Freitag, 10. August 2007

Mehr Speicher von Google für Bares

Für die meisten sind die 2900 MB Speicher von GoogleMail (aka Gmail) mehr als genug und werden fast überhaupt nicht ausgenutzt. Auch Picasa bietet mit 1024 MB eine recht großzügig und dennoch kostenlose Bildablage.

Wem das alles aber nicht genug ist, der kann jetzt mehr bekommen. Im so genannten Shared Storage Programm kann man schnell und einfach den Speicherplatz aufstocken, welcher dann von allen beteiligten Google Diensten (derzeit eben GoogleMail und Picasa) gemeinsam genutzt wird.

Bezahlen kann man/muss per Check Out...



Wie ich gerade höre, deuten manche diesen neuen Google-Dienst als einen Vorboten des GDrive. Ob da allerdings was dran ist, wer weiß?

Übrigens: Kann es sein, dass die Speicherplatzangaben nicht ganz stimmig sind? Bei Picasa und GoogleMail nutze ich bestimmt mehr als 0% ;-)

Google wird nicht schwarz! Trotzdem ist man grün!

Seit einiger Zeit geistert das Gerücht durch's Netz und die Medien, dass eine schwarze (statt weiße) Google-Startseite enorm Energie sparen könnte. Google ist nun, wie man verkündet, dem Gerücht nachgegangen und musste feststellen, dass da nicht wirklich viel dran ist.

Grund ist, dass mittlerweile Fachbildschirme 75% des Marktes dominieren. Und bei diesen ist der Stromverbrauch fast unabhängig davon, ob sie eine weiße oder schwarze Fläche darstellen – in manchen Fällen kann die Darstellung von Schwarz den Energieverbrauch sogar noch erhöhen.

Nichtsdestoweniger, so die Googler, will man natürlich was für die Natur und das Klima tun und stürzt sich deshalb ins Climate Savers Computing. Dieses soll die Stromverschwenderei bis 2010 um knapp 50% senken.

Google Custom Search Blog wegen Spam gelöscht!



Es klingt schon fast zu komisch, um wahr zu sein: Nachdem Google erst kürzlich mein Blog wegen Spam-Verdacht lahm legte, hat Google dieses auch bei dem hauseigenen Custom Search Blog getan.

Aber von vorne: Am Dienstag hatte Philipp bemerkt, dass der Custom Search Blog von Google offenbar gehackt worden war. Er war auf das Standard-Layout zurück gestellt und mit einem offensichtlich nicht von Google stammenden Post versehen worden, während alle früheren Meldungen verschwunden waren. Doch Google bemerkte den Missstand und ließ den Blog wenig später wieder in altem Glanz erstrahlen.

Wie sich nun aber herausstellte, waren keine bösen Hacker der Grund für das Geschehen, sondern das "Blogger-Roboterprogramm", welches auch mich kürzlich als Spam erkannte und dementsprechend sperrte. Da Google allerdings nicht auf die Mitteilung über die Sperrung – im Blog - reagierte, lief die Frist ab und das Blog wurde automatisch gelöscht.

Als Folge dessen wurde die Adresse des Custom Search Blog öffentlich verfügbar und irgendjemand nahm die Chance wahr und riss sie sich unter den Nagel.

Um ehrlich zu sein: Ist schon irgendwie peinlich für Google. Erst wird das eigene Blog als Spam markiert und dann vergisst man auch noch, die Sperre aufzuheben. Als Entschuldigung könnte man höchstens anführen, dass die Sperrmitteilung nicht per Email versandt, sondern nur im Blog angezeigt wird.

Donnerstag, 9. August 2007

Urheber-"Spione" durchstöbern YouTube

Im September soll, laut der gegenwärtigen Planung, YouTubes Urheberrechtsfilter seine Arbeit aufnehmen. Viacom und einige andere Medienunternehmen scheinen der zukünftigen Technik allerdings nicht allzu viel Vertrauen entgegen zubringen und setzten derzeit lieber auf menschliche Spione.

So ist die Start Up Firma BayTSP von Viacom angeheuert worden, um YouTube nach Material zu durchforsten, welches die Rechte des Medienkonzerns verletzt. Wenn ein BayTSP-Mitarbeiter bei dem Videoportal fündig wird, dann sendet die Firma eine Mail an YouTube in welcher eine umgehende Sperrung und Löschung des entsprechenden Videos gefordert wird.

Bisher soll BayTSP über 100.000 Videos identifiziert haben, die Viacoms Rechte verletzten und auch im gegenwärtigen Prozess gegen Google angeführt werden.

[via wired]

Ein kurzes FeedBurner Fazit


Kürzlich hab ich meinen Feed, wie manche schon gemerkt haben, auf FeedBurner (kurz FB) umgestellt. Das ganze hatte mehrere Gründe:

1 – Ich wollte FB schon länger testen.
2 – Google hat FB aufgekauft – daher ist es Pflicht, FB zu testen.
3 – Ich hatte gerade genug Zeit, um die Umstellung abzuhandeln.

Was ist FeedBurner eigentlich?

Für diejenigen, die nicht wissen, was FeedBurner ist: FeedBurner ist ein Web Feed Management Provider. Das heißt, über FB kann man die Feeds seines Blogs (seiner Website, etc.) organisieren, verändern, erweitern und verschiedene Statistiken zu ihnen abfragen, die von Haus aus (etwa dem CMS) nicht möglich sind.

Anmeldung, Website, Bedienung etc.

Die Anmeldung bei FB geht recht schnell von der Hand: Username, Feed(s), Passwort, eben das übliche angeben und dann kann's schon losgehen. Dann noch bei Blogger (Blogspot) – oder dem entsprechenden CMS - die Feed-Umleitung aktivieren - und fertig ist's. Probleme gab's hierbei keine.

Nur, vielleicht geht’s manchen ähnlich, die Website von FeedBurner ist etwas unübersichtlich und wird bei mir (Firefox 2.x) fehlerhaft dargestellt, was nach einiger Zeit ziemlich nerven kann. In dem Optionspunkt "Sprachen" kann man FB auch auf Deutsch Beta umstellen. Das Beta trägt diese Option vollkommen zurecht, denn die meisten Übersetzungen sind mehr schlecht als recht und verwirren eher, als zu helfen - > meine Empfehlung: Nutzt Englisch. Das kommt besser.

Die Bedienung von FeedBurner ist recht simpel und geht einfach von der Hand. Gemanged werden die Feeds, wie sollte es anders sein, unter dem Punkt Meine Feeds (bzw. My Feeds). Hier werden die entsprechenden Feeds mit Abonnenten und Besuchern aufgeführt.

Mit einem Klickt kann man sich weitere Details anzeigen lassen ...

Statistiken, Optimierung, Publizieren etc.

Statistiken und Analysen gibt’s bei FeedBurner zu Hauff. Alleine die Analyse der Abonnenten ist schon Gold wert und kann sehr hilfreich sein. So erfährt man, auf welche Feedreader die Nutzer setzten und welchen Browser sie nutzen.

Weiter geht’s mit Live Hits: Dieses Tool verrät uns mit was und in welcher Zeit die letzten 25 Feed-Abrufe stattgefunden haben. Auch Robots und Crawler fließen hier mit ein.

Unter Item Use/Item Views kann man dagegen sehen, welche einzelnen Beiträge wie oft aufgerufen wurden. Das ist hilfreich um zu erfahren, was die Leser lesen wollen oder besonders interessant finden.

Als letzten, wichtigen Punkt haben wir Uncommon Uses: Dort werden "ungewöhnliche" bzw. unbekannte Arten aufgeführt, auf die euer Feed genutzt wird. Etwa wenn der Feed direkt in einen Blogs integriert (Content-Dieb) oder über einen unbekannten FeedReader abgerufen wird.

Fast noch umfangreicher als die Analyse- sind die die Optimierungsoptionen. Hier kann man etwa Bookmarks (Digg, del.icio.us usw.) und Bilder in den Feed einfließen lassen, auch diesen auch mit Geo-Tags versehen. Weiterhin bestehen die Möglichkeiten Titel und Beschreibung für den Feed zu erstellen, diesen zu kürzen, zu konvertieren (RSS 2.0, 1.0, Atom 2.0, Atom 1.0) und Links zu Amazon automatisch mit der Associates ID zu versehen. Bisher habe ich noch keine dieser Optionen genutzt, aber ich werde sicherlich so manches ausprobieren.

Wie man seinen Feed bewerben, oder auch schützen kann, das erfährt man unter Publicize. Hier wird man mit Optionen geradezu erschlagen: Man kann kleine "Werbebanner" generieren, Widgets basteln und die bekannten FeedCounter aktivieren. Darüber hinaus kann man seinen Feed mit einer CC-Lizenz versehen aber auch mit einem Passwort schützen, so dass nicht jeder ihn einfach nutzen kann.

Zu guter Letzt existiert natürlich auch die Option, Werbung in den eigenen Feed zu integrieren. Dieses ist allerdings (noch) nicht so einfach, wie etwa bei AdSense. Stattdessen muss man FeedBurner erst kontaktieren und den eigenen Feed vorschlagen. Dieser wird dann gemessen, gewogen und (wahrscheinlich) für gut befunden. Anschließend kann man im Menüpunkt Monetize die Werbung im Feed managen.

Fazit: Im Großen und Ganzen ist FeedBurner eine feine Sache, insbesondere wenn man halbwegs "professionell" und gerne bloggt. Man bekommt viele Funktionen geboten, die von großem Nutzen sind bzw. sein können und durchaus das Blogger-Leben vereinfachen.
Allerdings sollte man bei der Gestaltung noch etwas nacharbeiten und die Funktionen weniger verschachteln.

Googlig ist gut

Offensichtlich trägt Googles Firmenpolitik Früchte.
Wie US-Wirtschaftswissenschaftler Alex Edmans herausgefunden hat, scheinen auch immaterielle Unternehmenswerte starken Einfluss auf den Aktienkurs von Firmen zu haben. So etwa die Einstufung in der Liste der "100 US-Unternehmen mit den besten Arbeitsbedingungen" ... in denen Google auf Platz 1 rangiert.

Fazit: Je zufriedener die Mitarbeiter, umso besser der Aktienkurs.

[via Handelsblatt]

Google erklärt Datenschutz



Wenn Google mit etwas zu kämpfen hat, dann ist das die Kritik am Umgang Googles mit dem Datenschutz und den Informationen über die Nutzer. Um diesem nun zu begegnen, produziert Google eine kleine Video-Reihe, um aufzuzeigen, welche Daten gesammelt werden und vor allem, was mit diesen passiert.

Mittwoch, 8. August 2007

Kommentare in Google News – Ein Beispiel


Nochmal zu den Kommentaren in Google News: Das neue Feature ist schon in Benutzung und kann (ziemlich) vereinzelt schon angetroffen werden. Vor einige Minuten bin ich durch Zufall über eine der kommentierten Themen gestoßen.

In diesem Fall äußerst sich ein Dr. Malcolm John ziemlich ausführlich zu Pfizer's Zulassung für neue Aids-Tabletten.
Der Beitrag hat, wie man sieht, einen eigenen Permalink und kann entsprechend einfach verlinkt werden. Darüber hinaus wird angezeigt wie alt der Comment ist und auch die Website (bzw. ein Profil des fachkundigen Kommentators) wird mit einem Link bedacht.

Zuletzt wird noch ein Haftungsausschluss von Google angezeigt, in dem die Jungs aus Mountain View klarstellen, dass die Kommentare die Ansicht des entsprechenden Verfassers darstellen und nicht die der Google Inc.

Google News: Bald mit Kommentaren

Google News wird Web2.0 --- zumindest teilweise. Google hat im offiziellen Google News Blog angekündigt, dass man in Zukunft stärker mit mit den Lesern partizipieren und ihnen einfach mehr bieten will. Hierzu wird es möglich sein, Storys bei Google News zu kommentieren.

Natürlich, und das ist wohl verständlich, wird nicht jeder seinen Senf dazu geben können. Stattdessen will man auf einen bestimmten Teil der Leser und Parteien setzten: Jene, die etwa in der betreffenden Nachricht erwähnt werden oder eine professionelle Meinung abgeben können. Auf diese Weise können verschiedene Sichtweisen eines Geschehens dargestellt und quasi aus erster Hand publiziert werden.

Als Beispiel: Es könnte etwa ein Mitglied des Stadtrates von NewYork eine Erklärung zur schlechten Abfallbeseitigung abgeben oder ein Wirtschaftsexperte, den Anstieg der Google-Aktie kommentieren.

Our long-term vision is that any participant will be able to send in their comments, and we'll show them next to the articles about the story. Comments will be published in full, without any edits, but marked as "comments" so readers know it's the individual's perspective, rather than part of a journalist's report.

Google wird dieses Feature noch diese Woche in der US-Version an den Start bringen und – je nachdem, wie es sich entwickelt – weiter verfolgen.

Bisher habe ich noch Zweifel daran, ob das ganze so funktioniert, wie Google es sich vorstellt. Aber mal abwarten und Tee trinken.

Links und Lesenswertes ...

Dienstag, 7. August 2007

Google Custom Search Blog gehackt

Offenbar wurde der Google Custom Search Blog gehackt. Für kurze Zeit waren alle Posts, samt Blog-Skin verschwunden und durch einen einzigen Post worden. Mittlerweile hat Google allerdings wieder den Normalzustand hergestellt.

Google Custom Search, is the wonderful product from Google which many webmasters have been looking and dream for. It allows webmasters to create their own custom search engines to search only the sites he/she wants.

Also Google Custom Search is integrated with Ad-sense, which means make money while keeping users on your site for longer time with custom search engine.

I'll cover up more on this powerful tool very soon in my next blog.

Good Luck for all the Custom Search customers(??).

Cheers,
Srikanth
Dieses wäre nicht das erste Mal, dass ein Google Blog gehackt worden wäre. Vor einiger Zeit hatte es nämlich schon den Mac Blog von Google erwischt.

[via googlesystem]

Google Phone: OpenMoko als Grundlage?

Nachdem sich die Gerüchte um ein Google Phone nun wieder erhärtet haben, stehen natürlich weitere Spekulationen ins Haus. So etwa, auf welche Grundlage man beim Google Phone setzten will.

Wie Phoronix erfahren habe, könnte das Projekt OpenMoko die Basis-Technologie für Googles Handy-Projekt liefern. Zwar werde Google nicht das Neo1973-Mobiltelefon nutzen, dagegen soll man in Mountain View aber durchaus an der Open Source-Plattform des Projektes interessiert sein, um sie auf die eigene Hardware zu übertragen.

Ob an den Gerüchten etwas dran ist, das lässt sich derzeit nur schwer beurteilen. Falls Google aber tatsächlich auf eine weitgehend offene Plattform zurückgreift wäre das kauf verwunderlich.

Microsoft bastelt an Windows Seven

Windows Vista ist kaum auf dem Markt, da hat Microsoft schon die Arbeit am Nachfolger begonnen. So heisst's bei arstechnica, dass in Indien erste Anläufe zur Entwicklung des neuen Betriebssystems stattfinden und sogar ein Release-Termin würde schon angepeilt werden.

Laut Chip.de
soll Windows Seven zwischen 2009 und 2010 für den Markt bereit sein.

Bis dahin sind's nur noch wenige Jahre. Aber, nach meiner Meinung, wäre in diesem Zeit Raum eine Google OS durchaus noch drin.

YouTube Copyright-Klage: Weitere Kläger schließen sich an

Mittlerweile wird’s richtig düster. Wie die New York Times und Washington Post schreiben, haben sich weitere Parteien der Sammelklage gegen YouTube/Google angeschlossen. Bei den insgesamt 8 Klägern handelt es sich unter anderem um Mitglieder der National Music Publishers’ Association (NMPA) – darunter Songschreiber, Produzenten etc. -, die Rugby Football League, Finnish Football League Association und auch der Autor Daniel Quinn hat sich angeschlossen.

Wie die NMPA auf ihrer Website verkündet, sei man besorgt wie YouTube dem Urheberrecht begegnet. Aus diesem Grund schließe man sich der Klage an, um die Rechte der Publisher und Songschreiber, deren Werke auf YouTube ohne Genehmigung genutzt werden, zu schützen.

Die 1 Milliarde Dollar-Klage gegen YouTube und Google war bereits am 4. Mai 2007 von Viacom eingereicht worden, denen unter anderem MTV gehört. Ziel ist/war es feststellen zu lassen, dass Google für die Uploads der Nutzer verantwortlich zu machen ist und dementsprechend zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Montag, 6. August 2007

Google: Auf dem Weg zur Weltherrschaft?

Google hat es derzeit wirklich nicht leicht. Von allen Seiten wird auf den Suchmaschinengiganten geschossen: Copyright-Verstöße durch YouTube, Täuschung von Internetnutzern durch AdSense, verschiedene kleinere Klagen und nicht zuletzt der Aufkauf von DoubleClick, welcher immer mehr Gegner findet. Alles samt muss man derzeit im schönen Mountain View bewältigen.

"Google beherrscht die Hälfte des Online Anzeigen-Marktes. Und jetzt will man auch die andere Hälfte", bemängelt etwa Jeffrey Chester vom Center for Digital Democracy gegenüber der LA Times.

Dass sich Chester sorgt ist verständlich und er steht auch keineswegs alleine da. Etliche Datenschützer und Vertreter von Bürgerrechtsgruppen appellieren derzeit an Google selbst und die Regierung, den Aufkauf von DoubleClick nicht zuzulassen. Ihre Befürchtung: Ganz einfach, DoubleClick und Google würden gemeinsam über eine absurd große Datenmenge verfügen. Hierdurch könnten sie so ziemlich jeden Internetnutzer in ein Profile zwängen und gezielt mit Werbung belasten.

Oder wie die European Consumers' Organisation meinte: Nie zuvor hat eine einzige Firma derartige Möglichkeiten gehabt, Informationen darüber zu sammeln und auszuwerten, was ein Nutzer im Internet tut.

Dass diese apokalyptischen 1984-Szenarien zwar massiv aber nicht aus dem Wind gegriffen sind, das hat sich mittlerweile bewiesen. Denn nicht umsonst hatten sich vor kurzem, wahrscheinlich zur Überraschung vieler, auch das US-Repräsentantenhaus und der Senat in die Debatte eingemischt. Noch bis Ende des Jahres will man sich in diesen politischen Kreisen mit möglichen kartell- und datenschutzrechtlichen Folgen von Googles größter Akquisition auseinander setzten und hierzu auch Vertreter der beiden Firmen anhören.

Doch nicht nur Datenschützern wird bei der angesetzten Übernahme von DoubleClick durch Google Angst und Bange ... auch Googles Konkurrenz schlottern die Knie. Allem voran hatte Microsoft gegen Google gewettert und seine Sorge um das Marktgleichgewicht kundgetan und anschließend einen Übernahme-Marathon gestartet, um sich selbst Anteile im Online-Werbemarkt zu sichern – so haben sich die Redmonder unter anderem aQuantive und den Werbemarktplatz AdECN angeeignet. Auch Yahoo! versuchte notgedrungen Boden gut zu machen - jedoch bisher nur mit mäßigen Erfolg.

Ob die Übernahme von DoubleClick durch Google tatsächlich den Untergang des Abendlandes bedeutet, darüber kann man herzhaft streiten. Ich für meinen Teil, halte manche der angekreideten Punkte für durchaus wahr und besorgniserregend. Bei manchem hingegen, kann ich nur den Kopf schütteln.

Dass uns in Zukunft ein Googleopoly, also die Herrschaft von Google über das Internet, blüht, wie Scott Cleland von Precursor nahelegt, das mag ich derzeit nicht glauben. Google mag zwar groß und finanzstark sein, aber um über das Internet zu herrschen, da braucht's schon einiges mehr ...

Links und Lesenswertes ...

Ja, die Zeit. Die Zeit....

AdSense-Experiment: Jetzt mit KeyWord-Leiste

Google scheint seine Ankündigung einzuhalten und ist dabei weitere Veränderungen bei seinen AdSense-Anzeigen einzuführen. Wie nämlich im DigitalPoint Forum entdeckt wurde, machen derzeit Text-Banner von AdSense die Runde, welche zusätzlich mit einer KeyWord-Leiste verbunden sind.

Wenn die verschiedenen Key Words angeklickt werden, so schreibt der Entdecker der Anzeige, werden die Anzeigen entsprechend dem angeklickten Wort, verändert. Ob dieses die Klickrate erhöhen soll oder ob Google damit etwas anderes erreichen will, offenbart sich mir noch nicht. Ein nettes Experiment ist's aber allemal.

[via blogoscoped]

Fake Steve enttarnt!


Kaum zu glauben, aber wahr: Fake Steve wurde enttarnt.

Zwar war es nur eine Frage der Zeit, schade ist es aber dennoch. Wie die New York Times nun enthüllte, handelt es sich bei Fake Steve Jobs nicht um einen Insider von Apple, sondern um Daniel Lyons – einen Autor und Schreiberling von Forbes.

Dieser hat, wie er nun meinte, niemals ein Interview mit Jobs geführt oder eine Story über Apple geschrieben. Auch interne Quellen bei Apple habe er nicht zu Verfügung gehabt. Das einzige, was er für seine Parodie nutze wären Biographien und Artikel gewesen.

Darüber hinaus sei er verwundert, warum es so lange gedauert hat, bis er enttarnt wurde. Schon seit Monaten habe er auf den Anruf eines Reporters gewartet, der hinter sein Geheimnis gekommen ist.

Gelüftet hat das Monate dauernde Spiel nun der Reporter Brad Stone, welcher auf FakeSteve.blogspot.com einige Seitenhiebe abbekommt.

Nichtsdestotrotz soll FakeSteve weiterleben ... und zwar auf Forbes.com. Ob's dann allerdings immer noch so spannend ist? Wir werden sehen

Sonntag, 5. August 2007

Google Shops around the World


Nachdem wir kürzlich einen Google Shop in Venezuela hatten, hat Googlified seine Liste um die unautorisierten Namensnutzer nun etwas erweitert. Insbesondere scheint Google, warum auch immer, bei Bekleidungsgeschäften eine beliebte und gern genutzte Marke zu sein.

Picture (CC) by nechbi