Samstag, 28. Juli 2007

Street View: Die Invasion hat begonnen!



Offensichtlich hat die Street View-Flotte von Google seinen Betrieb aufgenommen. Laut Gizmodo wurden nämlich überall in den USA, die mit Kameras bestückten, Chevy Cobalts, VW Beetles und Vans gesichtet, die die Straßen und Umgebung dokumentieren. Glücklicherweise haben es einige geschafft, die Street View Cars ihrerseits abzulichten, so dass es nun eine ganze Galerie der Google Invasion gibt.

Picture (CC) by Andy Carvin

YouTube: Urheberrechtsfilter könnte im September starten!

Schon seit langem hat Google einen Urheberrechtsfilter für YouTube angekündigt, mit dem man den Urheberrechtsverletzungen und damit dem Wehklagen der Industrie zu Leibe rücken will.

Dieser Filter, so habe ich schon vor einiger Zeit geschrieben, soll auf einem recht simplen Prinzip beruhen: YouTube bekommt von Labels, Medienkonzernen etc. Material zur Verfügung gestellt, welches per Software mit hochgeladenen Videos abgeglichen wird. Falls der Filter an verschiedenen Schlüsselstellen Gemeinsamkeiten mit dem Referenzmaterial findet, wird das Video gesperrt.

Laut der PCWorld, hat ein Anwalt von Google im Viacom-Prozess - am Freitag - nun angegeben, dass man sehr intensiv an der so genannten "Fingerprint Technology" arbeite und sie schon im Herbst zum Einsatz kommen kann. Als Startmonat könnte sogar September in Frage kommen, wenn alles gut läuft.

"Wir hoffen das wir die Testphase abschließen können und die Technologie im Herbst bereitsteht, allerdings ist dieses eine der kompliziertesten technischen Unternehmungen, die wir jemals angegangen sind", so später ein Sprecher von YouTube, " (...) wie aber bei allen hochkomplizierten Technologien ist es schwierig ein spezifisches Startdatum anzugeben."

Freitag, 27. Juli 2007

Microsoft rüstet gegen Google: Internet Services Research Center gegründet!

Microsoft scheint ernst zu machen. Die Redmonder wollen Google ans Leder und haben nun eine neue Forschungsgruppe gegründet. Das Internet Services Research Center (ISRC) ist als Teil von Microsoft Research organisiert und soll insbesondere mit MSN eng zusammenarbeiten.

Meiner bescheideneren Meinung nach, muss man von MS in Zukunft noch einiges erwarten. Zumindest lässt "Internet Services Research" vermuten, dass man in Redmond ebenfalls auf Online-Tools ala Google Reader, Docs & Spreadsheets und Calendar setzten will.

Weiterhin hat Microsoft auch einen Online-Marktplatz für Werbeanzeigen aufgekauft. Die AdECN Exchange genannte Plattform bietet die Möglichkeit einfach Banner, Anzeigen und andere Werbeformen in Werbenetzwerken zur organisieren und zu verkaufen.

Häufige Suchanfragen in GoogleMaps

In Google Maps werden seit kurzem in verschiedenen Orten häufige Suchanfragen angezeigt. So etwa in Washington: Monument, White House, Dulles Airport, National Zoo usw.

[via GoogleSystem]

Donnerstag, 26. Juli 2007

Google Book Search Car



Gerade bei Flickr gefunden: Das Google Book Search Car. Das Bildchen wurde damals auf der BookExpo 2006 gemacht.


Picture (CC) by clarissa~

Werbung auf Digg: Microsoft löst Google ab

Eigentlich war ich überzeugt, dass Kevin Rose seine Abneigung gegenüber Microsoft hegt. Vielleicht stimmt das ja auch, aber trotzdem hat sich seine Social News-Seite Digg.com von Google verabschiedet und lässt sich in Zukunft durch Microsoft vermarkten. Der Vertrag wurde auf einen Zeitraum von 3 Jahren angesetzt – eine nicht gerade kurze Zeit in dieser Branche.

Die Digg-User nahmen die Nachricht mit ziemlich gemischten Gefühlen entgegen. Während einige Microsoft als das "BÖSE" bezeichneten, warfen andere mit Links zu AdBlockern um sich. Und wieder andere hingegen beglückwünschten Digg zum Deal.

Die spinnen, die Googler: Promoting Gmail!



Das Gmail-Team von Google hat dazu aufgerufen, ein Promoting-Video für GMail zu erstellen. In diesem soll auf lustigen und kreativen Weg die Zustellung einer "E-Mail" funktioniert. Klingt lustig und ist es auch, denn die Googler haben gleich ein feistes Beispiel dazu beigelegt.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Google fordert: T-Shirt statt Krawatte

T-Shirt statt Smoking und Krawatte, das fordert Googles Datenschutzbeauftragter, Peter Fleischer, da Krawatten das Blut vom Hirn abschneiden. Und sowieso, so schrieb der Googler an die Financial Times, agieren die schmucken Halsbinder als eine Art Tarnung, welche untrainierte Körper, lasche Schultern und die vorstehende Wampe verbergen soll.

Männer sollten die Businessklamotten ablegen und lieber T-Shirts zur Arbeit tragen. Schließlich wolle man ja auch wissen, ob sich der Geschäftspartner und Kollege fit hält.

Wie sollte man jemanden in Geschäftsangelegenheiten trauen, der sogar seinen eigenen Körper misshandelt?
Der Brief von Peter Fleischer war ein Leserbrief zu einen kürzlichen Artikel der FT, in dem die Krawatte als unverzichtbares Kleidungsstück im Businessbereich gepriesen wurde. Dieses bestätigt mal wieder, dass bei Google scheinbar manches einfach anders läuft.

Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung kritisiert Google

Heute hat der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung einen offenen Brief veröffentlicht, welcher an Google gerichtet ist. In diesem wird vor allem der Datenhunger der Suchmaschine angesprochen und kritisiert. So werde Suche und IP-Adresse gespeichert, was es möglich mache, jeden Klick und jede Sucheingabe eines Nutzers über Monate hinweg personenbezogen nachzuvollziehen.

Die angekündigte Anonymisieren der gesammelten Daten nach 18 bis 24 Monaten sei vollkommen unzureichend und die massenhafte Speicherung personenbezogener Daten sowohl nach deutschem als auch europäischem Recht verboten. Begrüßt wird hingegen, dass Google sich gegen die Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten in Europa ausgesprochen hatte.

Der Arbeitskreis fordert Google nachdrücklich auf, seine personenbeziehbare Erfassung des Verhaltens unzähliger rechtmäßig handelnder Nutzer sofort zu beenden. Eine anonyme Nutzungsmöglichkeit der Google-Dienste, wie sie das Konkurrenzunternehmen Ask.com jetzt angekündigt hat, könnte dabei sogar Kunden für die Firma zurückgewinnen, die sich längst von ihr abgewandt haben. Einstweilen empfieht der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung sicherheitsbewussten Nutzern die europäische Metasuchmaschine Ixquick, die auf die Suchdaten Googles zugreift, personenbezogene Daten ihrer Nutzer aber nach spätestens 48 Stunden löscht.
Tatsächlich, so meine ich, wäre es durchweg positiv, wenn sich Google mehr für den Schutz der Nutzerdaten einsetzen würde. Oder diese – soweit als möglich – erst gar nicht erfasst. Schließlich wäre dieses sowohl gut für den Nutzer, als auch für Googles Ansehen.

Dienstag, 24. Juli 2007

Neue Design-Tests in Hong Kong und Taiwan



Momentan testet Google in Hong Kong und Taiwan einen neues Design-Konzept für die Google Startseite. Dieses steht in Verbindung mit iGoogle und ist mit verschiedenen Tools und Gadgets vorausgerüstet.

"Wir experimentieren derzeit mit drei neuen Arten von Homepages - z.b. in Korea, Taiwan und Hong Kong -, welche komplett verschiedenen von denen sind, die wir in den USA und Europa ausprobierten", so Sergey Brin in der PCWorld.

Mit den neuen Design-Experimenten will man vor allem den kulturellen Gegebenheiten und Erwartungen entgegen kommen. Asketische Design sind – im Gegensatz zu Europa und den USA – im asiatischen Raum nämlich wenig gefragt und werden entsprechend aufgenommen. Um aber vollends dem asiatischen Stile zu gefallen, müsste Google etwas mehr Farbe bekennen und sich vom weißen Image trennen. Dass dieses allerdings im verschwinden der typischen Google Startseite enden könnte, wie Google System spekuliert, mag ich nicht glauben.

Google will den Mobilfunkmarkt erobern!

Bin zwar etwas spät dran, aber besser als nie: Google geht in den Frontalangriff über. Wie die Jungs aus Mountain View ankündigten, wollen sie in einer Auktion um Mobilfunktsendefrequenzen im 700 Megahertz-Bereich mitbieten. Mindestens 4,6 Milliarden US-Dollar, so meinte man, würden sie auf den Tisch legen können.

Dass diese Ankündigung die Großen Mobilfunkanbieter der USA (AT&T und Verizon Wireless) erstmal geschockt hat, ist verständlich. Allerdings will Google das zu erwerbende Netz nicht selbst nutzen, sondern es kleinen Mobilfunk-Anbietern überlassen – falls sie mit Google kooperieren. Dieses würde die Arbeit für Google reduzieren aber gleichzeitig einen unermesslichen Endverbrauchermarkt erschließen.

Doch damit nicht genug. Google knüpft sein Gebot an bestimmte Bedingungen, die erfüllt werden sollen. Und diese würden einer weitgehenden Öffnung der technischen Standards entsprechen. So dürfen die Anbieter den Nutzer nicht unnötig einschränken, und etwa Hardware und Software vorschreiben. Jeder sollte herunterladen und nutzen können, was er will. Und darüber hinaus soll es Drittanbietern und Weiterverkäufern möglich sein, Ressourcen zu erwerben und zuverwerten.

Die Folgen eines Zuschlages für Google hätten gravierende Auswirkungen. Durch die weitgehende Netzöffnung wäre ein reger Wettbewerb möglich, wodurch die alt eingesessenen Platzhirsche stark leiden könnten. Vor allem die fehlenden Einschränkungen in Sachen Hard- und Software könnten etliche Anbieterwechsel heraufbeschwören.

Link-Tipp: 5 Gründe für ein GooglePhone

Beim GoogleWatchBlog hat Hans Kainz 5 Gründe zusammengesucht, warum es ein Google Phone geben wird/sollte.

FeedBurner wird in Adsense integriert

Steve Olechowski, einer der FeedBurner-Gründer, schreibt in seinem Blog, dass man derzeit daran arbeite, Feedburner enger mit Google zu verschweißen. Auch er sei nun ein Googler und nutze nun auch die Google Tools für seine Arbeit, welche er nicht mehr missen möchte.

Darüber hinaus werde versucht FeedBurner in Adsense zu integrieren.

Montag, 23. Juli 2007

Google Earth hilft argentinischen Behörden

Offensichtlich dienen Google Maps und Google Earth nicht nur zum Kundenfang, sondern helfen auch den Behörden bei ihrer Arbeit. Laut 20min nutzen etwa die Ämter der argentinischen Provinz Buenos Aires die kostenfreien Tools um Steuersündern auf die Spur zu kommen.

In dem südamerikanischen Staat ist's nämlich Gang und Gabe, einfach mal das Grundstück auf dem Papier zu verkleinern, um einige Peso zu sparen. Nun allerdings kann per Google Maps und Google Earth leicht überprüft werden, ob ein Hausbesitzer bei den Angaben etwas zu sehr untertrieben hat.

[via seekxl]

Die Wunder von Dubai – bei Google Earth

Ich geb's ja zu, ich bin ein riesiger Dubai-Fan. Ich finde es einfach beeindruckend, was dort alles in diesem kleinen Emirat einsteht und in welchen Dimensionen dort unten gedacht wird. Irgendwann, wenn das Burj Dubai und einige andere wahnsinnige Projekte fertig gestellt sind, will ich mir das alles mal live anschauen.

Bis dahin aber, werde ich mich damit zu Frieden geben, mir alles aus der Ferne anzuschauen.

Ein paar der jetzigen und noch zubauenden Wunderwerke hab ich, samt Links zu Google Maps/Earth, mal zusammengesucht.

Burj Dubai


Das Burj Dubaj (dt. Turm von Dubai) ist zwar derzeit noch im Bau, ist aber trotzdem schon das höchste Gebäude der Welt. Vor kurzem erst hatte man nämlich die 509 Meter Höhe des Taipei 101 überholt und somit den Titel "Höchster Wolkenkratzer der Welt" an sich gerissen.

Wie hoch das Burj Dubai letztlich werden soll ist noch geheim. Allerdings wird eine Endhöhe von 808–1.011 Meter veranschlagt, wodurch es zum höchsten Bauwerk der Welt, dem höchsten freistehenden Bauwerk, dem Bauwerk mit der höchsten genutzten Etage, dem Bauwerk mit dem höchsten Dach und dem Bauwerk mit der höchsten Aussichtsplattform werden würde.

Google Maps: --- Klick ---
Google Earth: --- Overlay Klick ---

Al Burj


Al Burj (dt. der Turm) ist der Konkurrent im eigenen Lager. Ebenfalls in Dubai, genauer auf der Dubai Waterfront, soll er das Burj Dubai in wenigen Jahren überragen und dessen Titel an sich reisen.

Nach der Planung von Al Nakheel Properties wird das Al Burj nach seiner Fertigstellung (angesetzt für das Jahr 2010) eine Gesamthöhe von 1.500 Metern erreichen. Baubeginn ist für Ende 2007 vorgesehen.

Google Maps: --- Klick ---



Dubai Waterfront


Die Dubai Waterfront ist ein Bauprojekt, das alles bisherige in den Schatten stellt. Ziel ist nämlich nichts geringeres, als die Küste von Dubai um ein Gebiet von 440 km² aufzustocken, welches knapp 400.000 Menschen ein Heim bieten soll. Gleichzeitig soll auf dem Sichelmond förmigen Gebilde das wohl modernste Stadtgebiet der Welt entstehen.

Geschmückt werden soll die Dubai Waterfront u.a. mit dem erwähnten Al Burj, etlichen kleineren Wolkenkratzern, Luxushotels, Wasserkanälen und Ressorts.

Google Maps: --- Klick ---



Palm Islands


Die drei künstlichen Inseln, welche derzeit für der Küste Dubais entstehen, sind die wohl bekanntesten Mega-Projekte der Vereinigten Arabischen Emirate. Das mag höchstwahrscheinlich daran gelegen sein, dass sie gerne als das 8. Weltwunder bezeichnet und dementsprechend gut vermarktetet werden.

Die drei Inseln tragen die poethischen Namen Palm Jumeirah, Palm Jebel Ali und Palm Deira. Die kleinste Insel, Palm Jumeirah, ist schon größtenteils fertig gestellt und muss nur noch einen kleinen Feinschliff erhalten. Die Palm Jebel Ali dagegen befindet sich noch im Bau und die letzte der drei Insel, Palm Deira, soll erst im Jahr 2015 fertig gestellt werden – wobei diese letztlich größer sein wird als Paris.

Google Maps: --- Klick, Klick und Klick ---
Google Earth: --- Overlays Klick ---


The World


The World ist ein weiteres Projekt in Dubai, eine künstliche Inselwelt zu errichten. Allerdings soll dieses die Palm Inslands in Sachen Wow-Effekt und Größe noch einmal toppen. Insgesamt 300 kleine Inseln sollen enstehen, welche in Form einer Weltkarte angelegt werden.

Wie es heißt, soll aber nicht jeder mit Geld eine der Inseln kaufen können. Stattdessen soll der potentielle Eigentümer für die Nutzung der Insel ein Konzept vorlegen oder er muss dem Scheich Muhammed bin Raschid Al Maktum gefallen, welcher alleinig den Kauf absegnen darf. Als potentielle Inhaber einiger Inseln werden u.a. Michael Schumacher, der Milliardär Richard Branson, Vijay Singh und David Beckham gehandelt.

Google Maps: --- Klick ---
Google Earth: --- Overlays Klick ---

Dubailand


Nicht weniger als der aufwendigste Vergnügungspark der Welt soll es werden, das Dubailand. Doch eigentlich beschreibt das Wort "Vergnügungspark" das Gesamtkonzept nur oberflächlich, denn Dubailand soll neben Museen, verschiedenen Themenparks, einem Wasserpark, einem Sportkomplex auch einen künstlichen Regenwald, Wüstensafaris und das größten Einkaufszentren der Welt, die Mall of Arabia, bieten. Darüber hinaus entstehen im Park auch die City of Arabia, eine Stadt für 30.000 bis 40.000 Einwohner und das Great Dubai Wheel, das größte Riesenrad der Welt.

Derzeit wird an der Mall of Arabia und der Infrastruktur des Parks gearbeitet. Die Fertigstellung des Dubailand wird für 2015 bis 2018 erwartet.

Google Maps: --- Klick ---
Google Earth: --- Klick ---


Hydropolis



Hochgeladen von Top-Notch112

Das Hydropolis soll ein wirklich einzigartiges Erlebnis bieten, nämlich eine luxuriöse Nacht, 20 m unter dem Meeresspiegel. Die Planer von Hydropolis (u.a. der Designer Joachim Hauser) beschreiben ihr Projekt als 10 Sterne Hotel unter Wasser, welches, nach seiner Fertigstellung mit 220 Zimmern, einem Kino, einem Spa und einem Shopping-Bereich aufwarten soll. Durch einen Verbindungstunnel soll das Hotel mit einer riesigen, organisch wirkenden, Landstation aus Glas und Stahl verbunden sein.

Derzeit, so sieht es allerdings aus, geht das Projekt nur langsam voran – der Eröffnungstermin war ursprünglich für 2006 veranschlagt worden.

Google Maps: --- Noch kein Link ---

Model Al Burj - Google SketshUp - by MAMA
Picture Burj Dubai - CC by elvis_payne
Picture Dubai Waterfront- Public Domain / CC by Markus Hoerl
Picture Palm Island - CC by twocentsworth
Picture The World - CC by cityh
Picture Dubailand - GNUFDL by ???