses Feature gespalten, was sich auch in den Kommentaren des YouTube-Blogs niederschlug, aus dem – wie manche meinen – so einige Kommentare verschwunden sind.

Ich persönlich finde das "Related Videos"-Feature ebenfalls total störend und unnötig. Jedes mal, wenn man versehentlich über den Player kommt poppt diese, zweifellos nette gemeinte, aber total nervige Leiste auf und verdeckt einen nicht gerade geringen Teil des Videos.

YouTube, das ganze war eine übelst schlechte Idee!

Allerdings gibt’s einen Weg das ganze abzuschalten: einfach den Parameter "rel=0" an die Adresse des Videos anhängen. Schon ist das Feature abgeschaltet.

Weitere Klagen gegen YouTube!

In Sachen Copyright-Verletzung scheint's in nächster Zeit keine Möglichkeit zum Aufatmen für YouTube zu geben. So haben sich nun unter anderem die zwei französischen Sportverbände Ligue de Football Professionne und Fédération Française de Tennis der Klage der englischen Premier League angeschlossen.

Doch dem nicht genug, hat sich gestern auch das Musik- und Medienlabel Cherry Lane Music Publishing zu Wort gemeldet und erklärt, dass man ebenfalls die Klage der Sportverbände unterstützen wolle. Das Label hält unter anderem die Rechte an den Liedern des King of Rock 'n' Roll Elvis Presley und den Black Eyed Peas.

Wie ein Sprecher der Premier League gegenüber dem Guardian gesagt hatte, sollen die neuen Unterstützer nur die Spitze des Opfer-Eisberges sein. Auch die Fußball-Bundesliga, so wurde angedeutet, sei wahrscheinlich interessiert sich den Klagenden anzuschließen.

Mittwoch, 6. Juni 2007

McAfee-Studie: Google ziemlich sicher


Laut einer Studie des Virenexperten McAfee sind durchschnittlich 4.0% aller Suchergebnisse der 5 führenden Suchmaschinen - Google, Yahoo!, MSN-Suche, AOL, Ask.com - potentiell gefährlich. Sie verlinkten etwa zu Webseiten die Viren, Trojanern, Spyware, Spam und Exploits enthalten.

Im einzelnen enthalten die Standardsuchergebnisse bei AOL 2.9%, Google 3.4%, Ask 3.5%, MSN-Suche 4.2% und Yahoo! 5.4% potentiell gefährliche Seiten. Hiermit erweist sich Yahoo! als "riskanteste" Suchmaschine, wobei sich Google derzeit auf einem guten zweiten Platz wägen kann.

Insgesamt soll sich die Anzahl dubioser Seiten im Index der einzelnen Suchmaschinen verringert und damit verbessert haben. Auch bei den gesponserten Links und Werbeanzeigen der der Suchtools soll sich die Gefahr, auf einer gefährlichen Seite zu laden deutlich gemindert haben – wobei hier die Menge der dubiosen Angebote hier deutlich höher als bei den Standardsuchergebnissen ist.

Als die riskantesten Kategorien haben sich übrigens die Suchen nach digitaler Music (bsp. "Aguilera Music free"), "Tech Toys" (bsp. "cool Gadgets"), "To Do Online" (bsp. "play Poker online" erwiesen. Als gefährlichste Keywords finden sich dagegen Begriffe aus dem Bereich Filsharing. Knapp 46% der Ergebnisse für "bearshare" sind etwa als riskant einzuschätzen und bei "limewire" und "kazaa" sieht es nicht gerade besser aus.

[via]

Google übernimmt PeakStream


Laut The Register hat Google das Unternehmen PeakStream aufgekauft, dass sich auf darauf spezialisierte mittels Software "next generation of high performance computing" zu ermöglichen. Sprich: Es entwickelt Programme welche eine optimale Ausnutzung der Rechenkraft von Multi-Core-CPUs erlauben.

Genau das richtige also, für die Google Data-Center, wenn ich mich nicht täusche.

Über den Preis für das 2005 gegründete Unternehmen ist bisher noch nichts bekannt.

Dienstag, 5. Juni 2007

Wo liegt Google-Land?

Nachdem es nun schon eine Karte vom Internet und der Blogosphäre gibt, wird das ganze nun durch Philipp mit einer Karte von Google-Land ergänzt. Einfach genial und gut ausschauen tut's auch noch ;-)

Ask.com überarbeitet

Heute ging eine neue und überarbeitete Version von Ask.com online. Diese nennt sich Ask 3D, wobei 3D die 3 Dimensionen einer Internet-Suche und die Darstellung der Ergebnisse in drei Bereichen repräsentieren soll. Die neue Aufteilung und Struktur von Ask soll alle relevaten Informationen auf einer Seite darstellen, so dass man schneller suchen und finden kann, was man will.

So werden außer den Standard-Ergebnissen auch Treffer aus den Bereichen: Bild, Video, Foto, Blogs usw. angezeigt.

Google in Tel Aviv

Schon vor längerer Zeit hatte Google die Eröffnung einer Außenstelle im israelischen Tel Aviv angekündigt. Nun war es soweit – Hierzu hatte Google auch einige bekannte Blogger der Umgebung eingeladen und hat sie fleißig photographieren lassen.

Bilder des neuen Google-Center könnt ihr hier und hier finden.

[via]

Montag, 4. Juni 2007

YouTube sponsert Rocketboom

Wie newteevee schreibt, will YouTube die bekannte Video-Show Rocketboom (so etwas wie Ehrensenf auf englisch) sponsern. Die Sendung ist in den USA relativ erfolgreich und soll nun durch abwechselnde Finanziers am Leben erhalten werden.


I'm extremely proud to kick off this Monday with YouTube as our first sponsor. Regarding the broad topic of "video online", in my personal opinion, there is not a single other group in the world that has done more to democratize the moving image. We finally got a Rocketboom YouTube account up and running as well. It's amazing to think we have made it this far without any flash distributions. YouTube will make Rocketboom much easier to share, obviously.

Street View: Google sieht zu viel!


In den vergangenen Tagen gab es im Internet heftige Diskussionen um Google Street View, einem Service mit welchem man virtuelle Fahrten durch etliche Straßen der USA unternehmen kann. An sich ist das ganze eine Tolle Sache. Doch nachdem erste, zweifelsohne lustige Bilder die Runde machten, auf denen etwa ein Mann zu sehen ist, der aus einem StripClub kommt oder ein Teenager der am Straßenrand pinkelt ... machten sich die ersten ernsthafte Gedanken.

Ich weiß leider nicht wie das in den USA geregelt ist, aber zumindest in Deutschland gibt es das Recht am eigenen Bild. Dieses sichert mir die Entscheidung darüber, wie, wann, wo und ob überhaupt ein Bild von mir veröffentlicht wird. Ausgenommen sind nur Personen im öffentlichen Interesse und Personen der Zeitgeschichte.

Falls also Google Street View in Deutschland ankommen sollte, dann könnte dieses Google durchaus Probleme bereiten. Schließlich werden es nicht alle Personen gut finden, wenn sie photographiert werden, wenn sie auf den Bus warten, durch die Stadt schlendern oder gerade ein Sonnenbad nehmen.

Doch es ist ja nicht nur so, dass man auf öffentlichen Straßen und Plätzen photographiert wird. Nein, auch in Fenster kann Googles Kamera auch schauen. So sorgte erst kürzlich die Geschichte einer Frau für Aufregung, die meinte, dass Google ihre Katze photographiert habe, während diese auf dem Fensterbrett ihrer Wohnung saß. Die Möglichkeit in fremde Wohnung zu spähen ist also durchaus vorhanden und dieses wird den Datenschützern sicherlich gar nicht gefallen.

Dass Google Street View ein nettes Feature ist, dass wird keiner bestreiten können. Doch im gewissem Maße sieht Google hiermit schon etwas zu viel.