Freitag, 5. Oktober 2007

Bildersuche: Nun mit 'extra-large'

Es gibt eine kleine aber interessante Neuerung für die Bildersuche von Google (allerdings zunächst nur in der englischen Version). Außer nach kleinen, mittleren und großen Bilder kann man nun auch nach extra großen - extra-large - Bildern suchen lassen.

Bilder in den Größen über 1000 x 1000 Pixel sind mittlerweile keine Seltenheit mehr, sondern gehören seit dem DigiCam-Boom zu Standardgrößen in Flickr & Co.

[via blogoscoped]

Donnerstag, 4. Oktober 2007

50 Jahre Sputnik


Heute vor genau 50 Jahren wurde mit dem Mini-Satelliten Sputnik 1 die Ära der Weltraumfahrt eingeleitet. Zwar gab der erste künstliche Satellit, der von sowjetischen Boden ins All geschossen wurde, nur ein Piepsen von sich ... aber dieses reichte um die ganze Welt in Erstaunen zu versetzten. Aus diesem Grund gibt’s heute bei Google auch das passende Doodle!

Links und Lesenswertes ...

5 Milliarden-Klage gegen Google abgewiesen!

Wie GoogleWatchBlog bemerkte, war die Klage von Dylan Stephen Jayne gegen Google abgewiesen worden. Der Mann aus Pennsylvania hatte Google auf insgesamt 5 Milliarden US-Dollar verklagt, da er durch die Firma seine persönliche Sicherheit gefährdet sah.

Seine Behauptung: Wenn man den Schriftzug bzw. Namen "GOOGLE" auf den Kopf stellt und etwas vertauscht, lässt sich (mit viel Fantasie) seine Sozialversicherungsnummer erkennen. Dieses könne ihn zu einen Ziel für Terroristen machen, die im Internet nach potentiellen unschuldigen Opfern ausschaue halten würden.

Richter James Munley hat die merkwürdige Klage nun kürzlich abgewiesen, da Jayne nicht glaubhaft versichern und belegen konnte, dass Google auch nur im Ansatz fahrlässig gehandelt habe. Selbst wenn die Sozialversicherungsnummer des Klägers gemixt das Wort "GOOGLE" zeige, sei dieses (Zitat) "keine Verletzung eines Gesetztes oder der Verfassung". Google kann nicht für "versteckte Codes" verantwortlich gemacht werden, die in Sozialversicherungsnummern entdeckt werden.

Falls Jayne wirklich um seine Sicherheit fürchten sollte, hat er sich mit seiner Klage bestimmt keinen Gefallen getan. Mittlerweile hat er es nämlich (unter dem Banner "Notable People") in die Wikipedia geschafft.

Berkeley: Lernen per YouTube

Die University of California Berkeley veröffentlicht in Zukunft regelmäßig Aufzeichnungen von Vorlesungen bei YouTube. Das Anfangsmaterial das seinen Weg ins Netz finden wird (bzw. teilweise schon hat) umfasst knapp 300 Stunden Wissen rund um Chemie, Biologie, Physik usw. Die bisherigen Uploads könnt ihr hier ansehen.

[via smh]

Mittwoch, 3. Oktober 2007

What's Google Maps?


Schön trashig, albern und irgendwie etwas gaga, was Google da anschleppt. Das Video, 'What's Google Maps?', dass die essentiellen Möglichkeiten von Google Maps erklärt, ist so schlecht, dass es schon wieder gut ist.

Google Doodle: Tag der Deutschen Einheit


Heute feiern wir, ja und auch Google, den Tag der Deutschen Einheit!

Dienstag, 2. Oktober 2007

Google.de nicht erreichbar

Offensichtlich gibt’s bei Google.de gerade einige Probleme. Beim Versuch auf die Domain zuzugreifen bekomme ich den Fehler "Fiberlink Global Remote F5 West" angezeigt. Google.ch, *.com, *.co.uk usw. sind dagegen erreichbar.

Reality Check: Yahoo! Search 2.0


Nachdem erst kürzlich Microsoft seine Windows Live Suche aufgebohrt hat, hat nun Yahoo! gleichgezogen. Wie auch die Redmonder erklärte Yahoo!, aus dem schönen Sunnyvale, dass es sich beim Update keines Falls nur um eine Schönheits-OP sondern um eine umfassende Verbesserung und Überarbeitung der Suchmaschine handle.

Zeit für einen kurzen Reality Check

  • Wie Yahoo! gegenüber der LA Times mitteilte, wäre folgendes verbessert worden:
  • Die Yahoo!-Suche sei 'aufpoliert' worden.
  • Suchergebnisse würden schneller geliefert werden (...)
  • (...) und relevanter ausfallen als dieses bei Google der Fall wäre.
  • Darüber hinaus sei eine bessere Suggest-Funktion ("Yahoo! Search Assist" ) eingebaut worden, die relevante und verwandte Suchmöglichkeiten (-phrasen) auflistet.
  • Es sollen verstärkt Resultate aus dem Bilder und Videobereich in die Ergebnisse einfließen. Ebenfalls sollen auch Daten aus dem Eventkalender upcoming.org genutzt werden.
Auf den ersten Blick wirkt die neue Seite von Yahoo!-Search tatsächlich moderner und auch etwas asketischer als vorher. Ein magerer Farbverlauf am oberen Ende, ansonsten sind nur die Suchbox und das bekannte Yahoo!-Logo vorhanden. Eindruck: Sehr hübsch und zeitgemäß.

Bei einem Klick auf 'Images', 'Video' oder 'Shopping' wird man allerdings wieder mit dem altbackenen Design überrascht. Dieses sollte zumindest bei der Bilder- und Video-Suche behobenen werden. Ansonsten ist's erträglich.

Bei den Suchergebnissen, so zumindest mein erster Eindruck, scheint sich tatsächlich einiges getan zu haben. Vieles wofür ich mich vorher durch einige Seiten klicken musste landet bei Ergebnissen nun weit vorne. Anderes (wie etwa MFA-Seiten, SPAM) ist dagegen nun weitestgehend verschwunden. Auch die Geschwindigkeit scheint sich wirklich um einige Stufen erhöht zu haben – Das gefällt!

Ebenfalls meldet sich, wie von Yahoo! versprochen, die Suggest-Funktion aka Yahoo! Search Assist zu Wort und offeriert kräftig Vorschläge von denen einige sofort und etliche weitere nach einem Klick auf einen Pull Down-Button angezeigt werden. Bei geöffnetem Search Assist erfolgen die Vorschläge live beim Eingeben eines Suchbegriffs, was Zeit spart und – dank Ajax - gut aussieht!

Wie bei Google sind auch bei Yahoo! nun Videos in den Suchergebnissen vorhanden und können auch auf der SERP sofort angesehen werden. Auch Bilder werden auf der Ergebnisseite, oberhalb der Resultate, angezeigt. Hierbei zehrt Yahoo! kräftig aus der hauseigenen Photo Community Flickr, was den Ergebnissen tatsächlich zu Gute kommt.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass Yahoo! wirklich gute Arbeit geleistet hat. Die neuen Gimmicks sind ein weiter Schritt nach vorne, wobei Suggest-Funktion und Videos in den Suchergebnissen bei Google schon Standard sind. Nichtsdestoweniger macht die Yahoo! Suche nun deutlich mehr Spaß als vorher und könnte so tatsächlich einige Prozente am Suchmarkt zurückerobern.

'Crumbled Cookies': Schutz gegen den gläsernen User?

Die (noch nicht vollendete) Übernahme von DoubleClick durch Google lässt Datenschützern die Haare ergrauen. Selbst Regierung und die US-Handelskommission müssen sich mit dem Milliarden-Deal beschäftigen. Doch nun schlägt Google beruhigende Töne an und will die Angst vor einem Daten sammelnden Moloch dämpfen, der den gläsernen Netz-User schaffen wolle.

"Crumbled Cookies", so der Vorschlag von Google, sollen zukünftig genutzt werden und die Privatsphäre des Nutzers schützen. Diese Cookies dienen laut El Reg, wie auch normale Cookies, dazu, Informationen zu speichern, sollen es aber unmöglich machen, verschiedene gesammelte Daten auf eine bestimmte Person (bzw. einen Computer) zurückzuführen. Wie dieses genau von statten gehen soll ist noch ungewiss.

Wie Google's Chief Legal Officer, David Drummond, erklärte, habe man mit verschiedenen Gruppen aus dem Datenschutz- und Verbraucherschutzbereich zusammengearbeitet um verschiedene Ideen zu erarbeiten. Die Befürchtungen und Sorgen würden sehr ernst genommen-

Montag, 1. Oktober 2007

Links und Lesenswertes ...

Ist Google wirklich Gott?


Google findet alles! Dieser Überzeugung sind viele, denn subjektiv betrachtet kann man mit Google tatsächlich jeden Kram, der im Internet herumschwirrt, ausfindig machen. Man bekommt Antworten auf so ziemlich jede Frage, findet Bilder von fast jedem Ort der Welt und kann sich über Google News über das aktuelle Weltgeschehen informieren. Aber auch Google Groups, Gmail und Google Docs sind nicht zu verachten.

Manche Experten sind der Ansicht, dass Google schon seit langem mehr ist, als nur eine Suchmaschine und ein multinationales Unternehmen. Nicht umsonst sprechen einige von der 'Generation Google'. Google ist ein soziokulturelles Phänomen und hat als solches derweil eine Stellung eingenommen, die mit Personen wie Paris Hilton und Bill Gates vergleichbar ist. Die bekannte Suchmaschine hat den Einzug ins tägliche Leben, die Medien und, ja, auch die Kultur gefunden.

Einigen ist dieses allerdings nicht genug und gehen daher noch einen Schritt weiter: Google ist Gott! - Das meinen zumindest die Anhänger des – offensichtlich satirischen und von Matt MacPherson aus Kanada gegründeten - Googleismus. (bzw. Googlismus - engl. Googlism), dem Glauben der Church of Google. Diese Religion, im groben vergleichbar mit der des fliegenden Spaghettimonster, erklärt, dass Google das sei, was der Definition eines Gottes am nächsten kommt.

Übernatürliche Götter lehnt der Googlismus ab, da sie wissenschaftlich nicht beweisbar wären. Google dagegen existiert und hätte angeblich den Titel "Gott" bzw. "Göttin" verdient. Sie, die Suchmaschine Google, vereine mehrere Charakteristika, welche traditionsgemäß übersinnlichen oder göttlichen Entitäten zugeschrieben werden. Und im Gegensatz zu anderen Göttern könnte man diese Charakteristika bei Google stichfest und vor allem sichtbar nachweisen, sagen die Googleisten.

Als Beweise der Göttlichkeit Googles werden insgesamt 9 Punkte angeführt:

  • Nr. 1 - Google ist allwissend: Google sei das, was einem allwissenden Wesen am nächsten kommt. Google indiziert über 9,5 Milliarden (wahrscheinlich schon mehr) Webseiten, mehr als alle anderen Suchmaschinen und ordnet sie per PageRank. Darüber hinaus macht Google uns, den Sterblichen, diese Webseiten und Daten auf einfache Weise zugänglich.
  • Nr. 2 – Google ist allgegenwärtig: Google sei praktisch allgegenwärtig. Milliarden von Seiten aus jeder Ecke der Welt hat Google – per Crawler - erfasst. Und per Internetanschluss, WiFi könne Google von überall auf der Erde angesteuert werden.
  • Nr. 3 – Google beantwortet Gebete: Tatsächlich kann man zu Google beten, per Suchanfrage. Man kann der Suchmaschine jede Frage und jedes Problem aufbürden, das man will. Und eine Antwort bekommt man immer, ob man nun nach Krebsheilmethoden, Gesundheitsinfos oder was auch immer sucht. Ob man Suchanfragen als Gebete sehen kann? Die Googleisten sehen das jedenfalls so.
  • Nr. 4 – Google ist (möglicherweise) unsterblich: Da Google kein echtes physisches Lebewesen ist, könnte Google unsterblich sein. Der Algorithmus der Suchmaschine ist über etliche Server verteilt und falls einer ausfällt führt ein anderer den Dienst weiter. Google sei theoretisch unsterblich.
  • Nr. 5 – Google ist 'unendlich': Das Internet als solches kann ewig weiterwachsen und auf diese Weise könne Google auch ewig weiter wachsen und der Index eine unendliche Größe annehmen.
  • Nr. 6 – Google erinnert sich an alles: Google cached etliche Webseiten und speichert diese auf den eigenen Servern. In dem man Infos, Inhalte und Webseiten ins Netz stellt, kann man (bzw. die eigenen Gedanken etc.) durch Google ewig weiterleben. "Google Afterlife", wenn man so will, sagt der Googleismus.
  • Nr. 7 – Google kann nichts Böses tun: Der wichtigste Punkt der Unternehmensphilosophie von Google ist "Don’t be evil!", was bedeutetet, dass die Firma Umsatz machen will, ohne Böses zu tun.
  • Nr. 8 – Google wird verehrt: Zufolge von Google Trend ist der Suchbegriff "Google" populärer als "God", "Jesus", "Allah", "Buddha" usw. Offensichtlich wenden sich die Menschen öfter an Google, als an traditionelle Götter, meint die Kirche von Google.
  • Nr. 9 – Beweise für Googles Existenz existieren (im Überfluss): Für die Existenz von Google gebe es mehr Beweise, als für die Existenz eines jeden anderen Gottes. "Wenn Sehen Glauben bedeutet", meinen die Googleisten, "dann surfe zu www.google.com und erfahre die Macht von Google. Glaube ist hierfür nicht nötig."

Auch wenn nur Satire, treffen einige Punkte tatsächlich ansatzweise(!) zu. Wobei Google natürlich nicht allwissend im typischen Sinne ist oder sein kann. Doch dass Google einen unbeschreiblichen Datenberg an Texten, Bildern usw. angehäuft hat, ist nicht zu bestreiten. Auch die Omnipräsenz lässt sich nicht ganz von der Hand weisen, auch wenn dieses nach der Definition der Church of Google auch für etliche andere Webseiten zutreffen würde.

Hapern tut's allerdings bei der Unsterblichkeit, der Immortalität, denn diese setzt voraus, dass ein 'Organismus' eine "zeitlich unbegrenzte Lebensfähigkeit" (Wikipedia) besitzt oder die Vorstellung einer "unendlichen, nicht determinierbaren Existenz" erfüllt. Je nachdem ob man die Unsterblichkeit im biologischen, philosophischen oder theologischen Kontext sieht.

Biologische Unsterblichkeit fällt bei Google eigentlich schon deshalb weg, da Google kein biologisches Lebewesen ist. Lassen wir diese Kleinigkeit einfach mal bei Seite, ergibt sich dennoch ein interessantes Bild:
Biologische Unsterblichkeit ist bei einigen sehr einfachen mehrzelligen Lebensformen, beispielsweise der Seegurke, nach Auffassung mancher Wissenschaftler theoretisch unter idealen Bedingungen möglich. In der Natur sterben diese Tiere indes zwangsläufig früher oder später eines unnatürlichen Todes.
Etwa das gleiche würde auch bei Google – und den Highlander - zutreffen können. Falls Google Inc. nicht pleite geht und alles wie gehabt weiter läuft (Techniker warten die Server und Data Center, Programmierer arbeiten usw.) könnte Google theoretisch ewig weiter laufen. In diesem Sinne könnte man Google und die Menschen die daran arbeiten als einen riesigen Organismus betrachten, der sich stets weiterentwickelt und regeneriert.

Bei der philosophischen und theologischen Untersterblichkeit wird die Sache schon etwas schwieriger, denn hier geht’s (zumeist) um 'echte Immortalität', jener Unsterblichkeit welche über das materielle und biologische Dasein hinaus geht ... "unsterbliche Seele" usw. Dieses würde voraussetzten, dass Google eine Seele, einen Geist besitzt, der nach dem Abschalten aller Google Server und jeder Google-Anwendung weiterlebt. Und das ist sicherlich nicht gegeben, schätze ich mal.

Es sieht also letztlich so aus, als wäre es um die tatsächliche und beweisbare Göttlichkeit von Google nicht allzu gut bestellt, da viele Punkte nur bedingt zutreffen (können). Aber das ist bei 'Gott', dem fliegenden Spaghettimonster, dem unsichtbaren rosafarbenen Einhorn oder Russells Teekanne auch nicht anders.

In diesem Sinne ...
I'm Feeling Lucky!

Google, Data Center und das Erfolgsrezept

In der New York Times erschien gestern ein Artikel von Pascal Zachary, der sich mit der Innovationsfreudigkeit und Kreativität der großen HiTec-Unternehmen auseinander setzte. Hierbei warf Zachary auch die Frage nach Googles Erfolgsrezept auf. Ist es der Algorithmus hinter der Suche oder die Weise mit der Google seine Server organisiert um schnellstmöglich eine Antwort liefern zu können?

Ich würde sagen, eine Mischung aus beidem. Google liefert immer noch sehr gute Ergebnisse, was mittlerweile aber auch Microsoft, Ask.com und Yahoo! tun. Aber ohne genügend Rechen- und Breitbandpower würde der Algorithmus wohl nichts nützen. Darüber hinaus investierte Google mit seinen Data Centern in die Zukunft nach einer Vormachtstellung in Sachen Suche.

Falls tatsächlich irgendein Underdog Google vom Thron stoßen sollte und eine Aufholjagd erfolglos verläuft, dann kann das Unternehmen aus Mountain View immer noch aus seiner Rechenpower Kapital schlagen. Abnehmer hierfür werden sich immer finden.

Sonntag, 30. September 2007

Google: International Cleanup Weekend

Google macht auf Saubermann: Am 13. und 14. Oktober wollen die Googler, deren Freunde, Familie, Bekannte – und eigentlich jeder, der mitmachen möchte – Parks, Strände und andere öffentliche Orte vom Müll befreien. Zusammen, so schreibt Google, hofft man den Blick der Menschen für ihre Umwelt und ihre Nachbarschaft und Umgebung zu ändern.

Wer mitmachen will, der kann sich hier eintragen!