Samstag, 15. September 2007

Google.com wird 10!

Nach dem die Firma Google nunmehr neun Jahre alt ist, kann am heutigen Tag, den 15. September, die Domain Google.com ihren 10. Geburtstag feiern. Denn am 15. September 1997 hatten Larry Page und Sergey Brin eben diese Domain registriert.

Mehr dazu bei AFP...

Freitag, 14. September 2007

Links und Lesenswertes ...

Mit Google zum Mond: Der Google Lunar X PRIZE!

Google will ins Weltall: Zusammen mit der X PRIZE Foundation haben die Jungs aus Mountain View einen Wettbewerb - den Google Lunar X PRIZE - ausgeschrieben, bei dem es darum geht, ein privates Forschungsfahrzeug auf den Mond zuschicken und damit mindestens 500 Meter auf der Oberfläche unseres Trabanten zurück zulegen. Dabei sollen darüber hinaus Videos, Bilder und Daten gesammelt und zur Erde geschickt werden.

Demjenigen, der dieses bis zum 31. Dezember 2012 schafft, winken 20 US-Millionen Dollar Preisgeld. Für den Zweitplatzierten gibt’s immerhin noch 5 Millionen US-Dollar. Und wer Bonus-Missionen – Strecke von mehr als 5000 Meter zurücklegen, Überbleibsel von Apollo-Mission photographieren, Wasser/Eis entdecken etc. - erfüllt, kann noch 5 Millionen US-Dollar mehr einstreichen.

Falls kein Teilnehmer seine Aufgabe bis zum Ende des Jahres 2012 erfüllt, wird der Wettbewerb um 2 Jahre verlängert. Allerdings wird das Preisgeld daraufhin auf 15 Millionen US-Dollar gestutzt, was Ruhm und Ehre allerdings nicht mindern würde.

Wie's in einer Pressemitteilung heißt, richtet sich der Google Lunar X PRIZE an Unternehmer, Ingenieure und Visionäre auf der ganzen Welt. Sie sind dazu aufgerufen, bei der Rückkehr auf den Mond mitzuwirken und die Oberfläche des Erdbegleiters und dessen Umwelt zum Wohle und Nutzen der gesamten Menschheit zu erforschen. "Wir sind davon überzeugt, dass Teams auf der ganzen Welt zur Entwicklung neuer Robotertechnologien und Technologien zur virtuellen Präsenz beitragen, die die Kosten der Weltraumerforschung drastisch senken werden.", meint Dr. Peter H. Diamandis, Vorsitzender und CEO der X PRIZE Foundation.

Es gehe diesmal nicht um das Streben nach "Flaggen und Fußabdrücken" ...


Dieses Mal fliegen wir zum Mond, um dort zu bleiben. Der Mond ist das Sprungbrett ins Sonnensystem und liefert Lösungen für einige der dringendsten Umweltprobleme auf der Erde – Energieunabhängigkeit und Klimawandel. Regierungen auf der ganzen Welt haben bereits die Bedeutung der Monderforschung erkannt, und nationale Raumfahrtbehörden aus den Vereinigten Staaten, Russland, China, Indien, Japan und europäischen Nationen möchten in den nächsten zehn Jahren Sonden auf den Mond schicken.

Heutzutage besteht die Grenze privater Unternehmungen im Halo der Kommunikationssatelliten im geostationären Orbit 24.000 Meilen über unserem Planeten. Der Google Lunar X PRIZE motiviert Privatunternehmen dazu, in andere Sphären vorzudringen, um an diesem großen Abenteuer teilzunehmen.


Alan Eustace schreibt im offiziellen Google Blog dazu, dass sich Google am X PRIZE beteiligt, weil's cool ist. Schon immer habe der Vorstoß ins All neue Technologien und große Durchbrüche hervorgebracht. Auch der X PRIZE, so meint Alan, könne Neues mitsichbringen und Großes bewirken– etwa in Sachen Robotertechnologie!

Dass sich Google am X PRIZE beteiligt, zeigt erneut Googles Faible für den Weltraum und den Drang, an großen Projekten mitzuwirken. Dass erst kürzlich Google Sky seine Premiere feierte und Google Moon aktualisiert worden war, scheint also kein Zufall zu sein.

Falls in Zukunft noch mehr "spaceiges" auf uns zukommt, überraschend wäre es nicht...

Anmerkung zur X PRIZE Foundation: Die X PRIZE Foundation ist ein gemeinnütziges Institut, dass sich der Förderung von Bildung und Innovation verschrieben hat. Sie organisierte schon von 1996 bis 2004 den Ansari X-Prize, der den ersten privaten suborbitalen Raumflug zur Folge haben sollte – Preisgeld waren 10 Millionen US-Dollar gewesen.

An dem Wettbewerb hatten mehrere private Unternehmen und Privatleute mit gut gefüllten Portemonnaies teilgenommen – darunter etwa: Armadillo Aerospace mit John Carmack (dem Gründer von id-Soft; der Vater von Doom), die russische Firma Space Adventures und Scaled Composites, welche den Wettbewerb mit dem SpaceShipOne gewann.

Donnerstag, 13. September 2007

Googles NASA-Parkplatz kostet 1,3 Millionen US-Dollar

Wie gestern schon geschrieben, hat Google das Recht zugeschrieben bekommen, seine kleine Boeing 767 auf dem Moffett Federal Airfield der NASA zu parken. Der International Herald Tribune hat nun raus bekommen, wie teuer Google der Parkschein kommt!

Insgesamt, so heisst's nun, muss Google 1,3 Millionen US-Dollar pro Jahr hinblättern, um den nur 7 Minuten Fahrzeit entfernten Abstellplatz und Hangar nutzen zu können. Dieses sei vergangenen Monat in einem Vertrag mit der Firma H211* festgehalten worden. Darüber hinaus bekommt die NASA die Rechte zugeschrieben, auf den Flugzeugen, die von H211 verwaltet werden, außer der Boeing 767 sind das noch zwei Gulfstream V, Instrumente zu wissenschaftlichen Zwecken zu installieren.

"Es war eine Möglichkeit für uns, einige der Fix-Kosten zur Wartung des Flugfeldes zu decken", gab Steven Zornetzer von der NASA an.

Die Einwohner vom schönen Mountain View sollen die Situation derweil nicht so rosig finden. So sorgt man sich über eine mögliche Lärmbelästigung durch die Flugzeuge und geht sowieso schon seit Jahren gegen das Moffett Federal Airfield vor, um die Fluganzahl möglichst gering zu halten.

Google wollte sich zu der Situation nicht äußern und verwies lediglich darauf, dass es sich hier um eine persönliche Angelegenheit der Gründer von Google handle. Diese waren wiederum nicht zu einen Kommentar in den Medien bereit.

* Bei der Firma H211 handelt es sich – offensichtlich - um ein Unternehmen, welches der Interessenvertretung der Google-Führung dient – nichts ungewöhnliches in den USA. So werden etwa die Flugzeuge von Google – die eigentlich nur von der Führung von Google genutzt werden – über diese Firma betrieben. Dieses macht die Nutzung und Abrechnung einfacher und bietet darüber hinaus versicherungstechnische und steuerliche Vorteile.

Viele US-Firmen lassen ihren Fuhrpark auf eine eigenständige Firma laufen. Ähnlich wie beim BwFuhrparkService der Bundeswehr, welcher die Verwaltung der Fahrzeuge unserer Streitkräfte übernimmt.

Dienstag, 11. September 2007

Die Google NASA-Connection: Googles Boeing 767 parkt auf Regierungsgelände

Google scheint in der NASA, der US-Raumfahrtbehörde, einen guten Freund gefunden zu haben. So arbeitet man in Sachen Datenverarbeitung, Google Earth & Sky schon ziemlich erfolgreich zusammen und scheint sich nun auch mit Parkplätzen aufzuhelfen.

Wie zunächst Valleywag schrieb, war der berüchtigte Google Jet, eine Boeing 767, kürzlich auf dem Moffett Federal Airfield nahe Mountain View gesichtet worden. Dieses wäre nichts Besonderes, wenn dieser Flughafen nicht der NASA gehören würde und eigentlich für die private Nutzung gesperrt ist.

Der San Francisco Chronicle bestätigte nun die Beobachtungen und dass Google offensichtlich beschränkte Landerechte zugestanden worden waren. Auch einen Hangar sollen die Google-Gründern gleich angemietet haben, um das Flugzeug unter zustellen.

Bei den Behörden sorgt die Thematik derweil für Kopfzerbrechen. So sorgt man sich um die mögliche Lärmbelästigung und stellte daher eine Anfrage an die NASA, um die Situation zu klären.

Google gegen ACCC: Richter will Beweise für Irreführung

Gestern musste Google - oder besser, einige Vertreter von Google - vor dem Australian Federal Court erscheinen. Grund: Die Klage der Australian Competition and Consumer Commission (ACCC), die der Suchmaschine Irreführung und Täuschung durch die Google AdSense-Anzeigen vorwirft.

Laut der ACCC sind die sogenannten "sponsored links", auf der Google-Suchergebnisseite, nicht eindeutig als Werbung erkenntlich. Darüber hinaus würden die Anzeigen teils irreführende Titel und ebensolche Detailangaben enthalten. Daraus folgend würde Google die australischen Handels- und Wettbewerbsbestimmungen verletzten.

Wie es ausschaut, war der vorsitzende Richter James Allsop von den Aussagen und vorlegten Dokumenten der ACCC alles andere als überzeugt. Er bezeichnete die Vorwürfe und Ausführungen der australischen Wettbewerbsbehörde als "schleierhaft", "unverständlich" und hat aufgefordert, die Täuschung der Nutzer durch Google genauer zu belegen – bis dahin ist der Fall bis zum kommenden Monat vertagt worden.

Bild-Zeitung: Interview mit Eric Schmidt

Bei Bild gibt’s heute den ersten Teil eines Interviews mit Eric Schmidt, Googles CEO. Schmidt geht darin unter anderem, wie schon mehrmals zuvor, auf die Wichtigkeit des mobilen Marktes ein und erklärt, dass "jeder nur noch ein internetfähiges Handy haben [sollte], mit dem alles geht, was wichtig ist." - Offensichtlich eine Anspielung auf das Google Phone, wenn man es so deuten mag.

Darüber hinaus prophezeit der Google-Chef, dass das Internet in Zukunft noch schneller aber auch sicherer werden würde. Und sogar Kriege, so meint er, könne das Netz verhindern, da es keine Ländergrenzen kennt und es daher unmöglich ist, ein Land total abzuschneiden oder zu isolieren. Dieses würde das Geschäft für Diktatoren deutlich erschweren.

Montag, 10. September 2007

Neue Konkurrenz für Google: Cuill

Neben Powerset taucht nun ein weiterer potentieller - und zudem geheimnisvoller - Konkurrent für Google auf. Dieser nennt sich Cuill (gesprochen wie "cool" bzw. "kuhl") und wurde erst kürzlich von einem kleinen Team aus der Taufe gehoben. Zu diesem gehören unter anderem die Suchmaschinenexperten Tom Costello, Russell Power und Anna Patterson.

Zusehen gibt’s auf der Seite von Cuill derzeit noch nicht viel. Auch mit Details hält man sich noch zurück: Allerdings versprechen die Macher, dass sie eine Technik (einen Robot) entwickelt haben, die Webseiten schneller und günstiger scannen und indizieren kann, als dieses derzeit mit Googles Technologie möglich ist. Und die Macher müssen es ja wissen, schließlich haben Patterson und Power ehemals für Google gearbeitet.

Außer der schnelleren Indizierung von Webseiten soll es, so schreibt TechCrunch, auch einige weitere – aber nicht näher benannte – Verbesserungen und Vorteile gegenüber derzeitigen Internetsuchmaschinen geben. Weiteres ist über das neue StartUp aus Menlo Park nicht bekannt.

Wie üblich, so gibt Michael Arrington weiter an, gibt es derzeit einige Gerüchte, dass Google an der kleinen Firma interessiert sei. Offenbar will man die Suchtechnologie aufkaufen, bevor sie jemand anders bekommt oder die Suchmaschine Cuill irgendwann 2008 an den Start geht.

Google kooperiert mit Capgemini

Google hat sich einen weitere starken Partner herangezogen: Die Management- und IT-Beratungsfirma Capgemini soll in Zukunft dafür sorgen, dass die Google Apps eine weitere und bessere Verbreitung auf Firmenrechnern großer Unternehmen finden.

Bisher haben sich vor allem mittelständische Unternehmen und einige Universitäten für die Google Apps entschieden. Großunternehmen halten sich bei dem Umstieg auf Googles Produkte bisher eher zurück – was wohl vor allem am jungen Alter und dem Zweifel an der Sicherheit der Office-Alternativen liegen mag.

Capgemini soll das ändern, was aufgrund der Klientenzahl der IT-Beratungsfirma nicht schwer sein sollte. Die Firma hilft Großkunden dabei zu entscheiden, welche Softwarelösungen für ihre Interessen am besten geeignet und finanziell am günstigsten wären.

[via Cnet]

Sonntag, 9. September 2007

Online-Übersetzer von Microsoft


Offenbar will Microsoft Google und Yahoo! Babelfish Konkurrenz machen. Denn jetzt startete der Windows Live Translator mit welchem man Texte von Englisch nach Deutsch, Niederländisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Koreanisch, Chinesisch, Japanisch und Russisch und umgekehrt übersetzten kann.

Kleines Manko: Die Texte sind bisher auf 500 Wörter begrenzt.

Die Qualität der Übersetzungen – zumindest von Englisch nach Deutsch und Deutsch nach Englisch – sind recht passabel und in etwa mit denen von Google Übersetzten vergleichbar.