Freitag, 7. September 2007

9 Jahre Google: Herzlichen Glückwunsch!


Heute vor neun Jahren, am 7. September 1998, wurde in Menlo Park, Kalifornien von zwei begabten Studenten, Larry Page und Sergey Brin, ein kleines Unternehmen mit dem merkwürdigen Namen "Google" gegründet.

Ihr Produkt: Eine Internetsuchmaschine!

Viel Aussicht auf Erfolg hat man der kleinen Firma damals nicht zugestanden. Doch zu Unrecht, wie man heute sieht. Denn heute gehört Google zu den erfolgreichsten weltweit agierenden IT-Unternehmen und ist wohl die meist genutzte Suchmaschine, die es gibt.

Der Erfolg von Google wird offensichtlich noch lange anhalten, auch wenn man in Zukunft sicherlich auf ebenbürtige Gegner treffen wird.

In diesem Sinne:
Herzlichen Glückwunsch, Google!

PS. Es gab (und gibt) ab und an, immer wieder etwas Verwirrung um den Geburtstag von Google - mal war es offiziell der 7., mal der 27. September. Selbst Google scheint sich da nicht ganz einige zu sein. Falls es heute also noch kein Doodle geben sollte, dann spätestens am 27. September.

Donnerstag, 6. September 2007

Groovle: Google mit Sexappeal!


Die Idee hinter Groovle ist so simpel, dass sie schon fast etwas lächerlich einfach ist. Groovle nutzt die Custom Search Engine von Google und kombiniert sie mit der Möglichkeit Bilder hinter die Startseite zu legen.

Dabei kann man auf ein Resort aus verschiedensten Photos – Promis, Tiere, Sport, Weltraum etc. - zurückgreifen oder eigene Bilder hochladen und einbinden.

[via techcrunch]

Google Reader: Nun mit Suchfunktion!


Fast unbemerkt hat Google eine Suchfunktion in den Google Reader integriert. Endlich! Denn darauf haben viele schon ewig gewartet.

Und was soll man sagen? Ganz einfach: Die Suche ist toll! Man kann alles, einzelne Folder, einzelne Feeds, Starred Items und Shared Items durchsuchen. Besser geht’s kaum.

Darüber hinaus existiert nun auch die Möglichkeit, die Seitenleiste verschwinden zu lassen. Recht nützlich, wenn man mal etwas mehr zu lesen hat.

Mittwoch, 5. September 2007

Jim Carrey auf YouTube: Freiheit für Aung San Suu Kyi


Spaßmacher Jim Carrey diesmal ganz ernst: Der bekannte Hollywood-Schauspieler, der eigentlich durch witzige Filme wie Ace Ventura, Bruce Allmächtig oder Lemony Snicket bekannt ist, offenbarte auf YouTube seine nachdenkliche Seite.

Er fordert die YouTuber in einem Video auf, an einer Kampagne des Human Rights Action Center teilzunehmen, das die Befreiung von Aung San Suu Kyi in Myanmar (ehem. Burma) fordert. Kyi ist eine Politikerin und Trägerin des Friedensnobelpreises, die seit mehreren Jahren von der Militärführung arretiert wird.

Proteste der EU und der USA gegen diese Maßnahme waren bislang wirkungslos.

[via AFP]

Yahoo! übernimmt das Werbenetzwerk BlueLithium

Yahoo! strauchelt seit einiger Zeit und scheint in Sachen Online-Werbung und Web2.0 nicht wirklich einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Wie's ausschaut, ist man aber bemüht dieses zu ändern und hat nun einen weiteren Aufkauf getätigt: Für 300 Millionen US-Dollar hat die Firma aus Sunnyvale das - britischstämmige - Werbenetzwerk BlueLithium übernommen.

BlueLithium war 2004 gegründet worden, hat sich aber mittlerweile zum fünftgrößten Werbenetzwerk der USA gemausert. Ob das Yahoo! allerdings den nötigen Schub in die richtige Richtung bringt, bleibt abzuwarten.

Schon im April hatte Yahoo! eine größere Übernahme getätigt. 680 Millionen US-Dollar hatte man damals für den Werbevermarkter Right Media bezahlt.

[via Golem.de]

Links und Lesenswertes ...

Dienstag, 4. September 2007

Was die Google Street View-Flotte kostet!


Nach dem Start von Google Street View hat man auf den Straßen der USA so einige Fahrzeuge gesehen, die für die Verbilderung von Googles neustem Feature verantwortlich sind: Darunter der NewBeetle von Immersive Media, ein Van mit einem riesigen Aufbau auf dem Dach und letztlich der Chevy Cobalt, mit dem ich mich hier beschäftigen will.

Von den CCCCs – also Chevy Cobalt Camera Cars, wie sie Gizmodo nannte - existieren mindestens 30 Stück. Ein neugieriger Einwohner hatte sie bei Google in Mountain View entdeckt, photographiert und die Photos an Gizmodo geschickt.

Wie gesagt, handelt es sich bei den Fahrzeugen also um das Model Chevy Cobalt. Als Neuwagen kosten dieser zwischen 13.500 (ohne alles) und 18.000 US-Dollar (mit allem drum und dran) je Stück. Da ich annehme, dass Google nur die Mindestausstattung gewählt hat, kommen wir bei 30 Wagen auf 405.000 US-Dollar. Mit einem, bestimmt gewährten Rabat, von 5% sind es immerhin noch 384.750 US-Dollar.

Überraschend teuer fällt die Kamera für die CCCCs aus. Diese – genannt LadyBug bzw. LadyBug2 - kostet nämlich, je nach Ausführung, Model und Anbieter, zwischen 9.995 (ohne Zusatzgeräte) und 20.500 US-Dollar (samt technischer Grundausrüstung). Dafür hält das hübsche Stück Technik aber auch Wind und Wetter stand und schießt bei einer Auflösung von 1024x768 Pixeln bis zu 30 Bilder pro Sekunde – und dieses mit 6 Linsen gleichzeitig.
Ich nehme auch hier mal einen Fix-Preis, ~ 20.000 US-Dollar pro Kamera (mit Ausrüstung etc.), an, was bei 30 Stück 600.000 US-Dollar macht.

Dann haben wir noch den mehr oder minder provisorisch wirkenden Aufbau, bei den Fahrzeugen: Dieser wird pro Fahrzeug mit knapp 60 US-Dollar zu Buche schlagen, Vielleicht auch etwas mehr oder weniger. Insgesamt also 1.800 US-Dollar, über den Daumen gepeilt.

Und zum Schluss: 1,50 US-Dollar für eine Packung Küchenbeutel, zum Abdecken der Kamera, wenn's Auto steht und regnet.

Unterm Strich macht das 986.551,50 US-Dollar für die Anschaffung der Google Street View Flotte. Benzin, Fahrer und Duftbäume usw. nicht mit gerechnet.

Diese Rechnung bitte nicht zu ernst nehmen ;-) Erstens könnten die ganzen Fahrzeuge auch nur gemietet sein und zweitens ... sind die Rechnungen nur grobe Schätzungen.

Google Street View-Auto in Nashville


Anthony Trumbo, einem Blogger aus Nashville, ist es gelungen ein Auto aus der Street View-Flotte zu photographieren, als es auf einem Parkplatz abgestellt war. Wie Anthony schreibt, habe das Fahrzeug nahe einem Appartementkomplex gestanden und sei mit einem "seltsamen Aufbau" bestückt gewesen.

Seit einigen Tagen sei das Auto nicht von seinem Parkplatz entfernt worden.

[via googlified]

Picture (CC) by Anthonut

JotSpot - nun Google Wiki

Erinnert sich noch jemand an JotSpot? Genau, den cleveren Wiki-Dienst, der von Google aufgekauft worden war. Schon Mitte des Jahres hatte Google angekündigt, dass man die Applikationen zu den Google Apps hinzufügen möchte.

Nun, so heißt es, soll JotSpot unter dem neuen Namen Google Wiki der Welt enthüllt werden.

Montag, 3. September 2007

Google Presentations: Start in dieser Woche?

Vom 5. bis 7. September findet in San Francisco die Office 2.0 Conference statt, auf welcher auch Google zugegen sein wird. Wie GoogleSystem spekuliert, wäre diese Konferenz perfekt für den Start von Googles Präsentationssoftware, welche für diesen Sommer angekündigt worden war.