Samstag, 22. September 2007

Kurios: Google auf 5 Milliarden Dollar verklagt!

Gegen Google sind ja derzeit so einige merkwürdige Klagen anhängig, aber das Folgende schlägt alles: Dylan Stephen Jayne aus dem schönen Pennsylvania hat Google auf 5 Milliarden(!) US-Dollar verklagt, da die Suchmaschine seine persönliche Sicherheit gefährde.

Google habe sich "Verbrechen an der Menschheit" schuldig gemacht, da – und nein, das ist kein Scherz - Jayne's Sozialversicherungsnummer, wenn man sie auf den Kopf stellt und die Zahlen etwas vertauscht, etwas ergeben, dass aussieht wie das Wort "GOOGLE". Wie El Reg schreibt, sei dieses tatsächlich möglich, allerdings nur mit viel Fantasie. Auch das Basketball-Team Philadelphia 76ers soll etwas mit der Sache zu tun haben, aber was genau, ist unschlüssig.

Da, so Dylan Stephen Jayne, auch er "die Verpflichtung zum Kampf gegen den Terrorismus" und "das verfassungsrechtliche Recht auf Datenschutz" habe, habe er die Klage gegen Google eingereicht. In dem sich der Suchmaschinengigant dreist den Namen Google gab, sei er, Jayne, in unglaubliche Gefahr gebracht worden. Terroristen würden nämlich das Netz nach Sozialversicherungsnummern von unschuldigen Amerikanern durchstöbern. Man habe ihn also praktisch zum Abschuss freigegeben.

Jayne fordert daher Schadensersatz in angemessener Höhe: Insgesamt will er 5 Milliarden US-Dollar für die Gefährdung seiner persönlichen Sicherheit von Google haben.

Freitag, 21. September 2007

Google: Schäuble muss weg


Ohne Worte.

Donnerstag, 20. September 2007

Neuer Google Service: Google Shared Stuff!


Google scheint dem Web2.0 immer näher treten zu wollen. Still und leise hat das Unternehmen aus Mountain View nämlich einen Social Bookmarking Service gelauncht. Dieser nennt sich – zumindest bisher - Google Shared Stuff und ist, im Gegensatz zu Google Bookmarks, tatsächlich auf soziale Integration und Kollaboration ausgelegt.

Shared Stuff bietet die Möglichkeit ein umfangreiches Profil anzulegen, Bookmarks zu veröffentlichen, diese per Email zu versenden und Kommentare anzuhängen. Im Grunde ähnelt Shared Stuff also annähernd dem Service del.icio.us.

Der Umgang mit Googles neustem Service ist spielend einfach: Auf einer Hilfe-Seite wird erklärt, dass demnächst auf den Google-Seiten ein Email/Share-Button integriert sein wird, welchen aber auch alle anderen Webseiten integrieren können. Darüber hinaus kann man diesen Button – etwa von der Hilfe-Seite - per Drag&Drop in die Bookmarks des Browser legen und ihn von dort aus nutzen. Mit einem Klick auf den Button öffnet sich ein Pop-Up – samt Skript -, dass euch die Möglichkeit gibt, die aktuelle Seite in Shared Stuff zu bookmarken, per Mail zu senden oder – unter dem Punkt More - auch bei Facebook, Furl, del.icio.us usw. zu veröffentlichen.

Der Ansatz von Google Shared Stuff ist interessant. Allerdings werde ich weiterhin del.icio.us nutzen, wobei der Email/Share-Button es natürlich erlaubt beide Bookmarking-Seiten auf einfache und schnelle Weise zu bedienen.

Falls Google den Service weiter ausbaut und es schafft, eine Community darum aufzubauen, dann kann Google Shared Stuff durchaus ein Erfolg werden. Das Potential ist auf jeden Fall vorhanden!

Weitere Infos und Links:
Populäres auf Shared Stuff!
GWB erklärt Google Shared Stuff

[via googlesystem]

Mittwoch, 19. September 2007

Google offenbart Gadgets Ads

Nachdem im Mai die sog. Google Gadgets Ads erstmals erwähnt wurden, hat Google deren Existenz nun offiziell bestätigt.

Im Gegensatz zu Text- und Imageanzeigen stellen die Gadgets Ads eine interaktive und flexible Werbemöglichkeit dar. So können diese etwas mit Feeds, wechselnden Bildern, Videos, Flash-Spielen etc. ausgerüstet werden. Derzeit werden die neuen Werbeanzeigen nur im Rahmen eines Beta-Tests einigen erlesenen AdWord-Werbern angeboten. Darunter Größen wie Pepsi-Cola, Intel, Honda, Six Flags usw. Bisher sollen diese von der neuen Werbeform sehr angetan sein, da diese die Interaktion mit der Zielgruppe fordert und dynamischer gestaltet.

Auf einer Beispielseite von Google werden einige der derzeitigen Gadgets Ads vorgeführt. Und tatsächlich sind einige von diesen recht kreativ und interessant geraten. Etwa ein Anzeige von Nissan, die Verkehrsinfos liefert, oder ein Flash-Spielchen von Intel, das auch recht amüsant geraten ist.

Header, wechsel dich.

In den kommenden Wochen werde ich wahrscheinlich öfters mal den Header wechseln. Einfach, weil ich bisher keinen gefunden habe, der mir richtig gefällt.

Dienstag, 18. September 2007

AdSense for Mobile: Werbung für's kleine Netz

Da mobile Geräte, wie Google sagt, ein immer bedeutenderer Zugang zu Informationen werden, gibt’s Googles Werbesystem AdSense nun auch für Websites, welche speziell für's mobile Web entwickelt wurden. Das ganze nennt sich AdSense for Mobile und ist in der Funktionsweise mit dem Werbesystem für's "Große Web" identisch.

Weitere Infos bei Golem.de...

Googles Präsentationssoftware ist gestartet!


Lange genug hat's gedauert, aber nun ist's soweit: Googles Power Point Konkurrent Google Presently ist gestartet und kann von jedem genutzt werden.

Das neuste Mitglied des Google Office erinnert tatsächlich stark an Microsofts Präsentationssoftware, ist aber weitaus schlanker und bietet nicht alle Möglichkeiten, welche man aus Power Point gewohnt ist. Dennoch ist Google Presently eine vollwertige und professionelle Präsentationssoftware: Es können verschiedene Themes und Layouts ausgewählt werden. Auch das Einfügen von Bildern, Texten und das Formatieren der jeweiligen ist ohne weiteres möglich ... mehr braucht man eigentlich auch nicht.

Und schließlich, so Attila Bodis von Google, sind Präsentationen da um verteilt und verschickt zu werden. Und dieses sei mit dem neusten Feature von Google Docs problemlos und einfach zu gestalten. "Google Docs hilft dir Präsentationen auf simplen Wege zu organisieren, zu verteilen zu präsentieren und ... das alles nur mit einem Webbrowser. Wenn's Zeit für die Präsentation ist, dann müssen die Teilnehmer nur auch einen Link klicken und schon folgen sie dem Präsentierenden durch die Slideshow."

Bei Google hoffe man, dass Googles Präsentationssoftware als eine willkommene Erweiterung anerkannt wird. Man könne es kaum erwarten weitere Features und Verbesserungen einzubringen.

Dass Google mit Presently allzu schnell Power Point-Gefilde erobern wird, mag ich erstmal bezweifeln. Aber etliche Nutzer wird die Präsentationssoftware trotzdem rasant finden. Denn sie ist einfach, funktional und vor allem (fast) jederzeit zugänglich: Insbesondere der Nutzer, der sich keine teure Bürosoftware leisten will und seine Festplatte nicht unnötig belasten möchte, wenn er 'mal eine Präsentation gestalten' möchte, wird an Googles neustem Office-Produkt Gefallen finden.

Aber auch für die professionelle Nutzung ist Presently gut geeignet. Insbesondere die Kollaborationsfunktion, bei der über Mails Mitarbeiter zu gemeinsamen Arbeit an der Präsentation oder auch Zuschauer eingeladen werden können, hat zweifelsohne eine rosige Zukunft!

Montag, 17. September 2007

Fehler: Iran hat Google blockiert!


Kurzzeitig, so verschiedene Medienberichte, hatte der Iran Google und Google-Dienste wie etwa GMail gefiltert. Stattdessen bekam man eine Seite zu sehen, welche darauf hinwies, dass die angeforderte Seite "verboten" sei. Dieses war auch von öffentlicher Stelle bestätigt worden.

Wie mittlerweile mitgeteilt wurde, habe es sich bei der Blockierung von Google allerdings nur um einen Fehler gehandelt. Google und Co. sind derweil wieder erreichbar.

Sonntag, 16. September 2007

Google Street View verstößt gegen kanadisches Recht


Ein weiterer Schlag für Google Street View: Das aufsehenerregende Feature für Google Maps verstößt offensichtlich gegen geltendes kanadisches Recht.

Wie die kanadische Datenschutzbeauftragte Jennifer Stoddart in einem Brief an Google mitteilte, würde eine Ausdehnung von Street View auf kanadische Gefilde Probleme mit sich bringen. Denn, wie sie erklärt, sei das Ablichten von Personen ohne deren Einwilligung, auch wenn sie dadurch zum Gegenstand einer Panoramaphotographie werden, für Unternehmen durch den Personal Information Protection and Electronic Documents Act untersagt. -- Kurz gesagt: Google müsste von jeder abgelichteten Person eine Einwilligung einholen, bevor ein Bild veröffentlicht (oder gar geschossen) wird.

Die Bilder von Google Street View, so Stoddart, seien hochwertig genug, um Personen zu identifizieren und eine 'persönliche Information' im Sinne des Datenschutzrechtes darzustellen.

Und selbst, wenn die entsprechende Person ihre Zustimmung zur Ablichtung erteilt, hat sie im nach hinein das Recht, die persönlichen Daten – in diesem Fall das Photo – einzusehen und die Nutzung zu begrenzen. Auch die nachträgliche Abänderung und die Korrektur – möglicherweise – falscher oder missinterpretierbarer Daten kann durch die betreffende Person gefordert werden.

Für Google bedeutet dieses, dass die Möglichkeit, nach der Veröffentlichung Bilder aus Street View zu entfernen – wie dieses in den USA gehandhabt wird -, nicht genügen würde. Schon vorher müssten mögliche datenschutz- und persönlichkeitsrechtverletzende Aspekte ausgeschlossen werden.

Google hat mittlerweile auf das Schreiben der kanadischen Datenschützerin reagiert und festgestellt, dass man sich stets an die lokalen Rechte der Länder und Staaten halten werde. Bei Google Street View arbeite man mit verschiedenen Organisationen zusammen, um Probleme mit dem Persönlichkeits- und Datenschutzrecht auszuschließen.

[via PCWorld]